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Ärger mit der Nachbarin

Verfasst: 21.06.09, 19:52
von aphroditeschild
guten Abend,

ich hoffe, ich hab das richtige Forum für mein Anliegen erwischt..:

Frau A, wohnhaft in einem Reihenhaus, war mit Frau B sehr gut, befreundet und direkt benachbart. Frau A hat Frau B im Herbst ein privates Darlehen gewährt, das von Frau B bis zum Eintritt der Arbeitslosigkeit in Raten zurückgezahlt wurde. Die jetzige Unterbrechuung war kein Problem, bis folgendes passierte:


Frau A kommt (immer schon) überraschend zu Besuch und nimmt dazu nicht die Eingangstür, sondern die Abkürzung durch den Garten und klopft an der Terrassentür von Frau B. Frau B hat sie mehrfach gebeten, das zu unterlassen, weil sie sich in ihrem Wohnzimmer ungestört fühlen möchte, was aber ignoriert wurde. Beim letzten Mal fühlte sich Frau B sehr gestört und sagte ihr etwas eindringlicher, sie möge den Wunsch, VORNE zu klingeln respektieren.

Seit diesem Moment verbreitet Frau überall in der Nachbarschaft die Schulden bei Frau B und die Nichtzahlung. Frau B wurde bereits von 2 unterschiedlichen Parteien darauf angesprochen.

Und Frau B bekam von Frau A eine Mail mit dem Text "ich glaube, Du möchtest mich um mein Geld betrügen"

Verleumdung wäre es, wäre es unwahr, daß Frau B ihr Geld schuldet, aber es stimmt ja. Muß Frau B sich das gefallen lassen? Ist sowas üble Nachrede?

Wie ist hier die Rechtslage?

Verfasst: 30.06.09, 07:47
von Phönix3
Normalerweise müsste dieser Beitrag ins Strafrecht verschoben werden.
Vielleicht schiebt das noch einer dorthin ;-)

Also ich sehe hier zweierlei Straftatbestände erfüllt:

Einmal Hausfriedensbruch http://dejure.org/gesetze/StGB/123.html
(latscht einfach durch den Garten, obwohl untersagt)

und üble Nachrede http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__186.html

Das kann strafangezeigt werden. Soll hier aber auch ermittelt werden, ist es ratsam, Zeugen zu benennen. Eine Behauptung von Ihnen allein, dass gehört zu haben, wird nicht genügen. Da wird dann in der Regel eingestellt, was soviel heisst, es kommt zu keinem Verfahren mangels Beweis oder / und öffentlichem Interesse.