Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuchung

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saalegokart
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Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuchung

Beitrag von saalegokart » 08.11.18, 12:46

Käufer A hat via Zahlungsanbieter für 5 Euro digitale Inhalte gekauft.
Der Verkäufer B liefert nur die hälfte davon.
Käufer A meldet sich beim Verkäufer und verlangt Nachbesserung oder Geld-zurückgabe.
Der Verkäufer B meint alles wäre in Ordnung und ignoriert jegliche weitere Schreiben des Käufers.

Käufer A storniert nach über 14 tägigen Warten auf Reaktion des Verkäufers via Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Käuferschutz den Betrag .
Verkäufer B fordert nun Stornierungsgebühren und den Betrag von ingesamt 13 Euro mit einer Mahnfrist von 1 Woche.

Käufer A geht davon aus, das dies einem Inkassobüro überreicht werden wird.
Er besitzt Nachweise, Kaufdetails Zahlungsanbieter und der tatsäclichen Lieferhöhe,E-mail Verkehr und Aufforderung zur Klärung an den Verkäufer.
Fristen wurden vom Käufer A nicht gesetzt und auch nicht explizit erwähnt das vom Kaufvertrag zurückgetreten wird.
Die Willenserklärung und Absicht dazu vom Kauf zurückzutreten, wenn nicht nachgeliefert wird,wird indirekt erwähnt.

1. Muss der Käufer A, dem Inkassounternehmen C, die Karten auf den Tisch legen oder reicht es zu schreiben, das nicht bezahlt wird?

Käufer A möchte gerne alles für die mögliche Klageerwiderung aufheben, um genug Kosten für den Verkäufer zu erreichen.
Gibt es für dieses Vorgehen eine rechtliches Gesetz, dass man dies nicht dürfe?

ExDevil67
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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von ExDevil67 » 08.11.18, 13:08

Was soll heißen "storniert via Käuferschutz" den Betrag? Wurde dem Käuferschutz die unvollständige Lieferung gemeldet und der hat darauf hin das Geld erstattet? Oder wie lief das?
Weil ohne Frist zur Nachbesserung und expliziten Rücktritt vom Vertrag dürfte eine Stornierung der Zahlung riskant sein.
Die erhaltene Ware wurde hoffentlich dem Käufer zurückgegeben.

ktown
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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von ktown » 08.11.18, 13:24

Üblicherweise ist es doch so, dass man bei besagtem Portal angeben muss, wieso man die Käuferschutzoption ziehen will.
Eine Auswahlmöglichkeit ist, dass nicht vollständig geliefert wurde.
Üblicherweise wird dann der Betrag gesperrt und der Vertragspartner um Klärung gebeten.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von saalegokart » 08.11.18, 14:44

ExDevil67 hat geschrieben:Was soll heißen "storniert via Käuferschutz" den Betrag? Wurde dem Käuferschutz die unvollständige Lieferung gemeldet Oder wie lief das?
Weil ohne Frist zur Nachbesserung und expliziten Rücktritt vom Vertrag dürfte eine Stornierung der Zahlung riskant sein.
Es wurde mehrmalig gemeldet und auch nachgewiesen, das zu wenig geliefert worden ist.
Der Verkäufer meint es wurde exakt geliefert.


Der Verkäufer hat gar nichts erstattet, sondern sich ignorant und tot gestellt.
Der Käuferschutz läuft noch, trotz all dem will der Käufer schon mit Mahn-Frist das Geld zurück plus Stornierungsgebühren.
Er wird sich höchstwahrscheinlich nicht zur Sache äußern und Käufer A erhält das Geld zurück.

Käufer A hat auf die Zahlungsaufforderung geschrieben, das er nicht bereit ist dies zu bezahlen.

Damit dürften die "unberechtigten" Kosten vom Inkassounternehmen erledigt sein, da Käufer A schon im vornherein aufzeigt das er nicht bereit ist zu zahlen .

Gibt es ein Gesetz das verbietet, Informationen hinter den Berg zu halten für die Klageerwiderung, sollte es zu einer Klage kommen?
Zuletzt geändert von saalegokart am 08.11.18, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von ktown » 08.11.18, 14:52

Haben sie gerade Käufer und Verkäufer verwechselt?
Oder verlangt wirklich der Käufer Stornogebühren?
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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von saalegokart » 08.11.18, 15:03

ja verwechselt :D

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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von ExDevil67 » 08.11.18, 15:11

Ich steige da immer noch nicht durch. Wenn das Käuferschutzverfahren noch läuft, wie so hat der Kunde schon Geld zurück oder will es vorzeitig haben? Oder verlangt der Verkäufer parallel am Dienstleister vorbei schon jetzt den vollen Kaufpreis?
Als Käufer würde ich so oder so abwarten was der Käuferschutz entscheidet und ggf dann aktiv werden.

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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von ktown » 08.11.18, 15:29

Ich vermute, dass der Verkäufer, weil er kein Zugriff auf das Geld hat, nun dieses auf dem sonst üblichen Weg haben will.
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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuc

Beitrag von saalegokart » 08.11.18, 15:55

ktown hat geschrieben:Ich vermute, dass der Verkäufer, weil er kein Zugriff auf das Geld hat, nun dieses auf dem sonst üblichen Weg haben will.
richtig


Käufer A hat das Geld noch nicht zurück, aber die Zahlungsaufforderung von Verkäufer B.
Käufer A versucht sich natürlich jetzt rechtlich darauf vorzubereiten, da Verkäufer B der festen Meinung ist. Er hätte komplett und exakt geliefert.

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