Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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SusanneBerlin
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von SusanneBerlin »

Jurinator, Sie möchten also nach wie vor bei der Betrachtung, ob eine Verunglimpfung vorliegt, nur den ersten Teil des geäußerten Satzes des Staatsanwalts betrachten und den zweiten Teil des Satzes ausblenden. Na gut, wenn Sie nicht sehen möchten, dass das so nicht funktioniert, dann kann ich nicht helfen.
Grüße, Susanne

Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

Alle Fettdrucke von mir:
J.A. hat geschrieben:
Jurinator hat geschrieben:Es ging in meinem Eingangsbeitrag um die Frage, in welcher Art und Weise A zum Ergebnis gekommen war, der B trage die Schuld an seinem Leid. (Bzw um den diesbezüglichen Satz des Staatsanwaltes)
Nein, davon ist in Ihrem Eingangsbeitrag mit keinem einzigen Wort die Rede. Dort wurde lediglich darüber spekuliert, was der Arzt "womöglich" so alles an bösen, unnützen Dingen getan haben könnte. Ob A das zum Gegenstand irgendwelcher "Abwägungen" gemacht hat, oder nicht, mag vielleicht in Ihrem Kopf eine Rolle gespielt haben... "Die Rede" war davon jedenfalls nicht...
Das ist falsch, davon war "Die Rede", nämlich in genau der Form, dass der StA irgendwelche rationalen Abwägungen des A von vornherein ausschloss, in dem der StA der Zeitung sagte „Der A hatte die Schuld beim B gesucht“ , was bedeutete: Nach Meinung des StA liess der A Nichts Anderes gelten, als dass B der Schuldige ist. In meinem Eingangsbeitrag nenne ich dann die Faktoren auf denen des Urteil des A(B sei Schuld am Leid des A) sehr wohl korrektes Ergebnis einer sachlichen Abwägung gewesen sein kann (überflüssige OP usw.)

SusanneBerlin
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von SusanneBerlin »

Darauf habe ich ja schon geantwortet. Ich werde das nicht nochmal wiederholen.
Grüße, Susanne

Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

SusanneBerlin hat geschrieben:Jurinator, Sie möchten also nach wie vor bei der Betrachtung, ob eine Verunglimpfung vorliegt, nur den ersten Teil des geäußerten Satzes des Staatsanwalts betrachten und den zweiten Teil des Satzes ausblenden. Na gut, wenn Sie nicht sehen möchten, dass das so nicht funktioniert, dann kann ich nicht helfen.
Ich habe mich wiederholt zum zweiten Teil des Satzes, und betreff des Zusammenhanges dieses zweiten Teiles zu seinem ersten Teil, geäussert. Ich werde das jetzt nicht für Sie aus 5 Seiten zusammensuchen, wo Sie ohnehin meistens nicht oder falsch lesen.
Ich habe soeben schon viel Zeit dazu verwendet, die wiederholten Unterstellungen von Tastenspitz richtigzustellen, und werde nicht für Sie nochmal über das gleiche "Stöckchen springen".

SusanneBerlin
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von SusanneBerlin »

Das Stöckchen haben Sie selber geworfen. Mir ist es egal ob Sie springen.
Grüße, Susanne

Tastenspitz
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Tastenspitz »

Jurinator hat geschrieben:Denn sonst würden Sie nicht schon wieder versuchen, meine Äusserungen auf den Kopf zu stellen:
:roll:
Es ist nur nicht richtig, dass man den cut da ansetzt und sagt: "Die Abwägung, dass B an allem Schuld ist war richtig" und die daraus resultierende Konsequenz (Mordversuch und Selbstmord) als eigenständig betrachtet, als ob das eine völlig andere Person ist, um dann daraus wiederum eine Verunglimpfung zu konstruieren, die es auch dann nicht gibt.
Jurinator hat geschrieben:dass der StA irgendwelche rationalen Abwägungen des A von vornherein ausschloss,
Die gibt es nicht. Siehe oben
Sie verstehen es nicht.
Sie wollen es nicht verstehen.
Egal.
Ich bin raus.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Charon-
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Charon- »

