Anschuldigung wegen Mordes

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pandabär789
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Anschuldigung wegen Mordes

Beitrag von pandabär789 »

Hallo, leider bin ich mir nicht sicher, ob dies der richtige Ort ist, wenn nicht, bitte verschieben. Danke.

Der Fall:
Bei Person A verstirbt im Jahre 2008, bedingt durch einen Herzinfarkt, die Ehefrau. Person B (Schwiegervater der Tochter von A) hat noch ein einigermaßen normales Verhältnis zu A. Im Jahr 2012 wird nach einigen Querelen der Betrieb von B an dessen Sohn überschrieben. Ab dieser Zeit beginnen auch die Unannehmlichkeiten mit A, wenn er z.B. auf Besuch bei seiner Tochter ist. Man verstreitet sich immer mehr, auch in der Familie der Tochter, geht es turbulent zu. Person A zieht sich, soweit es ihm möglich ist, von B (bricht Kontakt komplett ab) und auch von seiner Tochter nebst Familie zurück. (= zusammengeschnittene Kurzfassung, mehr würde etliche Seiten füllen).

Nun aber der vorläufige Höhepunkt der ganzen Sache:

B verbreitet in seiner Umgebung, das A den Tod seiner Ehefrau absichtlich herbeigeführt habe und er (Person A) ein Mörder sei. Diese Aussage wird an A wiederum durch einen direkten Ohren-, Augenzeugen weitergeleitet.

Wie soll/kann sich A verhalten? Anzeige bei der Polizei? Wenn ja, wegen was? Per Anwalt?

Danke für die Antworten.

Baden1957
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Re: Anschuldigung wegen Mordes

Beitrag von Baden1957 »

Nun aber der vorläufige Höhepunkt der ganzen Sache:
B verbreitet in seiner Umgebung, das A den Tod seiner Ehefrau absichtlich herbeigeführt habe und er (Person A) ein Mörder sei. Diese Aussage wird an A wiederum durch einen direkten Ohren-, Augenzeugen weitergeleitet.
Wie soll/kann sich A verhalten? Anzeige bei der Polizei?

Ja

Wenn ja, wegen was?
Beleidigung, üble Nachrede etc.

per Anwalt?
Man kann auch selber zur Polizei gehen, dort die Anzeige erstatten, die Polizei nimmt diese schriftlich auf; man sollte aber zumindest einen der Zeugen namentlich benennen, die bestätigen können, dass A als Mörder tituliert wurde, alles andere wäre reine Zeitverschwendung (wenn Zeugen fehlen).

Danke für die Antworten.[/quote]
Hinweise erfolgen ausschließlich aufgrund eines vorgetragenen Sachverhaltes und nicht aufgrund von Vermutungen; je detaillierter der Sachverhalt ist, desto zutreffender können die Hinweise sein.

pandabär789
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Re: Anschuldigung wegen Mordes

Beitrag von pandabär789 »

Ein Zeuge ist vorhanden, wurde aber inzwischen von der B-Seite (Ehefrau von B + B) massiv unter Druck gesetzt, der Zeuge fällt vermutlich um...und nun?

Mike Gimmerthal
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Re: Anschuldigung wegen Mordes

Beitrag von Mike Gimmerthal »

Einen Anwalt konsultieren?
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Loanstar
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Re: Anschuldigung wegen Mordes

Beitrag von Loanstar »

Sofern der Zeuge nicht z.B. wegen eines Verwandschaftsverhältnisses mit B zur Aussageverweigerung berechtigt wäre, würde der Zeuge sich strafbar machen, wenn er in einem Prozess gegen B falsch aussagt. Das kann den Druck der B-Seite schon aufwiegen, wenn der Richter in der Vernehmung deutliche Worte findet.

Wenn man weiß, z.B. von dem nicht mehr aussagewilligen Zeugen, wem gegenüber die Aussage des B noch getätigt wurde, könnte man auch diese Personen als mögliche Zeugen bei der Polizei angeben.

Newbie2007
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Re: Anschuldigung wegen Mordes

Beitrag von Newbie2007 »

Selbst wenn der Zeuge "umfällt": B muss, um nicht verurteilt werden, seine Behauptungen zurückziehen (bzw. sagen, er hätte dergleichen nie behauptet, was auf das Gleiche hinausläuft). A hat also in jedem Fall gewonnen.

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