Recht und Psychologische Aspekte

Forum für
rechtsgeschichtliche, rechtsphilosophische, methodische und ähnliche rechtstheoretische Fragen

Moderator: FDR-Team

knaller71
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 201
Registriert: 11.09.14, 18:30

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von knaller71 » 08.12.14, 12:09

Naja - das Betreuungsrecht zielt da wohl eher in eine andere Richtung - aber der Ansatz ist nicht völlig verkehrt - nur wahrscheinlich nicht praktikabel...

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19422
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von Tastenspitz » 08.12.14, 13:02

ZetPeO hat geschrieben: Ich kenne dutzende Fälle, deren Existenzen vernichtet wurden.
Und die Zahl derer, die ich nicht persönlich kenne geht in die hundertausende.
In meiner Frage gings um Auswirkungen wie
knaller hat geschrieben:Anpassungsstörungen, depressive Verstimmung, ggf. ein depressiver Schub etc...
resultieren aus laufenden Prozessen.
Gibt´s da auch hunderttausende?
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

knaller71
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 201
Registriert: 11.09.14, 18:30

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von knaller71 » 08.12.14, 13:11

Tastenspitz hat geschrieben:....
In meiner Frage gings um Auswirkungen wie
knaller hat geschrieben:Anpassungsstörungen, depressive Verstimmung, ggf. ein depressiver Schub etc...
resultieren aus laufenden Prozessen.
Gibt´s da auch hunderttausende?
Man wird sie nicht gezählt haben - aber solche Fälle sind ja gut und gerne auslöser für z.B. solche "Anpassungsstörungen". Der Anwalt bekommt das ja i.d.R. nicht mit.
Ggf. denk sich der Anwalt auch nur - ach was sind die Leute alle fertig die hier auftauchen - ist ja klar, das die es nicht geregelt bekommen :roll:

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19422
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von Tastenspitz » 08.12.14, 13:16

knaller71 hat geschrieben:Man wird sie nicht gezählt haben
Naja. Mir würden ja schon ein, zwei Beispiele reichen. Nur um mal reinzulesen.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2735
Registriert: 14.07.06, 15:34

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von ZetPeO » 08.12.14, 13:26

Tastenspitz hat geschrieben:
knaller71 hat geschrieben:Man wird sie nicht gezählt haben
Naja. Mir würden ja schon ein, zwei Beispiele reichen. Nur um mal reinzulesen.
Nur per PN

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19422
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von Tastenspitz » 08.12.14, 13:32

ZetPeO hat geschrieben:Nur per PN
Es reicht auch ein Link zu einem Pressebericht über dieses überbordende Phänomen. Ne Statistik. Irgendwas.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

knaller71
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 201
Registriert: 11.09.14, 18:30

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von knaller71 » 08.12.14, 14:04

Eine Statistik wird ja nur erstellt, wenn das Problem bekannt, PC und genehm ist :roll:

Ich möchte auch nicht ausschließen, das es solche gibt. Aber wie bereits gesagt ist der Beweis eines kausalen Zusammenhangs schwierig - und daher auch eine Statistik nur schwer zu führen, weil immer angreifbar.

MAn könnte ggf. mal einen Insolvenzverwalter fragen, ab wann die Kundschaft i.d.R. warum die bösen Briefe garnicht mehr öffnet, odeer dem Suff verfallen, die Frau verhauen oder sonstwas :lachen:

Klar, je nach gelebter Ideologie kann man immer Ursache und Wirkung so oder so sehen - Fakt ist aber, das belastende Einschnitte Störungen mit vielfältigen Symtomen hervorrufen...

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19422
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von Tastenspitz » 08.12.14, 14:10

knaller71 hat geschrieben:Fakt ist aber, das belastende Einschnitte Störungen mit vielfältigen Symtomen hervorrufen...
:roll:
Jaja..... es ist nicht aller Tage Abend...Es ist nicht alles Gold was glänzt....Sollte das Wasser Brusthöhe übersteigen ist selbsttätig mitSchwimmbewegungen zu beginnen...
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2735
Registriert: 14.07.06, 15:34

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von ZetPeO » 08.12.14, 14:15

Tastenspitz hat geschrieben:
ZetPeO hat geschrieben:Nur per PN
Es reicht auch ein Link zu einem Pressebericht über dieses überbordende Phänomen. Ne Statistik. Irgendwas.
Schrottimmobilien:
Zu den Fällen die ich kenne, gibt es keine Links, das sind in allen Fällen Berichte und persönliche Erzählungen, der ein andere Fall andere wurde mir auch von Anwälten erzählt.

