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Datenschutz und Werbesendungen

Verfasst: 07.12.13, 21:46
von normanescio
Nach der Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes ist Briefwerbung nach § 28 Abs. 3 Satz 2 BDSG auch ohne Einwilligung des Betroffenen zulässig, wenn die Daten im Rahmen eines Vertragsverhältnisses erhoben wurden.
Gilt das auch für eine Probesendung (also nicht nur ein Brief) einer Firma, wo man vor Jahren an einem Preisausschreiben teilgenommen hat (anders ist die Herkunft der Adresse nicht zu erklären)?
Was kann man unternehmen?

Re: Datenschutz und Werbesendungen

Verfasst: 07.12.13, 23:53
von nordlicht02
normanescio hat geschrieben:Nach der Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes ist Briefwerbung nach § 28 Abs. 3 Satz 2 BDSG auch ohne Einwilligung des Betroffenen zulässig, wenn die Daten im Rahmen eines Vertragsverhältnisses erhoben wurden.
Werbung per Post - Brief, Päckchen etc. pp. - ist i. d. R sowieso ohne Einwilligung des Empfängers zulässig. Und das war schon immer so. Will man die Werbung nicht, sollte man es dem werbenden Unternehmen mitteilen und notfalls auf Unterlassung klagen.
normanescio hat geschrieben:..anders ist die Herkunft der Adresse nicht zu erklären
Da gäbe es viele Möglichkeiten: Telefonbucheinträge, Adressbucheinträge oder auch Adressenhandel - der ist nämlich auch nicht grundsätzlich verboten.

Re: Datenschutz und Werbesendungen

Verfasst: 08.12.13, 13:17
von Ronny1958
Was kann man unternehmen?
1. zur deutschen Robinsonliste gehen und sich registrieren lassen, danach kommt keine Werbung mehr an.

2. konsequente Vermeidung von solchen Fallen:
wo man vor Jahren an einem Preisausschreiben teilgenommen hat
Sie sind das Einfallstor für die Werbebranche.

Zur Robinsonliste gehts hier:

www.robinsonliste.de