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recht.de • Thema anzeigen - Frage zu Anbau bis zur Grundstücksgrenze
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BeitragVerfasst: 07.10.15, 20:00 
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Hallo zusammen,

wir haben ein EFH in einer Neubausiedlung. Es gilt das Freistellungsverfahren. Die Doppelgarage neben dem Haus ist direkt ans Haus angeschlossen und geht bis zur Grundstücksgrenze zum Nachbarn rechts von uns. Wenn wir jetzt später 2 Kinder bekämen, hätten wir eigentlcih ein Zimmer zu wenig. Da kam der Gedanke, evtl. später einen Anbau auf der Garage durchzuführen. Nun ist es ja so, dass grundsätzlich Gebäude, die näher als 3m an der Grundstücksgrenze stehen, nur 3m hoch sein dürfen, oder? Oder ist das nicht grundsätzlich so?
Die eigentliche Frage: Ich habe meine ich mal irgendwo gelesen, dass man auch höher bauen darf, wenn der Nachbar das gut heißt. Ist dem so?

Besten Dank und viele Grüße
Michael


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BeitragVerfasst: 07.10.15, 21:57 
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1. Für sowas benötigt es einen Bauantrag. Daher wäre für jede weitere Diskussion sicherlich förderlich, wenn man wüsste um welches Bundesland es hier geht.
2. In keinem mir bekannten Bundesland würde ein solcher Antrag genehmigt, da die 3m Höhe sich nicht auf Wohngebäude mit darin befindlichen Aufenthaltsräumen bezieht, sondern immer nur an untergeordnete Gebäudeteil wir Garagen, Schuppen oder Gartenlauben.
3. Es mag hin und wieder leichtgläubige Nachbarn geben die solch einen Unsinn in ihrer ersten Bierlaune als gut heißen. Spätestens wenn aber eine Unterschrift auf den Plänen zu leisten ist, oder das Gespräch auf die Baulasteintragung beginnt, merken auch diese Nachbarn die Tragweite dieses Ansinnens.

_________________
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.
Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe


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BeitragVerfasst: 07.10.15, 22:00 
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Zitat:
Nun ist es ja so, dass grundsätzlich Gebäude, die näher als 3m an der Grundstücksgrenze stehen, nur 3m hoch sein dürfen, oder?


Bauvorschriften sind Ländersache, so dass diese im Detail in jedem Bundesland anders sein können. In den 3m-Abstandsbereich darf man üblicherweise nur Garagen oder Gartenhäuschen bauen, jedoch keinen echten Anbau, auch dann nicht, wenn er die Höhe von 3m nicht überschreitet.

Zitat:
Ich habe meine ich mal irgendwo gelesen, dass man auch höher bauen darf, wenn der Nachbar das gut heißt. Ist dem so?


Es ist denkbar, dass die Abstandsfläche auf dem Nachbargrundstück liegt. Dann wird beim Nachbarn eine Baulast eingetragen. Letztlich heißt das aber, dass der Nachbar einen Abstand von 6m zur Grundstücksgrenze einhalten muss.


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BeitragVerfasst: 08.10.15, 18:22 
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Dann ist diese Abstandflächenübernahme durch den Nachbarn eh ausgeschlossen? Seine Garage schließt sich ja direkt an meine an und daneben ist dann sein Haus (Bungalow).

Land ist NRW!


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BeitragVerfasst: 09.10.15, 15:28 
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https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_an ... #det305988
Landesbauordnung NRW. §6 Abstandsflächen.
Es bleibt bei 3m zur Grundstücksgrenze. Die 3m kann der Nachbar auch nicht mehr als Baulast übernehmen, weil da schon sein Haus steht.


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BeitragVerfasst: 23.10.15, 12:16 
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Das Thema wird aber zu schnell abgebügelt hier.

Es gibt ja noch die Möglichkeit der Anbauverpflichtung des Nachbarn. Und soweit ich das verstanden habe, kann auf Grenze gebaut werden, wenn der Nachbar sich verpflichtet, im Falle eines seinerseitigen Grenzbaus direkt an die dann angrenzende neue Nachbarwand anzubauen. Unabhängig davon, ob der Nachbar überhaupt anbauen will.
Im Kopf habe ich noch, dass die Grenzwand des Ersterbauers eine Brandschutzwand sein muss. Möglicherweise gilt es, weitere Vorgaben zu beachten (Profilgleichheit hatte ich noch gefunden,...). Möglicherweise steht auch offene / geschlossene Bauweise zur Diskussion.