Geschlossene Fonds:
Habe ich einige auf Gesellschafterversammlungen persönlich kennen gelernt.
Auch hier trifft es alle Schichten, von immer noch sehr gut situierten bis hin zu ruinierten Existenzen.
Bei manchem würde es nicht wundern, wenn er das nächste male eine Axt mitbringt.

Auch zu den Hintergründen von Suiziden gibt es keine Berichte oder Statistitken.
Mit Ausnahmen, vielleicht mal suchen:
„Schrottimmobilien suizid“

und
http://www.welt.de/finanzen/article7692 ... bruch.html

dann gibt es auch noch Foren.

Gr
ZetPeO

webelch
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 10298
Registriert: 04.06.10, 13:19
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von webelch » 08.12.14, 14:20

Sobald in Foren Sätze mit
knaller71 hat geschrieben:Fakt ist aber[..]
beginnen ist es Zeit sich aus dem Thread zu verabschieden.

ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2735
Registriert: 14.07.06, 15:34

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von ZetPeO » 08.12.14, 14:23

webelch hat geschrieben:Sobald in Foren Sätze mit
knaller71 hat geschrieben:Fakt ist aber[..]
beginnen ist es Zeit sich aus dem Thread zu verabschieden.
:roll:
Fakt ist auch, dass dies ein sehr bequemer Weg wäre.
:wink:
Gr
ZetPeO

knaller71
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 201
Registriert: 11.09.14, 18:30

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von knaller71 » 08.12.14, 14:23

https://www.Internetmusikbörse [Name geändert].com/watch?v=1NDkVx9 ... ure=em-hot

Bis zum Nervenzusammenbruch... :lachen:

Was jetzt das Problem mit Fakten ist, bleibt ein Geheimnis der Juristen. http://de.wikipedia.org/wiki/Anpassungsst%C3%B6rung

soso internetmusikbörse ja ja :oops:

dann danach suchen:"I Told My Kids I Ate All Their Halloween Candy 2014"

Newbie2007
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 4087
Registriert: 05.02.07, 15:08

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von Newbie2007 » 08.12.14, 14:34

ZetPeO hat geschrieben: … und wer vetritt den Betroffenen vor dem Vormundschaftsgericht, wenn er sowieso schon keinen Anwalt hat?
Der Betroffene braucht nicht unbedingt einen Anwalt. Dies dürfte sogar der Normalfall sein. M. W. gilt hier der Amtsaufklärungsgrundsatz, d.h. das Gericht prüft die Situation von Amts wegen.

ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2735
Registriert: 14.07.06, 15:34

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von ZetPeO » 08.12.14, 14:43

Newbie2007 hat geschrieben:
ZetPeO hat geschrieben: … und wer vetritt den Betroffenen vor dem Vormundschaftsgericht, wenn er sowieso schon keinen Anwalt hat?
Der Betroffene braucht nicht unbedingt einen Anwalt. Dies dürfte sogar der Normalfall sein. M. W. gilt hier der Amtsaufklärungsgrundsatz, d.h. das Gericht prüft die Situation von Amts wegen.

Wie gesagt, von der Theorie interessant, fürchte aber dass es hier nicht passt.
Mal angenommen das Vormundschaftsgericht bestellt tatsächlich einen „Betreuer“ .
Wie müsste man sich dann das weiter Vorgehen, in puncto weiterer Prozessführung denn vorstellen?

Gr
ZetPeO

knaller71
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 201
Registriert: 11.09.14, 18:30

Re: Recht und Psychologische Aspekte

Beitrag von knaller71 » 08.12.14, 14:56

Ich sehe das Problem eher bevor die Sache bei Gericht ist - da hat der 'Betreute' ja seinen Anwalt (wenn er den hat) - und der das Mandat. Interessant wird es bei den Dingen neben dem Prozess die aus dem Ruder laufen..

Antworten