Wie lange dauert Berufungsverfahren?

Moderator: FDR-Team

cmd.dea
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Beitrag von cmd.dea »

Vormundschaftsrichter hat geschrieben:Hehe, niemand bemerkt, dass "Phoenix3" ein sog. "bot" ist, der juristische Fachbegriffe willkürlich aneinanderreiht und zu Fragen zusammensetzt. Also: Obacht! Es handelt sich um einen Versuch der juristischen Fakultät der Universität Saarbrücken.
Also ein Jur-O-Mat?

Phönix3
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Beitrag von Phönix3 »

@kobayashi
@bob

vielen Dank. "Streitgenossen" nennt man das also.
Bin jetzt fast ein wenig enttäuscht.wie simpel das klingt.

Tja.....

Also "Nebenkläger" oder " Mitkläger" würde mir besser gefallen.
Aber es geht ja hier um die korrekte Bezeichnung und nicht um Wortklänge und
semantische Schönheiten :?
Gruß
Phö-nixe

[size=67]Zitat @ Dipl.-Sozialarbeiter: F[b]D[/b]R heißt [i]"Forum [u]deutsches[/u] Recht"[/i] und F[b]G[/b]R = [i]"Forum g[u]efühltes[/u] Recht"[/i]...:lol:[/size]

Phönix3
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Beitrag von Phönix3 »

Vormundschaftsrichter hat geschrieben:Hehe, niemand bemerkt, dass "Phoenix3" ein sog. "bot" ist, der juristische Fachbegriffe willkürlich aneinanderreiht und zu Fragen zusammensetzt. Also: Obacht! Es handelt sich um einen Versuch der juristischen Fakultät der Universität Saarbrücken.
hehe..........falsch geraten !!!!:::: :lol:

http://www.narrenzunft-portal.de/

"Such' mich doch........nah, nah, nah-nah-nah":::: :P
Gruß
Phö-nixe

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juggernaut
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Beitrag von juggernaut »

Phönix3 hat geschrieben:
Kobayashi Maru hat geschrieben:Reden Sie vom Zivil- oder Strafverfahren?
Was Sie meinen ist ein Zivil-Strafverfahren vermutlich.
dieser dialog hat mir heute den tag gerettet.
den kann man einfach so stehenlassen und genießen ... (und als sig hernehmen)
:liegestuhl:
Phönix3 hat geschrieben:Wenn es also im Deutschen Recht, in der Gesetzsprechung keine Nebenkläger gibt (...)

an dem satz ist nicht allzu viel wahr:
im deutschen recht gibt es keine gesetzsprechung
im deutschen recht gibt es nebenkläger (*).


(*) ... nur halt nicht im zivilverfahren
juggernaut
Redfox hat geschrieben:Das ist ein Irrtum. Beamte arbeiten nicht. Sondern ... machen sonstwas. Aber arbeiten tun sie nicht.

Phönix3
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Beitrag von Phönix3 »

juggernaut hat geschrieben:
Phönix3 hat geschrieben:Wenn es also im Deutschen Recht, in der Gesetzsprechung keine Nebenkläger gibt (...)

an dem satz ist nicht allzu viel wahr:
im deutschen recht gibt es keine gesetzsprechung
im deutschen recht gibt es nebenkläger (*).
(*) ... nur halt nicht im zivilverfahren
Äh, ich habe mich "verdrückt ausgekehrt" :P
Ich meinte eigentlich:
Nach deutscher Rechtssprechung im Hinblick auf bestehende Gesetze
können solche rechtskräftige Urteile nach sich ziehen.
:oops: oder irgendwie so. Ich glaube, ich meinte einfach "Gesetze".

Wie sagte mal Adenauer:
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" :wink:
Gruß
Phö-nixe

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QM290
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Beitrag von QM290 »

Ich möchte zurückkommen auf die Eingangsfrage, in welcher Zeit ein Berufungsverfahren vom Gericht zu betreiben ist.

In meinem Fall, OLG Jena, wurde die Berufung gegen ein Urteil des LG Gera nicht einmal binnen Jahresfrist betrieben. Ich habe Verfassungsbeschwerde zum Thüringer Verfassungsgerichtshof erhoben wegen Verletzung des Justizgewährleistungsanspruchs. Diese Verfassungsbeschwerde wurde abgewiesen, weil allein durch die Untätigkeit des OLG Jena keine Anhaltspunkt geliefert worden sei, dass tatsächlich eine Verletzung des Justizgewährleistungsanspruchs gegeben sei.

Zwei Tage nach Einreichung der Verfassungsbeschwerde wurde das OLG Jena aktiv (und hat auf eine ausgesucht perfide Art und Weise versucht, die Berufung platt zu machen). Wohl (K)ein Schelm, der sich dabei, denkt, dass hier die interne Kommunikation der Justiz auf Hochtouren gelaufen ist.

Hajo

Phönix3
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Beitrag von Phönix3 »

QM290 hat geschrieben:Zwei Tage nach Einreichung der Verfassungsbeschwerde wurde das OLG Jena aktiv (und hat auf eine ausgesucht perfide Art und Weise versucht, die Berufung platt zu machen). Wohl (K)ein Schelm, der sich dabei, denkt, dass hier die interne Kommunikation der Justiz auf Hochtouren gelaufen ist. Hajo
Ich denke, es ist wie in der Politik. Im Bundestag, im Plenarsaal wird über DAS öffentlich "gestritten" und diskutiert, was bereits an anderen Ort bereits hieb- und stichfest beschlossen wurde.
Dies halte ich für eine gängige Praxis. Es muss ja nicht gleich mit "Seilschaften und Küngeleien" zu tun haben. (Auch wenn's immer erst mal so aussieht und manchmal auch so ist)

Vieles wird aber dadurch vereinfacht, Verfahren können beschleunigt werden und letzten Endes, ist doch nur maßgeblich, was hinten dabei herauskommt.
Gruß
Phö-nixe

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