Wie lange dauert Scheidungstermin ?

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

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verzweifelt40
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Wie lange dauert Scheidungstermin ?

Beitrag von verzweifelt40 » 31.01.16, 19:19

Frau X war Jahre im Ausland und seit August 2015, ist der Scheidungsantrag am laufen. Davor über 8 Jahre Trennung....wie lange kann es bis zum Scheidungstermin dauern ?

Alle Unterlagen zum Versorgungs-Ausgleich sind eingereicht...

Danke

Chavah
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Re: Wie lange dauert Scheidungstermin ?

Beitrag von Chavah » 31.01.16, 19:27

Ein schlichter Anruf in der Geschäftsstelle dürfte das klären. Wenn der Fall entscheidungsreif ist (was wir nicht wissen) wird das Gericht terminieren.

Chavah

verzweifelt40
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Re: Wie lange dauert Scheidungstermin ?

Beitrag von verzweifelt40 » 01.02.16, 12:22

Das habe ich und mir wurde gesagt, das in der Akte eine Frist bis Mai ist, weil irgendwas zur Berechnung des Versorgungsausgleich fehlt. Anschscheinend von der Gegenseite...

Meine Anwältin will mir nicht mehr helfen...kann ich auch ohne sie auf den Versorgungsausgleich verzichten ?

Geht es dann schneller mit den Scheidungstermin ?

edy
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Re: Wie lange dauert Scheidungstermin ?

Beitrag von edy » 01.02.16, 13:59

Hallo,
verzweifelt40 hat geschrieben: Meine Anwältin will mir nicht mehr helfen...kann ich auch ohne sie auf den Versorgungsausgleich verzichten ?

Geht es dann schneller mit den Scheidungstermin ?
Wenn du doch Sozialhilfe bekommst. Du kannst doch nicht auf etwas verzichten was dir zusteht, und

den Verlust dann vom Sozialamt ausgleichen lassen?

Warum muss der Scheidungstermin so schnell sein? Du hast doch Zeit?

lg
edy
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Re: Wie lange dauert Scheidungstermin ?

Beitrag von Chavah » 01.02.16, 18:06

@ edy: ich hab ihr schon in dem anderen Thread geantwortet. Aber sie will es wohl nicht kapieren. Deshalb nochmals zusammenfassend hier.

Wie schnell oder langsam ein Gericht terminiert, das ist von vielen Faktoren abhängig, auf die Externe (hier die Parteien) in der Regel keinen Einfluß haben. Auf Unterhalt kann nicht verzichtet werden, zu Lasten des Steuerzahlers. Allerdings scheint insoweit ein Gerichtsverfahren nicht anhängig zu sein. Anhängig machen muss sie es insoweit wegen des Prozessrisikos nicht, denn der Anspruch ist ja sehr zweifelhaft und abgesehen davon in der Höhe so, dass sie ihren Lebensunterhalt davon nicht mal ansatzweise bestreiten kann. Wenn die Sozialbehörde meint, Unterhalt sei geltend zu machen, dann kann sie das direkt tun. Ist in den SGBs so geregelt. Und die Frau ist aus dem Prozessrisiko raus.

Nun zum Versorgungsausgleich. Solange die Konten nicht geklärt sind, da geht gar nichts. Und hinterher wird der Verzicht insoweit auch nicht in Betracht kommen. Die materiell-rechtlichen Voraussetzungen dürften nicht vorliegen. Aber selbst wenn, dann bedürfte es entweder eines notariellen Vertrages oder eines Vergleichs im Gerichtsverfahren. Und ein Vergleich kommt nur zustande, wenn die Kontenklärung erfolgt ist und beide Parteien anwaltlich vertreten sind.

Abgesehen davon dürfte ein Verzicht auch sittenwidrig sein. Und hier wäre er es schon deshalb, weil der Mann offensichtlich immer gearbeitet und eingezahlt hat und die Frau sich durch einen Verzicht auf Kosten des Steuerzahlers bedürftig machen würde. Und das geht gar nicht.

Chavah

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