Prozess-Ökonomie

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LAWINATOR
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Re: Prozess-Ökonomie

Beitrag von LAWINATOR »

Gegen juristische Irr- und Abwege gibt es ein Wundermittel:

Zielorientierung.

Auch die wildeste Sprachakrobatenblähung verschwindet damit in 0,nichts.

Und gegen Juristen wächst sogar ein Superkraut:

Die Konsensmaschine Internet.

Und gegen Kokosnüsse auf dem Kopf kann man auch den Liegestuhl des Nachbarn verwenden.

:liegestuhl:

Man muß nur sagen, daß man Jurist ist.

Was ich hier im Thread sichtbar mache, habe ich schon mindestens 30 mal mit Juristen aller Ebenen durchgekaut.

Inzwischen weiß ich auch, daß es langwierige Prozesse sind, um Hirndeformierungen zu beseitigen, die sich durch notorische Rechthaberei entwickelt haben.

Ich bin sehr gespannt, ob im Forum Recht wirkliche Juristen lesen und diskutieren. Solche, die Rechtsnormen nicht finden oder falsch zuordnen, gibt es genug. Der Zustand unserer Gesellschaft ist nicht das Werk von Viren und Bakterien. Und all die Leistungsfähigkeit, Kreativität und Disziplin vieler Menschen wird auch nicht durch's Ozonloch geschlürft von Außerirdischen. Die Verantwortung, mit einem der besten Regelwerke der Welt für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen, ist vielen offensichtlich viel zu groß.
Was spricht dagegen, sich mit dem dem RECHT AUF FREMDBESTIMMUNGSKONTROLLE (Art. 2 GG)
so viel Rechtsklarheit zu verschaffen, daß wir Juristen zu Bestleistungen motivieren
und damit unsere Gesellschaft massenhaft „von unten“ entlasten?
LAWINATOR
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Re: Prozess-Ökonomie

Beitrag von LAWINATOR »

Hafish hat geschrieben:Atemberaubend ist allein der Grad der Anmaßung, mit dem sich jemand, der offenbar keine Ahnung und kein Verständnis von irgendwas hat, herausnimmt, über Juristen und deren Profession zu urteilen.

Aber bitte...da Sie es besser können...posten Sie doch hier bitte mal Ihren Gesetzesentwurf zur Änderung der ZPO. Dann können wir den ja gerne zur Erheiterung aller Mitleser diskutieren. Natürlich müssten Sie sich dann auch mit den Erkenntnissen aus Jahrhunderten der Rechtsgeschichte auseinandersetzen. Es mag Ihnen bewusst sein, aber ich stelle trotzdem nochmal das offensichtliche fest: Es haben sich sehr viel mehr Leute Gedanken über dieses Thema gemacht, von denen jeder sehr viel mehr Verstand und sehr viel mehr Verständnis von der Materie hatte, als Sie es wohl je haben werden. Aber Sie haben ja die Chance, zu beweisen, dass Sie es besser können. :roll:

Selbstverständlich beschäftigt sich die Rechtswissenschaft mit Gerechtigkeit. Und dabei ist den Rechtswissenschaftlern etwas aufgefallen, was Sie vermutlich niemals begreifen werden: Natürlich kann Gerechtigkeit festgelegt werden. Nur leider nicht allgemeinverbindlich. Ich behaupte, Ihre Definition von Gerechtigkeit ist totaler Quatsch, wie auch der Rest Ihrer so genannten Meinung. Die übrigens in sich bereits widersprüchlich ist, weil sie sich über "die Schöpfung" und "die Evolution" definiert. Ich brauche nur die Evolution oder die Existenz eines Schöpfers (oder beides) anzuzweifeln, und schon hat Ihre tolle Definition keine Bedeutung mehr. Beweisen Sie -allgemein verbindlich für jeden Menschen auf der Welt - das Gegenteil! Oder sehen Sie ein, dass buchstäblich jeder Gedanke, jede Idee, jede Ansicht, die Sie haben, auf Prämissen beruht und daher auch nur von Menschen geteilt werden kann, die Ihre Prämissen teilen.

Das ist übrigens etwas, was man schon im Grundstudium lernt.

Wenn Sie das getan haben, werden Sie vermutlich der berühmteste, reichste und meist verehrte Mensch der Welt sein.
:roll:
Natürlich, der Jurist glaubt, er müssen nur etwas anzweifeln, und schon ist es nicht mehr. Wer die Macht hat, kann sich zwar mit seinen Meinungen gegen Tatsachen stellen, doch ist Macht nichts festes, irreversibles. Zu viel Macht schwächt. Etwas ausspucken, bevor man davon probiert hat, ist nicht gescheit. Es gibt Leute, die glauben, Gott mußte duschen nach der Erschaffung der Welt, weil er ins Schwitzen gekommen ist. Das, was so genial einfach war, daß sich alles daraus entwickelte, beinhaltet eine allgemeinverbindliche Definition für Gerechtigkeit. Ich hatte eine Wette angeboten ...
Was spricht dagegen, sich mit dem dem RECHT AUF FREMDBESTIMMUNGSKONTROLLE (Art. 2 GG)
so viel Rechtsklarheit zu verschaffen, daß wir Juristen zu Bestleistungen motivieren
und damit unsere Gesellschaft massenhaft „von unten“ entlasten?
JuraPunk
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Re: Prozess-Ökonomie

Beitrag von JuraPunk »

OK. Nun bin ich mir sicher, dass ich noch Troll-Spray bestellen muss...

JuraPunk
cmd.dea
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Re: Prozess-Ökonomie

Beitrag von cmd.dea »

JuraPunk hat geschrieben:OK. Nun bin ich mir sicher, dass ich noch Troll-Spray bestellen muss...
Nix da! Ihr sollte weiter diskutieren, jetzt wirds doch grad erst lustig :P
spraadhans
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Re: Prozess-Ökonomie

Beitrag von spraadhans »

Alles Sinnvolle scheint gesagt, bzw. geschrieben.
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