Scheidung Kinder, was ist zu tun,

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

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Oktavia
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Re: Scheidung Kinder, was ist zu tun,

Beitrag von Oktavia » 26.03.18, 16:17

windalf hat geschrieben:Schafft die Mutter erst einmal Fakten und nimmt die Kinder mit (und behauptet der Vater wäre gewaltätig gewesen) ist die Nummer meist ganz schnell durch. Bis das am Ende alles ausgeurteilt ist steht im Ergebnis es würde jetzt nicht mehr dem Kindeswohl dienen der Mutter die Kinder wegzunehmen. Die Mutter einzusperren erst recht nicht mit dem Ergebnis Frau behält die Kinder wenn die es will.
Und da hätte es geholfen wenn ein hysterischer Vater die Mutter beim Jugendamt schlecht gemacht hätte? :shock:

Es geht nicht um "Legalität" sondern darum den Kindern beide Eltern dauerhaft zu erhalten.

windalf, was schlägst du denn vor?
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windalf
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Re: Scheidung Kinder, was ist zu tun,

Beitrag von windalf » 26.03.18, 16:46

windalf, was schlägst du denn vor?
Nach den Erfahrungen die ich in meinem Umfeld machen durfte... Sich jetzt bereits damit abfinden, dass man zu diesem Thema eher in einem Unrechtsstaat wohnt und sich darauf gefasst machen erbärmlich bettteln zu müssen um seine Kinder sehen zu dürfen. Wer sich darauf verlässt, dass einem der Staat dabei hilft, wenn die Frau auf bockig schaltet und die Kinder haben will kann auch direkt von der Brücke springen...

Auch wenn man dann Anspruch hat seine Kinder zumindest jede zweite Woche zu sehen kann Frau einem das dann auch noch problemlos unterbinden, in dem das Kind dann angeblich gerade krank ist oder Ähnliches. Von der Rechtsprechung alleine gelassen (die einem bestenfalls Recht gibt aber nicht umsetzt) bleibt "Mann" da nur zu Kreuze zu kriechen um seine Kinder sehen zu dürfen.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Scheidung Kinder, was ist zu tun,

Beitrag von Oktavia » 26.03.18, 21:31

windalf hat geschrieben:Sich jetzt bereits damit abfinden, dass man zu diesem Thema eher in einem Unrechtsstaat wohnt
Das hört sich sehr nach Verbitterung an. Es ist aber auch nicht das Recht des Vaters welches beschnitten wird, sondern das Recht des Kindes nach Kinderrechtskonvention. Meine Erfahrung ist eher, dass Sachlichkeit dazu führt, dass man sich als Eltern einigen kann. Welchen Vorteil hat eine Frau davon allein erziehen zu müssen? Also ich wär froh darüber auch mal Zeit für mich zu haben wenn die Kinder beim Ex sind. Das erlebe ich auch bei vielen anderen Müttern mittlerweile. Aber ich geb dir in sofern Recht als dass das mal so war und es immer noch Durchgeknallte gibt die den Kindern ihren Vater vorenthalten. Denen muss man klar machen, dass sie ihren Kindern schaden. Irgendwann werden die eh realisieren was passiert ist.
Wenn man gleich vom Schlimmsten ausgeht braucht man keine Beziehung eingehen und darf keine Kinder haben.
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Re: Scheidung Kinder, was ist zu tun,

Beitrag von winterspaziergang » 26.03.18, 22:26

Oktavia hat geschrieben:Die meissten RichterInnen haben leider von Kindern wenig Ahnung.
Weil RichterInnen ihr Leben im Gerichtssaal verbringen und keine Familien gründen?
:?: Hat immer dann jemand keine Ahnung, wenn er einem unliebsame Entscheidungen trifft?
Die meinen, das Wechselmodell wäre zu anstrengend für die Kids. Dabei können die sich (bis zu einem bestimmten Alter) ganz gut damit arrangieren. Meist haben die Eltern damit mehr Probleme. Ich fand es bei uns super! Das Kind hat auf jeden Fall profitiert und die Eltern ebenfalls.
und die eigene Erfahrung überträgt man jetzt auf alle Kinder und Familien und wenn das jemand - der täglich damit zu tun hat- anders oder kritischer sieht, dann kann das nur Ahnungslosigkeit sein. Alles klar.

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Re: Scheidung Kinder, was ist zu tun,

Beitrag von Oktavia » 27.03.18, 08:36

winterspaziergang hat geschrieben:Weil RichterInnen ihr Leben im Gerichtssaal verbringen und keine Familien gründen? Hat immer dann jemand keine Ahnung, wenn er einem unliebsame Entscheidungen trifft?
Keine Ahnung warum. Das Wechselmodell hat ja auch Nachteile und kann anstrengend werden. Die Eltern müssen dafür gut miteinander kommunizieren und das Kindeswohl im Blick haben aber nicht ihren Rosenkrieg.
RichterInnen glauben wohl nicht dass getrennt lebende Eltern das dauerhaft hinbekommen. In vielen ablehnenden Urteilsbegründungen stand das so oder so ähnlich.
winterspaziergang hat geschrieben:und die eigene Erfahrung überträgt man jetzt auf alle Kinder und Familien und wenn das jemand - der täglich damit zu tun hat- anders oder kritischer sieht, dann kann das nur Ahnungslosigkeit sein. Alles klar.
Ich denke, dass es schon so etwas wie Betriebsblindheit gibt. Und ich denke, dass in D das Recht der Kinder auf Umgang mit beiden Eltern immer noch zu wenig im Vordergrund steht. Im Verfahren hat das Kind keine Fürsprecher und keinen Anwalt wenn die Eltern diesen Job nicht wahrnehmen.
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winterspaziergang
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Re: Scheidung Kinder, was ist zu tun,

Beitrag von winterspaziergang » 27.03.18, 11:14

Oktavia hat geschrieben:
winterspaziergang hat geschrieben:
Oktavia hat geschrieben:Die meissten RichterInnen haben leider von Kindern wenig Ahnung.
Weil RichterInnen ihr Leben im Gerichtssaal verbringen und keine Familien gründen? Hat immer dann jemand keine Ahnung, wenn er einem unliebsame Entscheidungen trifft?
Keine Ahnung warum.
das war keine Frage. Aber dann halt nachgeschoben :ironie:
Oktavia hat geschrieben:Ich denke, dass es schon so etwas wie Betriebsblindheit gibt.
:lol: der ist gut

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