Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

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Evariste
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von Evariste » 04.04.18, 20:25

freemont hat geschrieben: Aber es muss doch einen Versicherungsschein geben? Sie müssen doch wissen, wie hoch Ihr monatlicher Beitrag ist? Sie haben doch keine Versicherung abgeschlossen ohne zu wissen, wie hoch die monatliche Belastung ist? Sie haben doch sicher verschiedene Anbieter verglichen?
Naja, so ein ähnliches Problem hatte ich auch schon mal. Krankentagegeldversicherung, Anpassung wegen einer Gehaltserhöhung, gleichzeitig wurde auch noch die Prämie erhöht, und auf einmal konnte ich den abgebuchten Betrag nicht mehr nachvollziehen. Es gab einen Nachtrag zum Versicherungsschein, in dem nur die Anpassung berücksichtigt war, und einen anderen Nachtrag nur für die Prämienerhöhung, der Betrag, der abgebucht wurde, war dann wieder ein anderer (aber nicht einfach die Summe der beiden Anpassungen). Ich habe dann herumtelefoniert, am Ende war die Abbuchung dann doch korrekt. Ein Gesamtaufstellung bekam ich aber nie. Vielleicht ist das ein spezielles Problem der PKV, von meiner Hausrat und Haftpflicht bekomme ich immer Wochen vor der Abbuchung eine detaillierte Aufstellung, was abgebucht wird und warum.
Weshalb widerrufen Sie denn nicht das SEPA-Mandat und richten einen Dauerauftrag ein?

Rechtsproblem ist das jedenfalls nicht.
Genau das war doch die Frage des TE (im ersten Beitrag), ob man das so einfach darf.

Es geht um eine PKV, bei der man in der Regel kein großes Interesse daran hat, dass einem gekündigt wird.

Evariste
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von Evariste » 04.04.18, 22:08

Hanomag hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:
Hanomag hat geschrieben:Und hier kann nur im Fall des Mandats auch gegen den Willen des Zahlungsempfängers eine Rückzahlung bewerkstelligt werden.
In der Theorie ist das sicher richtig, in der Praxis riskiert man als Versicherter durch eine Rückbuchung (auch dann, wenn sie sich im Nachhinein als berechtigt herausstellt) eine Menge Ärger, mit einem Vertragspartner, den man nicht mal eben wechseln kann.
Deshalb schrieb ich auch etwas weiter unten:
Hanomag hat geschrieben:Das SEPA-Mandat kannst Du jederzeit aufkündigen. Welche Schlüsse Deine PKV daraus zieht steht auf einem anderen Blatt. Lies mal die entsprechenden Zeilen der Bedingungen.
Habe ich gerade erst gesehen ... also ist das Tolle an einem SEPA-Mandat, dass man es jederzeit kündigen kann? 8)

ManDay
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von ManDay » 06.04.18, 07:41

Evariste hat geschrieben:
Weshalb widerrufen Sie denn nicht das SEPA-Mandat und richten einen Dauerauftrag ein?

Rechtsproblem ist das jedenfalls nicht.
Genau das war doch die Frage des TE (im ersten Beitrag), ob man das so einfach darf.
So ist es. Und dass ich es rein technisch kündigen könnte und dann "die Konsequenzen" ertragen müsste ist eine reichlich sinnlose Tautologie. Wie bereits erwähnt, sind diesbezüglich im Vertrag keine Angaben gemacht und selbst wenn etwas wie "der Versicherte verpflichtet sich zur Zahlung per Lastschrift" da stünde, würde ich doch in Frage stellen, in wie weit das Teil des Vertrags sein darf und die PKV nicht auch andere Zahlungsweisen akzeptieren müsste.