Jurinator hat geschrieben:dass der StA irgendwelche rationalen Abwägungen des A von vornherein ausschloss
Und diese Interpretation der Worte "suchte die Schuld beim B" findet sich außer bei dir bei welcher Person? Wie soll eine Äußerung geeignet sein, die öffentliche Meinung zu beeinflußen, wenn nur eine einzige Person diese Äußerung herabwürdigend interpretiert? Wie schon dargestellt, fehlt es schon völlig daran, dass man die Aussage des StA so auslegen würde.
Jurinator hat geschrieben:Nach Meinung des StA liess der A Nichts Anderes gelten, als dass B der Schuldige ist
..und dadurch wird dann angeblich der Eindruck vermittelt, der Betroffene sei irre oder bösartig gegenüber dem Arzt eingestellt gewesen, was wiederum dazu führt, dass sein Andenken bei anderen Leuten herabgewürdigt wird. Hatten wir alles schon.
Und wie schon aufgezeigt, selbst wenn jemand die Äußerung des StA so auffassen würde, wie du es interpretierst, würde dies das Andenken des Verstorbenen nicht herabwürdigen, denn der Verstorbene hat auf einen Menschen geschoßen und sich selbst getötet. Das wäre so, als würde man nach einem Amoklauf mit mehreren Toten erklären: "Im Übrigen war der Amokläufer schlecht beim Fußball", das ist einfach nicht mehr geeignet, den Toten zu verunglimpfen. Aber auch das wurde schon mehrmals erläutert.

Aber wie heißt es so schön: Man kann den Ochen nur zur Tränke führen, saufen muss er alleine.
Tastenspitz hat geschrieben:Ich bin raus.


Warte, ich komme mit.
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

ktown
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von ktown »

Ich hab noch Platz auf der Bank. Popcorn ist aber alle. :wink:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Tastenspitz
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Tastenspitz »

ktown hat geschrieben:Popcorn ist aber alle. :wink:
:shock: :twisted:
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Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

Grundsätzliche Anmerkung:
Diese ganze Diskussion ist von Anfang an unehrlich, weil von Anfang an und von Allen die Bedeutung des Satzes „Der A hatte die Schuld beim B gesucht“ bestritten wird. Dabei ist dessen Bedeutung unstrittig.
Es wurde auch wiederholt versucht, den zweiten Satzteil „ , das war offenbar das Tatmotiv“ falsch so heranzuziehen, als gebe der dem ersten Satzteil eine geänderte Bedeutung. In Wirklichkeit belegt der zweite Satzteil das "normale“ Verständnis des ersten Satzteiles: „Der A hatte die Schuld beim B gesucht“ bedeutete für den StA dann zwangsläufig „Für den A war der B der Schuldige“, nichts Anders konnte ja für den StA beim A rauskommen. Und nur weil für den A der B der Schuldige war, konnte das das „Tatmotiv“ sein. (Hielte A zB C für schuldig, wäre das natürlich kein Motiv fürs Schiessen auf den B gewesen)
Charon- hat geschrieben:Und diese Interpretation der Worte "suchte die Schuld beim B" findet sich außer bei dir bei welcher Person?...
Bei allen Personen, ausser allen die in diesem Thread schreiben. Aber im Internet darf einen Nichts wundern. Extrembeispiel: Jemand schreibt unter 5 verschiedenen Identitäten, oder lässt 5 (oder mehr) Freunde/Kollegen in seinem Sinne Gegenreden schreiben. Um für andere -nur mitlesende Personen- das „Meinungsbild“ zu erzeugen: „Hier macht ja Niemand dem StA einen Vorwurf, lediglich der Jurinator, da spinnt der Jurinator wohl.“
Es drängt sich mir sehr stark auf, dass der Hase hier so läuft. Dieses Forum ist ein Wirtschaftsunternehmen und meine Anschuldigung im Eingangsthread läuft deren Interessen entgegen. Ich schrieb bereits:
Jurinator hat geschrieben:...Im Konflikt Arzt-Patient soll der Patient im Zweifelsfalle als Vollidiot dargestellt werden..
Alle die das tun (im Fall der StA) werden deshalb in diesem Forum unterstützt.
Tastenspitz hat geschrieben:...Es ist nur nicht richtig, dass man den cut da ansetzt und sagt: "Die Abwägung, dass B an allem Schuld ist war richtig" und die daraus resultierende Konsequenz (Mordversuch und Selbstmord) als eigenständig betrachtet, als ob das eine völlig andere Person ist...
Sie haben völlig Recht, es sind nicht zwei „völlig andere“ Personen.
Und natürlich ist eine „Konsequenz“ nicht eigenständig, sonst wäre es keine Konsequenz.
Aber der StA bewertete/urteilte, wie der A zum Ergebnis kam (B sei der Schuldige) . Das ist keine Bewertung der Tatsache, dass A danach auf den B schoss.
Nämlich lt. StA „Der A suchte die Schuld beim B“, was m.E. eine Verunglimpfung ist.
Charon- hat geschrieben:....Und wie schon aufgezeigt, selbst wenn jemand die Äußerung des StA so auffassen würde, wie du es interpretierst, würde dies das Andenken des Verstorbenen nicht herabwürdigen, denn der Verstorbene hat auf einen Menschen geschoßen und sich selbst getötet. Das wäre so, als würde man nach einem Amoklauf mit mehreren Toten erklären: "Im Übrigen war der Amokläufer schlecht beim Fußball", das ist einfach nicht mehr geeignet, den Toten zu verunglimpfen....
Ihr Beispiel ist 100% unpassend und das wissen Sie auch. Weil im Fall (wo das Eine[B für den Schuldigen halten] sich sehr wohl auf das Folgende[Auf den B schiessen] auswirkte) jedoch sich in Ihrem Beispiel „Gut im Fussball sein“ nicht darauf auswirkt, ob jemand anschliessend einen Amoklauf macht.
Zuletzt geändert von Jurinator am 11.07.18, 08:02, insgesamt 1-mal geändert.

