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recht.de • Thema anzeigen - Klage wegen Schmerzenklage
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 Betreff des Beitrags: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 04.12.17, 20:08 
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Hallo Zusammen,
ich habe seit längerem ein Problem. Ich habe sehr lange in einer Firma gearbeitet bis ich dann arbeitsunfähig geschrieben wurde. Ich habe einen Gds 70, psychosomatische Erkrankung.
Nun ist es so das mir Weihnachtsgeld von der Firma zusteht (Gerichtsurteil), ich aber trotzdem jedes Jahr klagen musste um es zu erhalten (inzwischen schon fünf Jahre). Letztes Jahr habe ich es ohne Klage erhalten, aber erst im neuen Jahr (Januar). Nun ist es wohl wieder so das es nicht ohne weitere Aufforderung gezahlt wird.
Das ganze ist eine enorme Belastung für mich. Nun meine Frage:
Betsteht die Möglichkeit auf Schmerzensgeld zu klagen? Wie ist die Rechtslage?
Viele Grüße
Tessa


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 Betreff des Beitrags: Re: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 05.12.17, 01:08 
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Welche Schmerzen sollen denn da entstanden sein? Ich halte eine solche Klage für aussichtslos.

_________________
Verba docent, exempla trahunt et quae nocent, docent.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 05.12.17, 01:39 
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Beiträge: 6088
Tessa77 hat geschrieben:
Ich habe sehr lange in einer Firma gearbeitet bis ich dann arbeitsunfähig geschrieben wurde.....Nun ist es so das mir Weihnachtsgeld von der Firma zusteht (Gerichtsurteil), ich aber trotzdem jedes Jahr klagen musste um es zu erhalten (inzwischen schon fünf Jahre).

Klingt nicht stimmig: Wenn es ein Urteil und einen Titel gibt, wozu muss die Betreffende dann jedes Mal klagen?


Nebenbei: Nach welchem Rechtsgrundlage wird eine Firma verurteilt einer arbeitsunfähigen/nicht mehr dort erwerbstätigen :?: AN regelmäßig ein "Weihnachtsgeld" auszuzahlen? bekommt sie auch Gehalt?

Zitat:
Das ganze ist eine enorme Belastung für mich. Nun meine Frage:
Betsteht die Möglichkeit auf Schmerzensgeld zu klagen? Wie ist die Rechtslage?

ja, die Möglichkeit zu klagen, hat die Betreffende natürlich auch für diesen Fall.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 05.12.17, 10:21 
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Hallo,
vielen Dank für eure Antworten :-)
Winterspaziergang:
Ich weiß nicht weshalb immer wieder aufs Neue geklagt werden muss. Die Urteile gelten (denke ich) nur immer für das eine Jahr wo nicht gezahlt wird? Sorry, ich dachte es wäre klar, wegen der Schwerbehinderung, das es noch einen Arbeitsvertrag gibt. Und der Arbeitsvertrag beinhaltet die Weiterzahlung des Weihnachtsgeldes (nein, kein Gehalt mehr sondern volle Eu-Rente).
Viele Grüße
Tessa


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 Betreff des Beitrags: Re: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 05.12.17, 11:08 
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Beiträge: 15604
Man hat ja schon den Anspruch auf pauschal 40 Euro bei Verzug.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 05.12.17, 12:06 
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Beiträge: 12844
Zitat:
Nun ist es wohl wieder so das es nicht ohne weitere Aufforderung gezahlt wird.
Das ganze ist eine enorme Belastung für mich.
wenn einen die Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber über berechtigte Ansprüche so sehr belasten, könnte man erwägen einer Gewerkschaft beizutreten. Als Arbeitsloser/Erwerbsloser für 2€ Mitgliedsbeitrag monatlich bzw. 1% vom Erwerbseinkommen hat man Rechtsschutz, muss also nicht allein zur Gerichtverhandlung und bekommt einen Rechtsbeistand zur Seite gestellt, der auch den Klageantrag und den Schriftwechsel mit dem Arbeitgeber und Gericht übernimmt.

_________________
Grüße, Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 05.12.17, 13:15 
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Beiträge: 6088
Tessa77 hat geschrieben:
Sorry, ich dachte es wäre klar, wegen der Schwerbehinderung, das es noch einen Arbeitsvertrag gibt.

es ist nicht klar und selbstverständlich, dass ein AG einen dauerhaft :?: erwerbsunfähigen Mitarbeiter weiter beschäftigt.

Aber wenn es so ist, dass er EU-Rente bekommt und Anspruch auf W-Geld hat, dann macht eine rechtliche Vertretung, etwa durch eine Gewerkschaft, wie genannt, Sinn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klage wegen Schmerzenklage
BeitragVerfasst: 05.12.17, 19:57 
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Registriert: 04.12.17, 18:31
Beiträge: 3

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Hallo,
vielen Dank nochmals für eure Antworten. Das mit dem Verzug (40€) wußte ich noch nicht. Über die Gewerkschaft werde ich mir mal Gedanken machen. :-) Mit dem Rechtsbeistand ist mir alles bekannt, trotzdem Danke.
Viele Grüße
Tessa


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