Praxis-Frage zu c) Mglk. 3 "Eintreiben von Forderungen&

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iuri
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Praxis-Frage zu c) Mglk. 3 "Eintreiben von Forderungen&

Beitrag von iuri »

Hallo,

mal eine praktische Frage zum in diesem Forum angepinnten Artikel "Eintreiben von Forderungen". Unter c) steht dort:
--Möglichkeit 3: Der Schuldner macht nichts. Sofern er nicht innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung bei ihm gezahlt oder Widerspruch eingelegt hat, kann der Gläubiger die Ausfertigung eines Vollstreckungsbescheides, der ebenfalls ein vollstreckbarer Titel ist, beantragen.
Die Frage bezieht sich auf den fett markierten Teil. Wie genau läuft das ab?

Mal ein Zahlenbeispiel: Angenommen, ein Mahnbescheid wurde am 27.01.2010 erlassen. Ein Widerspruch wird nicht erwartet. Kann der Gläubiger dann pünktlich am 10.02. auf Verdacht in der Rechtsantragsstelle aufkreuzen und die Ausfertigung eines VB beantragen? Oder informiert das Gericht den Gläubiger nach Ablauf von 14 Tagen erst schriftlich, dass z. B. kein Widerspruch eingelegt wurde?

Big Guro
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Beitrag von Big Guro »

Der Gläubiger erhält eine Zustellungsnachricht. Da steht dann z.B. der Mahnbescheid wurde am 09.09.2009 zugestellt. VB – Antrag zulässig ab 24.09.2009.

Damit dürfte klar sein, ab wann der Gläubiger den VB beantragen kann.
Ich habe keine Ahnung, was ich hier tue...

...aber Inkompetenz hat mich auch
noch nie von etwas abgehalten.

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