Wir haben bei uns (Reihenhaus, 2geschossig) ein vergleihbares Ergebnis erzielt (NRW). Anbau nach hinten raus bis an die seitliche Grenze des Nachbarn. Dieser hatte keine Einwände gegen die Grenzbebauung, zumal sich bereits auf seiner Seite eine großzügig überdachte Terrasse bis an unsere Grenze erstreckte und er auch keine optischen Nachteile dadurch sah.
Im Nachgang hatten wir auch zur anderen Seite eine Grenzbebauung für einen kleineren Baukörper erfolgreich durchführen können, da auch hier der andere Nachbar keine Einschränkungen für sich erkannte.
In beiden Fällen sagte uns das Bauamt, dass im Falle einer Anbauverpflichtung des jeweiligen Nachbarn keine weiteren Bedenken bestünden. Beide Nachbarn haben bisher nicht angebaut. Ob diese Anbauverpflichtung im Grundbuch bei den Nachbarn jetzt drin steht, weiß ich nicht. Eine Baulast (Abstandsfläche) haben sie jedenfalls nicht übernommen, denn die beiden Nachbarn haben zwischenzeitlich verkauft und hätten eine 6m-Abstandsfläche auf ihrem Grundstück verständlicherweise nicht akzeptiert.

Auch die Idee einer Garagenüberbauung als Obergeschoss vornheraus ist uns gekommen, da unsere Nachbarn ebenfalls mit ihrer gleichartigen Doppelgarage, die wiederum an unsere Doppelgarage grenzt, nachwuchsbedingt an eine Erweiterung dachten. Allerdings hätten Gründung, Fundament und Mauerdicke der Garagenwände einer statischen Berechnung nie und nimmer standgehalten (meines Wissens einfachste Punktfundamente, 11,5er Trennwand zwischen beiden Nachbargaragen, alles erbaut vor 60 Jahren), was dann auf eine Neukonstruktion / Verstärkung der Garagen hinausgelaufen wäre. Ob dies auch genehmigt worden wäre, ist fraglich, da das Frontbild der Reihenhäuser dann schon deutlich verändert worden wäre.

_________________
Viele Menschen hinterlassen Spuren.
Nur wenige hinterlassen Eindrücke.

Manche aber hinterlassen nur beim Eindrücken Spuren.


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BeitragVerfasst: 15.11.17, 12:15 
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Hallo zusammen,

ich will das Thema noch mal hochholen, weil sich jetzt der Wunsch eines Anbaus konkretisiert.

Also wenn der Nachbar hier keine Einwände hat, sollte es möglich sein, wenn er diese Anbauverpflichtung unterschreibt? Was würde das denn bedeuten? Schließlich schreibt "Fragenfueralle", dass die Nachbarn bei ihm dann nicht gebaut haben trotz Verpflichtung.

Also wenn sich die Nachbarn einig sind, hat das Bauamt grundsätzlich eigentlich keine Einwände? Ich verstehe nicht, wie es sonst sein kann, wenn man immer 3m bis zur Grundstücksgrenze einhalten muss, dass in "Nicht-Neubaugebieten" sehr häufig ganze Häuse mit 2 Etagen + Dach direkt aneinander grenzen.

Hab hier noch eine andere Frage: Der Nachbar rechts, den das betreffen würde, hat folgendes an seiner Garage, die direkt an unsere Garage gebaut ist, verändert vor kurzem: Garagentor ausgebaut und stattdessen eine Wand aus Holz mit Fenstern und ner Tür (quasi eine weitere Eingangstür) eingebaut. Die ursprüngliche Fläche nutzt er jetzt als Hobbyraum, Waschküche und was weiß ich. Das hätte er doch sicherlich genehmigen lassen müssen, oder? Und in dem Zusammenhang wäre ich doch dann auch angeschrieben worden, ob ich damit einverstanden bin, oder? Dann habe ich ja eigentlich ganz gute Karten, dass dieser Nachbar mir hier auch entgegen kommt, wenn ich ihm seine Änderung "durchgehen lasse", oder?

