Jahressteuerbescheinigung

Kundenrechte und –pflichten, Bankrechte und –pflichten, Verbraucherkreditrecht, Kreditabwicklung

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TKrisch
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Jahressteuerbescheinigung

Beitrag von TKrisch » 29.08.18, 11:42

Hallo,

wie ist Eure Einschätzung zu folgendem Sachverhalt:

Kunde K mahnt die Ausstellung der Jahressteuerbescheinigung 2017 bei seiner Bank B an. Diese behauptet, sie habe ihm die Jahressteuerbescheinigung 2017 zukommen lassen und er solle eine Verlusterklärung abgeben, darin zu bestätigen

a) die Jahressteuerbescheinigung sei abhanden gekommen
b) Gebühr für die Zweitschrift von 9,95 Euro
c) Für Schäden aufzukommen, die aufgrund der Ersatzausfertigung entstehen könnten

Kunde K kann die Verlusterklärung nicht abgeben, da
a) nicht zutrifft, zumindest ist sie - so sie denn erstellt wurde - nicht in seinem Verantwortungsbereich abhanden gekommen
b) kann aufgrund a) nicht akzeptiert werden, ohnehin fragwürdig hoch
c) welche Schäden können denn da entstehen ... und das würde dann ja auch fehlgeleitete Jahressteuerbescheinigungen betreffen ?

Warum Bank B zwar eine Erträgnisaufstellung Online bereitstellt, nicht aber die Jahressteuerbescheinigung (wie das von einigen Banken seit Jahren praktiziert wird) kann nicht nachvollzogen werden. Soweit ich das erkennen kann ist eine Jahressteuerbescheinigung als PDF, die dann ausgedruckt wird, keine Kopie sondern Ausdruck des Originals oder maximal eine Zweitschrift des Originals - analog elektronisch übermittelter Rechnungen.

Bank I und Bank C teilen auf Ihren WebSeiten mit

"Jahressteuerbescheinigung 2017
Sie erhalten Ihre Jahressteuerbescheinigung (JStB) Mitte Februar 2018 automatisch online in Ihre PostBox eingestellt. Diese Kopie dient auch zur Vorlage beim Finanzamt.

Ein 2016 neu in Kraft getretenes Gesetz zum Besteuerungsverfahren ermöglicht es Ihnen, Ihre Steuererklärung mit einer Kopie der JStB vorzunehmen."

allerdings habe ich bislang die Fundstelle, in der das niedergelegt ist, nicht finden können.

Viele Grüße,

Tom

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