Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werden.

Moderator: FDR-Team

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fragende14
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Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werden.

Beitrag von fragende14 »

Hallo und Danke schonmal fürs lesen :lol:
ich weiß nicht ob ich in diesem Forum richtig bin aber gehen wir mal davon aus das:
Im Rahmen des Zugewinnsausgleich und der Scheidung sind Gerichtskosten und Anwaltskosten zusammengekommen welche zunächst auf Beratungsschein abgerechnet wurden.
Nun wurde eine Summe vom Staat zurückgefordert welche in 48 Monatsraten zurückzuzahlen war.
Nun sind nur noch 11 Raten zu zahlen. Kurz vor dem "Ziel" hat sich leider die wirtschaftliche Situation derart stark verändert das die Raten nicht mehr aufzubringen sind...
Was tun?
Wie ist die Rechtslage?
Ist einfach eine kleinere Rate zahlen möglich um den guten Willen zu zeigen?

Tastenspitz
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Re: Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werde

Beitrag von Tastenspitz »

fragende14 hat geschrieben:die wirtschaftliche Situation derart stark verändert das die Raten nicht mehr aufzubringen sind...
Bedeutet?
Bezug von ALG I ALG II....?
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Kobayashi Maru
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Re: Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werde

Beitrag von Kobayashi Maru »

Hört sich an, als wenn Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe bewilligt worden ist?

Grundsätzlich kann bei Verschlechterung der Einkommensverhältnisse eine Neuberechnung der Raten vorgenommen werden, siehe zu den Voraussetzungen: § 120 a ZPO. Der Antrag muß bei Gericht gestellt werden.
SusanneBerlin hat geschrieben:Im Forum darf jeder seine unqualifizierte Meinung oder Erfahrungswerte schreiben.

fragende14
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Re: Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werde

Beitrag von fragende14 »

Hallo Tastenspitz...
Bedeutet Ex zahlt keinen Unterhalt mehr für die beiden Kinder (ich werde auf Fragen warum wieso hier nicht eingehen)
Im Betrieb fallen deutlich weniger Überstunden an und wohne wieder allein. Muss also Miete strom ect. allein berappen.
Bin leider kein Harzer obwohl dann im Moment zumindest vieles leichter wäre.

Baden1957
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Re: Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werde

Beitrag von Baden1957 »

fragende14 hat geschrieben:Hallo und Danke schonmal fürs lesen :lol:
ich weiß nicht ob ich in diesem Forum richtig bin aber gehen wir mal davon aus das:
Im Rahmen des Zugewinnsausgleich und der Scheidung sind Gerichtskosten und Anwaltskosten zusammengekommen welche zunächst auf Beratungsschein abgerechnet wurden.
Nun wurde eine Summe vom Staat zurückgefordert welche in 48 Monatsraten zurückzuzahlen war.
Nun sind nur noch 11 Raten zu zahlen. Kurz vor dem "Ziel" hat sich leider die wirtschaftliche Situation derart stark verändert das die Raten nicht mehr aufzubringen sind...
Was tun?
Wie ist die Rechtslage?
Ist einfach eine kleinere Rate zahlen möglich um den guten Willen zu zeigen?


Hallo,

hier interessiert nicht warum, wieso, weshalb (verstehe sowieso nicht, warum da oftmals nachgefragt wird); bei der "Kostenstelle" tel. mitteilen, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse geändert haben und dass man derzeit überhaupt nicht mehr oder nur noch minimalste Raten zahlen kann.
Entweder wird die Rückzahlung dann vorübergehend ausgesetzt oder Minimalrate aktzeptiert; Vollstreckungsmaßnahmen werden in diesem Falle nicht eingeleitet.

lG
Hinweise erfolgen ausschließlich aufgrund eines vorgetragenen Sachverhaltes und nicht aufgrund von Vermutungen; je detaillierter der Sachverhalt ist, desto zutreffender können die Hinweise sein.

Tastenspitz
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Re: Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werde

Beitrag von Tastenspitz »

Baden1957 hat geschrieben:hier interessiert nicht warum, wieso, weshalb (verstehe sowieso nicht, warum da oftmals nachgefragt wird); bei der "Kostenstelle" tel. mitteilen, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse geändert haben und dass man derzeit überhaupt nicht mehr oder nur noch minimalste Raten zahlen kann.
Also wird auf einfachen Zuruf des Schuldners ohne jede weitere Nachprüfung die Schuld gestundet? :shock:
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Charly Kelly
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Re: Raten für Gerichtskosten können nicht mehr gezahlt werde

Beitrag von Charly Kelly »

Baden1957 hat geschrieben: Hallo,

hier interessiert nicht warum, wieso, weshalb (verstehe sowieso nicht, warum da oftmals nachgefragt wird); bei der "Kostenstelle" tel. mitteilen, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse geändert haben und dass man derzeit überhaupt nicht mehr oder nur noch minimalste Raten zahlen kann.
Entweder wird die Rückzahlung dann vorübergehend ausgesetzt oder Minimalrate aktzeptiert; Vollstreckungsmaßnahmen werden in diesem Falle nicht eingeleitet.

lG
Natürlich interessiert wieso, weshalb, warum. Wenn sich ein Kostenschuldner nach Bewilligung der VKH unnötig nen fettes Auto kauft und daher Raten abzahlen muss, wird deshalb mit Sicherheit nicht die Verpflichtung zur Zahlung der VKH Raten abgeändert.

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