Es gäbe noch alternativ die Möglichkeit, links vom Haus anzubauen. Dort haben wir 3m bis zur Grenze. Der Nachbar hat 3m von seiner Garage bis zur Grenze, das heißt er hat 6m vom Haus bis zur Grenze. Können wir bei uns einen erdgeschössigen Anbau von 3m Breite und der Haustiefe durchführen, wenn der Nachbar hier eine Baulast bei sich eintragen lässt? Das würde dann für ihn bedeuten, dass er die 6m zwischen Haus und Grenze auch in Zukunft einhalten muss, richtig?

Besten Dank und viele Grüße
Michael


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BeitragVerfasst: 15.11.17, 14:07 
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Zitat:
Also wenn der Nachbar hier keine Einwände hat, sollte es möglich sein, wenn er diese Anbauverpflichtung unterschreibt?


Nein, die Situation ist bei freistehenden Einfamilienhäuser anders als bei Reihenhäusern. Die Antwort von fragenfueralle ist daher nicht auf Deinen Fall übertragbar.

Nach meiner Erfahrung liegt die Chance ziemlich nahe bei 0,0, dass ein Anbau, der an die Grenze reicht oder in die 3m-Abstandsfläche hineinragt genehmigungsfähig wäre. Die Zustimmung des Nachbarn hilft da auch nicht.


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BeitragVerfasst: 15.11.17, 18:11 
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Aus der LBO:
Zitat:
Innerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche ist eine Abstandfläche nicht erforderlich gegenüber Grundstücksgrenzen,
a) gegenüber denen nach planungsrechtlichen Vorschriften ohne Grenzabstand oder mit geringerem Grenzabstand als nach den Absätzen 5 und 6 gebaut werden muss oder
b) gegenüber denen nach planungsrechtlichen Vorschriften ohne Grenzabstand gebaut werden darf, wenn gesichert ist, dass auf dem Nachbargrundstück ohne Grenzabstand gebaut wird.

Planungsrechtliche Vorschrift - wenn z.B. der Bebauungsplan Doppelhausbebauung vorsieht o.ä. Ob man aus zwei Einzelhäusern durch Anbauten ein Doppelhaus machen kann..?

Den Nachbarn zu "erpressen" halte ich für eine schlechte Idee. Das beschädigt meist sehr nachhaltig ein gutes Verhältnis. Im Zweifelsfall hat der Nachbar die Garage schnell wieder umgebaut. Ich sehe hier allenfalls Chancen, wenn der Nachbar ebenfalls konkrete Absichten hätte, sein Haus an die Grenze hin zu erweitern.


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BeitragVerfasst: 16.11.17, 12:20 
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b.) wäre dann doch genau der Fall, dass der Nachbar im Falle eines Anbaus ebenfalls bis an die Grenze bauen muss, oder nicht?

Ich will hier ja niemanden erpressen - das Verhältnis zum Nachbarn ist prima und da kann man sicher gut mit reden.

Wie schaut es mit der anderen Grundstücksseite aus (s.o.)? Da könnte man bauen, wenn der linke Nachbar eine Baulast eintragen lässt?


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BeitragVerfasst: 16.11.17, 12:46 
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Beiträge: 8279
Michi240281 hat geschrieben:
b.) wäre dann doch genau der Fall, dass der Nachbar im Falle eines Anbaus ebenfalls bis an die Grenze bauen muss, oder nicht?

Ich will hier ja niemanden erpressen - das Verhältnis zum Nachbarn ist prima und da kann man sicher gut mit reden.

Wie schaut es mit der anderen Grundstücksseite aus (s.o.)? Da könnte man bauen, wenn der linke Nachbar eine Baulast eintragen lässt?



Es heisst doch:
Zitat:
Innerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche ist eine Abstandfläche nicht erforderlich gegenüber Grundstücksgrenzen,
...
b) gegenüber denen nach planungsrechtlichen Vorschriften ohne Grenzabstand gebaut werden darf ...


Was steht denn im Bebauungsplan? Einen Dispens von § 6 XI wird es nicht geben.

Zitat:
(11) Gebäude mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m über der Geländeoberfläche an der Grenze, die als Garage, Gewächshaus oder zu Abstellzwecken genutzt werden, sind ohne eigene Abstandflächen sowie in den Abstandflächen eines Gebäudes zulässig ...


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BeitragVerfasst: 16.11.17, 14:07 
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Beiträge: 5744
Zitat:
b.) wäre dann doch genau der Fall, dass der Nachbar im Falle eines Anbaus ebenfalls bis an die Grenze bauen muss, oder nicht?