PS: Einfach mal auf eigene Faust das Mandat kündigen und einen Dauerauftrag einrichten ist schon nicht möglich, da mir keine Bankverbindung für einen Dauerauftrag gegeben wurde und ich wohl nicht einfach mal "irgendwohin" Geld überweisen kann und dann hoffen, dass die PKV das akzeptiert.

winterspaziergang
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von winterspaziergang » 06.04.18, 08:12

ManDay hat geschrieben: PS: Einfach mal auf eigene Faust das Mandat kündigen und einen Dauerauftrag einrichten ist schon nicht möglich, da mir keine Bankverbindung für einen Dauerauftrag gegeben wurde und ich wohl nicht einfach mal "irgendwohin" Geld überweisen kann und dann hoffen, dass die PKV das akzeptiert.
Das und zudem die standhaft ignorierten Fragen zum Sachverhalt, wie z.B.
Aber es muss doch einen Versicherungsschein geben? Sie müssen doch wissen, wie hoch Ihr monatlicher Beitrag ist? Sie haben doch keine Versicherung abgeschlossen ohne zu wissen, wie hoch die monatliche Belastung ist?
Eigentlich ist das ein Betrag, Summe PKV+PV, der wird vertraglich festgelegt, mitgeteilt und gut ist.
Den müsste man auch kennen, um nicht zu viel oder zu wenig zu überweisen. Beschäftigt diese Versicherung keine Menschen, mit denen man telefonisch in Kontakt treten kann?

freemont
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von freemont » 06.04.18, 08:24

ManDay hat geschrieben:...

PS: Einfach mal auf eigene Faust das Mandat kündigen und einen Dauerauftrag einrichten ist schon nicht möglich, da mir keine Bankverbindung für einen Dauerauftrag gegeben wurde und ich wohl nicht einfach mal "irgendwohin" Geld überweisen kann und dann hoffen, dass die PKV das akzeptiert.

Also jetzt habe ich gerade mal bei der LS meiner PKV im Online-Banking nachgesehen:

Verwendungszweck: ... Kranken ...

Gläubiger-ID: DE54...

Mandatsreferenz: ...

Kundenreferenz (End-to-End): ...

Ich verstehe immer noch nicht, weshalb unbekannt ist, wie hoch der monatliche Beitrag ist? Der bleibt doch immer gleich und ergibt sich aus dem Versicherungsvertrag? Der bleibt doch u.U. Jahre unverändert?

Online findet sich:
Konten für die Beitragszahlung

Zur Beitragszahlung für Ihre Versicherungsverträge stehen Ihnen folgende Konten zur Verfügung. Bitte beachten Sie hierbei die entsprechenden Informationen zum Verwendungszweck.

Gerne übernehmen wir den Einzug von Versicherungsbeiträgen für Sie. Sollten Sie noch nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, nutzen Sie zur Einrichtung einfach unser Online-Formular.

Für Ihre Versicherungsverträge

Empfänger: xy-Versicherungsgruppe
IBAN: DE12345...
BIC: ABCDE... (Sparkasse xy)
Als Verwendungszweck geben Sie bitte an erster Stelle Ihre Service-Nr. an.
...

Hanomag
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von Hanomag » 06.04.18, 15:56

winterspaziergang hat geschrieben:
ManDay hat geschrieben: PS: Einfach mal auf eigene Faust das Mandat kündigen und einen Dauerauftrag einrichten ist schon nicht möglich, da mir keine Bankverbindung für einen Dauerauftrag gegeben wurde und ich wohl nicht einfach mal "irgendwohin" Geld überweisen kann und dann hoffen, dass die PKV das akzeptiert.
Das und zudem die standhaft ignorierten Fragen zum Sachverhalt, wie z.B.
Aber es muss doch einen Versicherungsschein geben? Sie müssen doch wissen, wie hoch Ihr monatlicher Beitrag ist? Sie haben doch keine Versicherung abgeschlossen ohne zu wissen, wie hoch die monatliche Belastung ist?
Eigentlich ist das ein Betrag, Summe PKV+PV, der wird vertraglich festgelegt, mitgeteilt und gut ist.
Den müsste man auch kennen, um nicht zu viel oder zu wenig zu überweisen. Beschäftigt diese Versicherung keine Menschen, mit denen man telefonisch in Kontakt treten kann?
Na vielleicht hat der Gute gar keine Versicherung und lässt sich von irgendwelchen Internetbetrügern abzocken.

