Roller geschenkt bekommen und nicht abgholt

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hallo44
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Roller geschenkt bekommen und nicht abgholt

Beitrag von hallo44 » 25.07.18, 21:18

Hallo, habe ein Roller geschenkt bekommen und papiere und alles zugesendet bekommen und leider aus privaten gründen konnte ich ihn nicht holen. der wo mir ihn geschenkt hatt hatt das kenzeichen abgemacht und mir zu gesendet und hatt jetz ein schreiben von der stadt bekommen das er eine aussage machen muss, weil der roller bei ihm ohne kenzeichen steht
wir haben das über Social-Network-Portal [Name geändert] gereglt es gab keine unterschrift oder sowas ist das gültig ?
kann er mich da zu verantwortung ziehen ?

hoffe das ist das richtige forum
schonmal danke

FelixSt
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Re: Roller geschenkt bekommen und nicht abgholt

Beitrag von FelixSt » 26.07.18, 00:11

Erstens "muss" er keine "Aussage bei der Stadt" machen, zweitens erschließt sich mir nicht, wofür und von wem Sie befürchten zur Verantwortung gezogen zu werden und drittens wäre es nett, wenn Sie sich ein wenig mehr um einen adäquaten Sprachgebrauch bemühen würden, weil dies nicht zuletzt auch dem Verständnis dient.
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

Bumblebii
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Re: Roller geschenkt bekommen und nicht abgholt

Beitrag von Bumblebii » 26.07.18, 07:00

Was für ein Roller? Kleines oder großes Kennzeichen? Und was steht in dem Schreiben der Stadt?

freemont
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Re: Roller geschenkt bekommen und nicht abgholt

Beitrag von freemont » 26.07.18, 07:31

hallo44 hat geschrieben:...
kann er mich da zu verantwortung ziehen ?

hoffe das ist das richtige forum
schonmal danke

Wenn das Eigentum übergegangen wäre u.U.: Ja.

Aber, ist das Eigentum übergegangen? Die Schenkung ist ein gegenseitiger Vertrag, allerdings mit speziellen Form-Vorschriften, siehe § 518 BGB:
Form des Schenkungsversprechens

(1) 1Zur Gültigkeit eines Vertrags, durch den eine Leistung schenkweise versprochen wird, ist die notarielle Beurkundung des Versprechens erforderlich. ...

(2) Der Mangel der Form wird durch die Bewirkung der versprochenen Leistung geheilt.
D.h. wurde das Schenkungsversprechen nicht notariell beurkundet ist das ein Formmangel. Dann wird der Vertrag erst gültig, wenn die versprochene Leistung bewirkt wurde. Erst wenn die Sache dem Beschenkten übergeben, bzw. übereignet wird, ist die Leistung bewirkt. Erst dann wird die Schenkung wirksam, der Formmangel geheilt.

Die Übergabe der Papiere, Schlüssel, Schilder genügt dafür nicht, der Besitz am Fahrzeug selbst muss wechseln, erst dann ist die Schenkung bewirkt und damit wirksam.

Es gibt noch eine Ausnahme, das Besitzkonstitut. Wird eine Sache geschenkt und zugleich eine Verwahrung, eine Leihe o.ä. mit dem Schenker vereinbart, wäre die Schenkung auch "bewirkt", die Schenkung wirksam. Aber das wäre neben dem Schenkungsvertrag ein weiterer Vertrag. Wenn die Sache bloß, ohne weitere Absprache zur Abholung bereit gehalten wird, genügt das nicht.

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