Klageschrift..Fragen zum Inhalt

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nachrichtforum
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Klageschrift..Fragen zum Inhalt

Beitrag von nachrichtforum »

Hallo,

folgende Fragen würden aus einer Klageschrift heraus entstehen.
Kann bei einer Klage im Vorfeld beantragt werden, dass zur Urteilsfindung der vollständige schriftliche Weg, auch in Bezug auf ggf. zu ladende Zeugen, als ausreichend angesehen werden muss.

Zweite Frage: welche Auswirkung hätte es wenn man in Bezug zu der in der Klageschrift erwähnten Zeugen nachträglich feststellen sollte, dass diese nicht geladen werden sollten da sie z.B. nichts zum Sachverhalt beitragen können. Es wäre hier zum Beispiel bei dem Verfassen der Klage zu einem Missverständnis zwischen Anwalt und Mandanten gekommen.
kann man eine weitere Rechtfertigung dadurch verhindern, dass man diese Zeugen gar nicht erst ins Gericht bestellen lässt oder kann das Gericht hier selbstständig, aufgrund der in der Klageschrift erkenntlichen Zeugen, laden lassen.

rabenthaus
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Re: Klageschrift..Fragen zum Inhalt

Beitrag von rabenthaus »

Hallo

können Sie das auch etwas verständlicher formulieren?

Zeugen werden im Verfahren gehört. Das heißt sie werden geladen und im Termin befragt. Wenn Sie nicht wollen das ein Zeuge vernommen wird dann sollten Sie ihn erst garnicht benennen. Falls er benannt wurde könnte es passieren das er vorgeladen wird. Auch die Gegenseite könnte ihn dann noch als Zeugen angeben. In diesem Fall liegt es nicht mehr nur in Ihrer Hand ob er vernommen wird.
Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.

PurpleRain
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Re: Klageschrift..Fragen zum Inhalt

Beitrag von PurpleRain »

rabenthaus hat geschrieben:können Sie das auch etwas verständlicher formulieren?
Ich vermute, die Frage ist: Kann man ein für sich günstiges Prozessrecht selber zusammenbasteln, welches dann für alle Prozessteilnehmer bindend wird.
"Das ganze Problem mit der Welt ist, dass Dummköpfe und Fanatiker der Richtigkeit ihrer Sicht immer so sicher, weise Menschen aber so voller Zweifel sind." Bertrand Russel

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