Ja, wenn der Bebauungsplan die Bebauung mit Doppelhäusern erlaubt.
Ich kenne allerdings keinen Bebauungsplan, bei dem auf einem Grundstück alternativ die Bebauung mit einem EFH oder einer DHH zugelassen ist.

Zitat:
Wie schaut es mit der anderen Grundstücksseite aus (s.o.)? Da könnte man bauen, wenn der linke Nachbar eine Baulast eintragen lässt?


Ich weiß ja nicht, wie großzügig die Grundstücke bei euch geschnitten sind. Letztlich läuft aber die Abstandsregelung von 3m zur Grenze darauf hinaus, dass 6m zwischen den Häusern liegen müssen. Wenn diese 6m komplett auf der Seite Deines Nachbarn liegen, dann darf der dort nicht mehr bauen. Das Bauamt muss das Ganze dann auch noch mitmachen. Fenster sind in einer Grenzwand übrigens nicht zulässig. Da bekommt man es schon eher hin, dem Nachbarn einen Grundstücksstreifen abzukaufen.

Fahr doch mal durch die Baugebiete in Deiner Nähe, auch die älteren und suche nach einem Präzendenzfall. Mir fällt jedenfalls in meiner Gegend kein Fall ein, bei dem so etwas erlaubt wurde.


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BeitragVerfasst: 17.11.17, 12:42 
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Danke für Eure Infos und Hilfe!

Ich hätte da noch 2 Rückfragen:

Unsere Doppelgarage ist ca. 6m breit. Wäre es möglich, darauf anzubauen, wenn man darauf dann die 3m zur Grenze einhält oder wäre das irrelevant, weil durch jede Art von wohnrechtlichem Anbau auf der Garage diese ihre Privilegiestellung verliert?

Alternativ könnten wir vllt nach hinten anbauen. Wir haben auf der rechten Hälfte hinten eine Art Erker, ist aber schon recht großzügig. Auf der linken Seite ist die Terasse. Man könnte ja dann die Terasse überbauen und dann rechts oben auch drauf bauen. Wäre sowas eher möglich? Ich weiß von einem Kumpel, der neu gebaut hat, dass er auch nach vorne und hinten zu den Grenzen bestimmte Abstände einhalten musste.


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BeitragVerfasst: 17.11.17, 12:46 
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Beiträge: 19
Michi240281 hat geschrieben:
Wenn wir jetzt später 2 Kinder bekämen
Michi240281 hat geschrieben:
ich will das Thema noch mal hochholen, weil sich jetzt der Wunsch eines Anbaus konkretisiert.

Herzlichen Glückwunsch!
Michi240281 hat geschrieben:
Also wenn der Nachbar hier keine Einwände hat, sollte es möglich sein, wenn er diese Anbauverpflichtung unterschreibt?

Eine Anbauverpflichtung ist nicht möglich, da die Grundstücke bereits mit Grenzabstand bebaut sind. Die Grenzbebauung mit privilegierten oder illegalen Gebäuden spielt dabei keine Rolle.
Michi240281 hat geschrieben:
wenn ich ihm seine Änderung "durchgehen lasse"

... nützt das dem Nachbarn wenig, wenn es sich um eine illegale Umnutzung handelt, die vermutlich auch nicht genehmigungsfähig ist.
hambre hat geschrieben:
Ich kenne allerdings keinen Bebauungsplan, bei dem auf einem Grundstück alternativ die Bebauung mit einem EFH oder einer DHH zugelassen ist.

Ich schon. Die Kenntnis der genauen Festsetzungen des B-Planes ist zur Klärung der Fragen daher unerlässlich.
hambre hat geschrieben:
Fenster sind in einer Grenzwand übrigens nicht zulässig.

Das könnte bauordnungsrechtlich durch eine Freiflächenbaulast gelöst werden.


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BeitragVerfasst: 17.11.17, 12:54 
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Meine erste Antwort hat sich mit deinen Rückfragen überschnitten.
Michi240281 hat geschrieben:
wenn man darauf dann die 3m zur Grenze einhält oder wäre das irrelevant, weil durch jede Art von wohnrechtlichem Anbau auf der Garage diese ihre Privilegiestellung verliert?

Dazu gibt es unterschiedliche Rechtsauffassungen. Die jüngsten Urteile gehen von einer bauordnungsrechtlichen Zulässigkeit aus. Für alle deine Fragen ist aber zunächst das Planungsrecht zu prüfen und dazu müsste man den Bebauungsplan kennen.


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