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recht.de • Thema anzeigen - Fitnessstudio wird verkleinert - Sonderkündigungsrecht?
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BeitragVerfasst: 07.02.13, 19:03 
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Beiträge: 1
Hallo Zusammen,

ich habe bereits die Forumsuche und Google bemüht, aber leider keine konkrete Antwort auf meine Frage gefunden. Ich hoffe hier findet sich jemand der mir weiterhelfen kann.

Ich bin bereits seit Oktober 2011 Mitglied in einem Fitnessstudio. In meinem Wohnort gab es damals mehrere Fitnessstudios zur Auswahl und meine Wahl fiel damals auf dieses Studio, weil es alle für mich wichtigen Geräte mindestens in doppelter Anzahl vorzuweisen hatte, wodurch ich mir geringere Wartezeiten in den Stoßzeiten versprochen habe, denn ich muss Studien- und Berufsbedingt immer Abends zu den Stoßzeiten trainieren. Bis jetzt hatte sich das auch als richtige Entscheidung erwiesen.

Nun wird allerdings dieses Fitnessstudio verkleinert, von den bisher zwei gleichgroßen Stockwerken, wird eines komplett geschlossen und alle doppelten Geräte werden abgebaut, sodass jedes Gerät nur noch einmal vorhanden ist. Dadurch werden sich nun auch ziemlich sicher die Wartezeiten zu den Stoßzeiten erhöhen, was in meinen Augen einen gravierenden Nachteil darstellt.

Wie ist hierbei nun die Rechtslage?

Muss der Betreiber mir ein Sonderkündigungsrecht einräumen?

Im Grunde kürzt er ja die Trainingsfläche drastisch (ca. 50%) und kann die Leistungen, welche zum damaligen Zeitpunkt für den Vertragsabschluss ausschlaggebend waren, lediglich in einem gekürzten Umfang erbringen.


Vielen Dank bereits für eure Antworten.

Grüße


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BeitragVerfasst: 11.02.13, 21:29 
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Registriert: 17.04.12, 23:07
Beiträge: 142
Gute Frage.

- Mit vielen Studiobetreibern lässt sich eine gütliche Regelung finden. (Kulanzregelung: z.B. Einmalzahlung, Beitragsreduktion)
- Was sagen denn die AGBs des fiktiven Fitnessstudio dazu aus? Vielleicht ist eine ordentliche Kündigung sowieso schon vorgesehen?
- Wenn die nicht klappt, könnte in einem vergleichbaren Fall schriftlich zur Wiederherstellung des vorher bestehenden Zustandes mit Fristsetzung aufgefordert werden und auf ein Sonderkündigungsrecht hingewiesen werden. Und zwar müsste das kurz nach Kenntnis der geänderten Umstände erfolgen, mehr dazu BGB §§626,314.
Vergleichbare Urteile gibt es z.B. zur DSL-Leitungsgeschwindikeit bei Netzbetreibern


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