SChweigepficht

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chremus
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SChweigepficht

Beitrag von chremus » 09.12.14, 11:02

Hallo
inwieweit ist ein Anwalt im Zusammenhang seiner Honorarforderung, aus einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung und einem Prozess, zur Durchsetzung Seiner Forderung vor Gericht von der Schweigepflicht entbunden?

Folgendes Problem, 1. seine Honorarforderung wird von meiner Rechtsschutzversicherung angezweifelt
2. teilweise liegt von mir gar kein Auftrag vor. Auftrag war lediglich gegen die Kündigung vorzugehen.

mfg

Nordlicht14
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Re: SChweigepficht

Beitrag von Nordlicht14 » 09.12.14, 11:18

Ihr arbeitsrechtliches Mandat und Thema mit Ihrem Anwalt hatten Sie bereits in zwei anderen Threads von uns ausführlich diskutieren lassen. Bitte dort weiter führen und nicht neu starten.

Im übrigen ja, der Anwalt ist gesetzlich von seiner Schweigepflicht entbunden, soweit er Vergütungsansprüche durchsetzen muss, § 2 BORA. Zajlt also ein Mandant oder dessen RSV nicht oder einen Restbetrag nicht und muss der Anwalt deshalb klagen (egal ob mit Erfolg oder nicht), ist die Verschwiegenheitspflicht aufgehoben und kann und muss er die Mandatsinhalte vortragen, um seinen Mandatsauftrag und den Umfang seiner Arbeit darzulegen. Dafür darf und muß er auch die Mandatsunterlagen als Anlagen vorlegen, da er beweispflichtig ist und dies nur damit kann.

Auch mit einer evtl. Strafanzeige müssen Sie bei Zahlungsverweigerung rechnen. Dies machen zunehmend mehr Anwälte, um sich gegen willkürliche Zahkungsverweigerung der Mandanten und deren RSVen zu wehren.

chremus
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Re: SChweigepficht

Beitrag von chremus » 09.12.14, 11:42

ich finde es unerhört was manche hier und in anderen Themen lospressen
wahrscheinlich werden hier ine zweifelhafte Anwälte oder deren Lobby vertretten

Elyss
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Re: SChweigepficht

Beitrag von Elyss » 09.12.14, 11:45

Warum denn so unhöflich? Das ist doch eine ganz sachliche Antwort gewesen
Grüßle

Elyss

Nordlicht14
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Re: SChweigepficht

Beitrag von Nordlicht14 » 09.12.14, 11:53

Wenn es Ihnen die Antworten mit der Rechtslage, nach der Sie halt uns fragten, nicht gefällt, steht es Ihnen frei, uns nicht zu fragen und dem Forum fernzu bleiben. Die Rechtslage ist wie sie ist, und nicjt wie man sie sich wünscht.
Wir arbeiten hier ehrenamtlich, brauchrn uns daher nicht beschimpfen zu lassrn.
Wenn es Ihnen nicht gefällt, dass Ihr Anwalt zum Beweis für seine Honorarklage gegen Sie aus dem Mandat vortragen muß, bezahlen Sie halt seine Rechnung. Er hat ja keine andere Wahl bei Nicht Zahlung, als zu klagen.

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Re: SChweigepficht

Beitrag von istdasso? » 09.12.14, 12:14

Nordlicht14 hat geschrieben:...

Auch mit einer evtl. Strafanzeige müssen Sie bei Zahlungsverweigerung rechnen. Dies machen zunehmend mehr Anwälte, um sich gegen willkürliche Zahkungsverweigerung der Mandanten und deren RSVen zu wehren.
Was wär denn das angezeigte Delikt? Ich höre in dem Zusammenhang immer, das ist eine straffreie Nichterfüllung - und swede auf den Weg geschickt....
:arrow: Klar, man kann sich jetzt so anstellen als verstünde man nicht, was ich ausdrücken will - aber mehr Mühe gebe ich mir nicht mehr. Dafür ist der Anteil vorsätzlicher professioneller "Nichtversteher" hier zu hoch....

JuraPunk
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Re: SChweigepficht

Beitrag von JuraPunk » 09.12.14, 12:16

Es gibt durchaus Mandanten, bei denen man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass diese bereits bei Beauftragung ihres Anwaltes nicht vorhatten, diesen zu bezahlen. Da liegt der Verdacht eines Betruges nahe.