Evariste
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von Evariste » 06.04.18, 16:37

freemont hat geschrieben: Ich verstehe immer noch nicht, weshalb unbekannt ist, wie hoch der monatliche Beitrag ist? Der bleibt doch immer gleich und ergibt sich aus dem Versicherungsvertrag? Der bleibt doch u.U. Jahre unverändert?
Dazu hatte ich weiter oben was geschrieben. Ich habe es leider auch schon mal anders erlebt, bei einer renommierten deutschen Krankenversicherung mit 356 Millionen Euro Jahresumsatz. Es gab eine Prämienerhöhung wegen einer Anpassung der Versicherung und eine allgemeine Prämienerhöhung, die sich zeitlich überschnitten haben. Der Versicherte durfte dann rätseln, wie der abgebuchte Betrag zustandekam.

Ich verstehe aber auch nicht, inwieweit das für die gestellte Rechtsfrage relevant ist. Vielleicht kann man mir das mal jemand erklären? Wenn immer wieder und von der Versicherung unbestritten falsche Beträge eingezogen wurden, reicht das dann nicht als Begründung, den Zahlungsmodus wechseln zu wollen?

winterspaziergang
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von winterspaziergang » 06.04.18, 17:14

Evariste hat geschrieben:
freemont hat geschrieben: Ich verstehe immer noch nicht, weshalb unbekannt ist, wie hoch der monatliche Beitrag ist? Der bleibt doch immer gleich und ergibt sich aus dem Versicherungsvertrag? Der bleibt doch u.U. Jahre unverändert?
Dazu hatte ich weiter oben was geschrieben. Ich habe es leider auch schon mal anders erlebt, bei einer renommierten deutschen Krankenversicherung mit 356 Millionen Euro Jahresumsatz. Es gab eine Prämienerhöhung wegen einer Anpassung der Versicherung und eine allgemeine Prämienerhöhung, die sich zeitlich überschnitten haben. Der Versicherte durfte dann rätseln, wie der abgebuchte Betrag zustandekam.
Einmal- vielleicht. Der TE berichtet von monatlich wiederkehrenden nicht nachvollziehbaren Beträgen.

OT:
Naja, so ein ähnliches Problem hatte ich auch schon mal. ...Anpassung wegen einer Gehaltserhöhung,
Eine Anpassung wegen einer Gehaltserhöhung ist für eine PKV mehr als untypisch.
Ich verstehe aber auch nicht, inwieweit das für die gestellte Rechtsfrage relevant ist. Vielleicht kann man mir das mal jemand erklären? Wenn immer wieder und von der Versicherung unbestritten falsche Beträge eingezogen wurden, reicht das dann nicht als Begründung, den Zahlungsmodus wechseln zu wollen?
doch, sicher. Nur- welchen Betrag will er per DA dann überweisen?

ManDay
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von ManDay » 07.04.18, 17:52

winterspaziergang hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:
freemont hat geschrieben: Ich verstehe immer noch nicht, weshalb unbekannt ist, wie hoch der monatliche Beitrag ist? Der bleibt doch immer gleich und ergibt sich aus dem Versicherungsvertrag? Der bleibt doch u.U. Jahre unverändert?
Dazu hatte ich weiter oben was geschrieben. Ich habe es leider auch schon mal anders erlebt, bei einer renommierten deutschen Krankenversicherung mit 356 Millionen Euro Jahresumsatz. Es gab eine Prämienerhöhung wegen einer Anpassung der Versicherung und eine allgemeine Prämienerhöhung, die sich zeitlich überschnitten haben. Der Versicherte durfte dann rätseln, wie der abgebuchte Betrag zustandekam.
Einmal- vielleicht. Der TE berichtet von monatlich wiederkehrenden nicht nachvollziehbaren Beträgen.
Tut er das? Vielleicht sollten Sie den Thread einfach noch mal von oben nach unten lesen.
doch, sicher. Nur- welchen Betrag will er per DA dann überweisen?
DA? Hat der TE irgendetwas davon erzählt, gerne einen Dauerauftrag einzurichten?

