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recht.de • Thema anzeigen - Anwalt der sich selbst vertritt - Kosten
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BeitragVerfasst: 25.01.18, 22:56 
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Ein Anwalt verklagt seine Ex-Mandantin wegen Summe xx € - zweistelliger Betrag (Teil seiner Rechnung).
Ex-Mandantin erkennt letztendlich die Forderung am Gerichtstermin an.

So kommt es zum Anerkenntnisurteil welches die xx € nebst Zinsen (müssten ca. 2 € Zinsen sein) beinhaltet

Kann nun der Anwalt von seiner Ex-Mandantin überhaupt noch weitere Kosten, sprich erneute Anwaltsgebühren für seine Arbeit oder /und weitere Materialgebühren in eigener Sache berechnen? Bzw. wie würden die ggf. realistisch aussehen ?


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BeitragVerfasst: 25.01.18, 23:51 
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FDR-Moderator

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Beiträge: 2186
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Der Anwalt, der sich selbst vertritt, darf die ganz normalen Gebühren geltend machen, als hätte er nicht für sich, sondern für einen beliebigen anderen Unternehmer das Verfahren geführt.

Die Höhe der Gebühren liegt so bei 132,50 plus 35 Euro Gerichtskosten.

_________________
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein


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BeitragVerfasst: 08.03.18, 00:14 
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Es fällt übrigens keine Mehrwertsteuer an, wenn RAe sich selbst vertreten. :wink:
Wird immer wieder gerne probiert.

_________________
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BeitragVerfasst: 13.03.18, 00:21 
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Beiträge: 522

Themenstarter
Milo hat geschrieben:
Die Höhe der Gebühren liegt so bei 132,50 plus 35 Euro Gerichtskosten.


Das hat er auch schon ausgerechnet. Derzeit liegt das bei Gericht wegen der Kostenfestsetzung, welche er beantragt hat. :roll:

Truthahn029 hat geschrieben:
Es fällt übrigens keine Mehrwertsteuer an, wenn RAe sich selbst vertreten. :wink:
Wird immer wieder gerne probiert.:


Ist nun die Mehrwertsteuer schon in den 132,50 enthalten oder würde die noch mal oben drauf kommen ?

In seinem Kostenentwurf ist es so aufgelistet:
Verfahrensgebühr 1,3 (58,5 €) Termingebühr 1,2(54 € ) + Auslagepauschale (20 € )

Dem hat er zugefügt:
"Die Klägerin ist zum Vorsteuerabzug berechtigt."

Darf er also nicht ?
So wie beim Kleinunternehmer:
Darf keine MWST beim Kunden berechnen, folglich kann auch keine Vorsteuer berechnet werden.


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