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Re: SChweigepficht

Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 09.12.14, 12:25

Nordlicht14 hat geschrieben:Ihr arbeitsrechtliches Mandat und Thema mit Ihrem Anwalt hatten Sie bereits in zwei anderen Threads von uns ausführlich diskutieren lassen. ...
Threads verbunden.

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Re: SChweigepficht

Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 09.12.14, 12:33

chremus hat geschrieben:Hallo
inwieweit ist ein Anwalt im Zusammenhang seiner Honorarforderung, aus einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung und einem Prozess, zur Durchsetzung Seiner Forderung vor Gericht von der Schweigepflicht entbunden?
...
Siehe hierzu §§ 203 i.V.m. 205 StGB.

Strafbar wäre allerdings nur die unbefugte Offenbarung von Privatgeheimnissen. Die berufliche Schweigepflicht findet dort ihre Grenzen, wo berechtigte (Eigen-)Interessen des Schweigepflichtigen dem entgegen stehen.

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Re: SChweigepficht

Beitrag von janbayern » 09.12.14, 15:56

Wenn ich das hier lese hatte der Mandant offensichtlich tatsächlich nicht die Absicht zu zahlen.
Wozu auch?
Er hat ja auch eine Rechtschutzversicherung!
Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Die Frage was mich beschäftigt darf man mit einer Vollmacht mehrere Verfahren eröffnen ohne dem Mandanten zu informieren.
Was hier offensichtlich auch stattgefunden hat?

Keine Lobbyantwort bitte


JuraPunk hat geschrieben:Es gibt durchaus Mandanten, bei denen man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass diese bereits bei Beauftragung ihres Anwaltes nicht vorhatten, diesen zu bezahlen. Da liegt der Verdacht eines Betruges nahe.

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Re: SChweigepficht

Beitrag von Michael A. Schaffrath » 09.12.14, 16:21

janbayern hat geschrieben:Wenn ich das hier lese hatte der Mandant offensichtlich tatsächlich nicht die Absicht zu zahlen.
Wozu auch?
Er hat ja auch eine Rechtschutzversicherung!
Ach du meine Güte! *smh* :roll:
DefPimp: Mein Gott
Biber: Nö, war nur M.A.S. Aber hier im Forum ist das schon ziemlich dicht dran.

Chabos wissen, wer der M.A.S. ist.

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Re: SChweigepficht

Beitrag von chremus » 09.12.14, 16:38

jedenfalls war es zu keiner Zeit meine Absicht 8 *150 Euro Selbstbeteiligung zu zahlen.
Darüber hinaus hält meine Versicherung die Berechnung der Gebühren für falsch.
Zu Keiner Zeit bin ich informiert worden und nach über 3 Jahren erhalte ich Rechnungen, die das Jahr 2011 betreffen
Mittlerweile weiß ich auch, dass der Anwalt in meinem Namen einen Prozess geführt von dem ich ebenfalls überhaupt nicht weiß.

Vermutlich steckt der Anwalt in ganz schlimmen finanziellen Schwierigkeiten, da selbst seine Kollegen ihn verspotten.

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Re: SChweigepficht

Beitrag von JuraPunk » 09.12.14, 17:05

janbayern hat geschrieben: Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, denn um Ihr Leseverständnis scheint es nicht sonderlich gut bestellt zu sein. Der vorhergehende Beitrag fragte konkret nach dem "angezeigten Delikt". Auf diesen Beitrag bezog sich meine Antwort. Es ist nicht selten, dass innerhalb eines Threads mehrere Fragen diskutiert und/oder beantwortet werden. Das hätte sich Ihnen auch erschließen können... :devil:

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Re: SChweigepficht

Beitrag von chremus » 10.12.14, 10:53

Was passiert wenn die Rechtschutzversicherung nicht zahlt, weil
1. die Gebührenberechnung des Anwaltes nicht anerkannt wird
2. der Anwalt eigenmächtig handelt.

Elyss
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Re: SChweigepficht

Beitrag von Elyss » 10.12.14, 10:55

Dann wird letzlich das Gericht darüber zu entscheiden haben, wer Recht hat
Grüßle

Elyss

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