Ganz ehrlich, vielleicht sollten Sie mal eine Pause einlegen und die Frage überdenken. Bis jetzt haben Sie eigentlich nichts anderes gemacht, als den Thread beharrlich auf eine komplett irrelevante Nebendiskussion abzulenken. In einem Team-Effort mit Hanomag.

Evariste
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von Evariste » 07.04.18, 20:51

winterspaziergang hat geschrieben: Eine Anpassung wegen einer Gehaltserhöhung ist für eine PKV mehr als untypisch.
Das wundert mich. Zu einer PKV gehört doch normalerweise auch eine Krankentagegeldversicherung. Und wenn das Einkommen steigt, muss diese angepasst werden, oder nicht?

Evariste
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von Evariste » 07.04.18, 20:54

ManDay hat geschrieben: komplett irrelevante Nebendiskussion
In Regel passiert das immer dann, wenn niemand zu der eigentlichen Frage was Sinnvolles sagen kann. 8)

winterspaziergang
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von winterspaziergang » 08.04.18, 01:48

ManDay hat geschrieben:
winterspaziergang hat geschrieben: Einmal- vielleicht. Der TE berichtet von monatlich wiederkehrenden nicht nachvollziehbaren Beträgen.
Tut er das? Vielleicht sollten Sie den Thread einfach noch mal von oben nach unten lesen.
nicht nötig, aber vielleicht sollte man selbst seine Tipps beherzigen.
Oder wie ist Beitrag 2 zu verstehen
ManDay hat geschrieben:Es wurden aber wiederholt zu hohe Beträge abgebucht, die sich darüber hinaus noch aus nur schwer nachvollziehbaren Posten hätten zusammensetzen sollen. Jedes Mal musste ich Aufwand betreiben, um zu erfahren, was diese Beträge denn darstellen sollen und dann auch noch Einspruch einlegen, da sich jedesmal ein "Rechenfehler" oder "Systemfehler" (jedes Mal zu meiner Last, welch Zufall) eingeschlichen hatte.
ManDay hat geschrieben:DA? Hat der TE irgendetwas davon erzählt, gerne einen Dauerauftrag einzurichten?
Hypothetisch. So wie der hier geschilderte Sachverhalt fiktiv ist 8)
ManDay hat geschrieben:Ganz ehrlich, vielleicht sollten Sie mal eine Pause einlegen und die Frage überdenken.
vielleicht nehmen Sie Ihren eigenen Rat lieber selbst an und überdenken in der Zeit lieber Ihren Ton.
Was genau an der bloßen Überlegung, dass man bei Selbstanweisung des Beitrags doch genau so Auskunft über diesen haben muss, Sie so aufgebracht reagieren lässt, ist wenig nachvollziehbar
ManDay hat geschrieben:Bis jetzt haben Sie eigentlich nichts anderes gemacht, als den Thread beharrlich auf eine komplett irrelevante Nebendiskussion abzulenken. In einem Team-Effort mit Hanomag
Das war keine Diskussion, sondern eine Frage. Sie war zudem nicht irrelevant.

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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von winterspaziergang » 08.04.18, 01:51

Evariste hat geschrieben:
winterspaziergang hat geschrieben: Eine Anpassung wegen einer Gehaltserhöhung ist für eine PKV mehr als untypisch.
Das wundert mich. Zu einer PKV gehört doch normalerweise auch eine Krankentagegeldversicherung. Und wenn das Einkommen steigt, muss diese angepasst werden, oder nicht?
Da gibt es nichts zu wundern.
Da wird nicht die PKV-Prämie selbst, sondern die entsprechende KTG angepasst und das nicht automatisch, sondern auf Wunsch des Versicherten. Das muss er nicht tun. Außerdem gehört sie nicht automatisch zum Abschluss der PKV.
Und die Höhe des Gehalts erfährt eine PKV nur, wenn der Versicherte dies mitteilt - sie spielt für die Versicherungsbeitrag keine Rolle.