winterspaziergang
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von winterspaziergang »

ktown hat geschrieben:Ich hab noch Platz auf der Bank. Popcorn ist aber alle. :wink:
ich hab noch welches :)

Die "Frage" lässt sich doch anhand der Beiträge des TE wie folgt zusammenfassen:
Der Täter war Patient, der Angeschossene Arzt. Damit ist der Täter laut TE in anderen Beiträgen grundsätzlich der Unterlegene der beiden.

Wäre es andersherum gelaufen, hätte es keinen Anlass gegeben hier nach der "Verunglimpfung des Andenkens eines Toten" zu fragen, sondern danach, ob in der "Hofberichterstattung" irgendwas unterschlagen wurde und der mit niederen Motiven ausgestattete Arzt nicht endlich mal offen das wahre Gesicht dieser Zunft gezeigt hat.
:liegestuhl:

SusanneBerlin
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von SusanneBerlin »

Jurinator hat geschrieben:Grundsätzliche Anmerkung:
Diese ganze Diskussion ist von Anfang an unehrlich, weil von Anfang an und von Allen die Bedeutung des Satzes „Der A hatte die Schuld beim B gesucht“ bestritten wird. Dabei ist dessen Bedeutung unstrittig.
:lol: :lol:

Noch ein weiterer Versuch, Ihre Meinung als die einzig richtige und wahre Wahrheit zu definieren.

Anscheinen kennen Sie die Bedeutung des Wortes "unstrittig" nicht.

Unstrittig bedeutet, dass alle Beteiligten der gleichen Meinung sind und eine Tatsache als "wahr" anerkennen.

Hier im thread ist es aber so, dass außer Ihnen niemand dieser Meinung ist, also alles andere als unstrittig.

Dabei schreiben Sie auch noch selbst, dass Ihre Meinung bestritten wird. Etwas das bestritten wird, ist nicht unstrittig. Dieser Widerspruch fällt Ihnen nicht mal selbst auf?
Jurinator hat geschrieben:Nämlich lt. StA „Der A suchte die Schuld beim B“, was m.E. eine Verunglimpfung ist.
Eben. Ihres Erachtens. Und damit stehen Sie ziemlich alleine da. Ob das wahr ist, ist strittig.
Zuletzt geändert von SusanneBerlin am 11.07.18, 08:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße, Susanne

Tastenspitz
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Tastenspitz »

Er/Sie verwechselt Bedeutung und Deutung.
BTT:
Popcorn ist da.... Check.
Was trinken wir? :)
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

ktown
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von ktown »

Tastenspitz hat geschrieben:Was trinken wir?
Es ist noch früh am Morgen.....daher erst mal ein Kaffee.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Tastenspitz
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Tastenspitz »

Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
Kaffee am Abend - erquickend und labend.
Kaffee zur Nacht - um den Schlaf gebracht.
:liegestuhl:
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