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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von Evariste » 08.04.18, 07:57

winterspaziergang hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:
winterspaziergang hat geschrieben: Eine Anpassung wegen einer Gehaltserhöhung ist für eine PKV mehr als untypisch.
Das wundert mich. Zu einer PKV gehört doch normalerweise auch eine Krankentagegeldversicherung. Und wenn das Einkommen steigt, muss diese angepasst werden, oder nicht?
Da gibt es nichts zu wundern.
Da wird nicht die PKV-Prämie selbst, sondern die entsprechende KTG angepasst und das nicht automatisch, sondern auf Wunsch des Versicherten.
Üblicherweise ist die KTG ein "Baustein" der PKV und wird dann auch so angeboten. Als PKV-Versicherter bekommt man ja kein Krankengeld, d. h. zumindest für Angestellte und Selbständige ist es dringend angeraten. Vielleicht brauchen Beamte keine KTG. Und dass die Anpassung nach oben nicht automatisch erfolgt, ist klar, sie ist aber vertraglich vorgesehen.
winterspaziergang hat geschrieben: Und die Höhe des Gehalts erfährt eine PKV nur, wenn der Versicherte dies mitteilt - sie spielt für die Versicherungsbeitrag keine Rolle.
Wenn eine KTG mit abgeschlossen wurde, hat der Versicherte sein EInkommen bei der Antragstellung mit angegeben. Danach ist der Versicherte sogar vertraglich verpflichtet, eine nicht nur vorübergehende Verringerung seines Einkommens mitzuteilen. Und dann wird verringert sich u. U. auch der Beitrag für die KTG, wenn die PKV eine "Überversicherung" feststellt.

winterspaziergang
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Re: Zahlung PKV auf Rechnung anstatt Lastschrift

Beitrag von winterspaziergang » 08.04.18, 12:30

Evariste hat geschrieben: Üblicherweise ist die KTG ein "Baustein" der PKV und wird dann auch so angeboten. Als PKV-Versicherter bekommt man ja kein Krankengeld, d. h. zumindest für Angestellte und Selbständige ist es dringend angeraten. Vielleicht brauchen Beamte keine KTG. Und dass die Anpassung nach oben nicht automatisch erfolgt, ist klar, sie ist aber vertraglich vorgesehen.
ja, stand nirgends in Abrede. Ist aber ein Angebot, keine Pflicht.

Wenn eine KTG mit abgeschlossen wurde, hat der Versicherte sein EInkommen bei der Antragstellung mit angegeben. Danach ist der Versicherte sogar vertraglich verpflichtet, eine nicht nur vorübergehende Verringerung seines Einkommens mitzuteilen. Und dann wird verringert sich u. U. auch der Beitrag für die KTG, wenn die PKV eine "Überversicherung" feststellt.
ja, alles prima, nur a) bezog sich der Punkt "Einkommen spielt keine Rolle" auf die reine PKV und b) dürfte es im genannten Fall, dass man seine KTG angepasst hat, nicht dazu kommen, dass man von Abbuchungen auf dem Konto überrascht wird und das gleich mehrere Monate lang.
Jedenfalls ist es recht sinnfrei bei einer PKV, mit oder ohne KTG, monatlich Rechnungen haben zu wollen, um danach ein und denselben Betrag zu überweisen. Das ist rechtlich insofern bezüglich Eingangsfrage relevant, da sich hier die Verpflichtung der KV (oder eben nicht) ergibt, diese bereit zu stellen.
Dass eine Beitragserhöhung oder -anpassung nicht mitgeteilt wird, obwohl es das sollte, ja, aber wiederholt (wie im 2. Beitrag des TE genannt)?

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