Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

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SusanneBerlin
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von SusanneBerlin » 06.03.19, 10:02

Jetzt hat sie mir aktuell geschrieben, dass ein Antrag auf Bafög abgelehnt wurde und sie einen Anwalt einschaltet.

1. Habe ich ein Anrecht darauf, den Ablehnungsbescheid des Bafög Amtes von meiner Tochter zu verlangen?
Die Frage ist ja auch, warum die Gewährung von Bafög abgelehnt wurde. Wir kennen ja den Werdegang und die finanziellen Verhältnisse der Tochter nicht. Hat sie z.B. Ersparnisse über dem Vermögensfreibetrag, oder einen lukrativen Nebenjob den sie während des Studiums beibehalten will und das Bafög wurde deshalb abgelehnt, dann dürfen sich auch die Eltern darauf berufen, dass sie nicht bedürftig ist.
Grüße, Susanne

matthias.
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von matthias. » 06.03.19, 10:05

SusanneBerlin hat geschrieben: Wenn man weniger zahlt als die Gegenseite fordert, hat man eben das Risiko, dass die Gegenseite klagt. Die Verfahrenskosten zahlt dann die Partei, die falsch lag. Lagen beide falsch und der ausgeurteilte Betrag liegt irgendwo in der Mitte, werden die Kosten des Verfahrens geteilt.

Deswegen sagt ich das einfachste wäre mal drüber reden und sich einigen wer wie viel von den 800 € zahlt. Das kann doch nicht so schwer sein. Und selbst wenn er 500 übernimmt und die Mutter 300 ist das immer noch besser als die Anwalts und Verfahrenskosten .....


Edit: Nach Düsseldorfer Tabelle sind es sogar weniger als 800 € (735€ bei eigenem Hausstand) und dann geht noch fast 200 € Kindergeld ab. Ich frag mich über was man hier eigentlich streitet? Ob der Vater 200 oder 250 € zahlt und dafür braucht man einen Anwalt?

Hanomag
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von Hanomag » 06.03.19, 10:37

windalf hat geschrieben:
Sich dann mit dem Einfordern von Unterhalt plagen zu müssen, weil ihr kein Bafög zusteht, legt ihr nur unnötige Steine in den Weg.
Au weia die arme Studentin. Wir wäre es denn mit einfach selbst den Unterhalt sicherstellen dann braucht man auch nicht erbärmlich bei den Eltern betteln.
Jetzt schreibst Du aber dummes Zeug. Sicherlich hatte sie bezüglich des Antrages Kontakt mit den Eltern und sie würde sicher auch keinen Anwalt einschalten, wenn die Eltern ihr entgegenkommen würden. Offensichtlich ist der Vater Pensionär und die Mutter aktive Beamtin, da sollte doch jeder von beiden max. 400 € abzüglich des anteiligen Kindergeldes bereitstellen können.

Dass nun ein Anwalt (nach den Empfehlungen einzelner noch ein zweiter) hier die Kosten in die Höhe treiben, ist sicher nicht von der Studentin zu vertreten.

windalf
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von windalf » 06.03.19, 11:05

Jetzt schreibst Du aber dummes Zeug. Sicherlich hatte sie bezüglich des Antrages Kontakt mit den Eltern und sie würde sicher auch keinen Anwalt einschalten, wenn die Eltern ihr entgegenkommen würden. Offensichtlich ist der Vater Pensionär und die Mutter aktive Beamtin, da sollte doch jeder von beiden max. 400 € abzüglich des anteiligen Kindergeldes bereitstellen können.
Ja und? Man kann als Student seinen Unterhalt während des Studium aus locker selbst sicherstellen und muss als Erwachsener Mensch nicht dafür seine Eltern anbetteln. Es mag sein, dass es einen Unterhaltsanspruch gibt aber wir waren ja hier schon bei moralischer Wertung...
Dass nun ein Anwalt (nach den Empfehlungen einzelner noch ein zweiter) hier die Kosten in die Höhe treiben, ist sicher nicht von der Studentin zu vertreten.
Doch, weil Sie offensichtlich als erwachsener Mensch nicht Willens ist ihren Unterhalt selbst sicherzustellen...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

SusanneBerlin
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von SusanneBerlin » 06.03.19, 11:17

@windalf
Muss das sein, dass Sie in jede Debatte über den Unterhalt von Studierenden Ihr Statement einbringen, dass die Studenten gefälligst nebenbei arbeiten sollen statt zu "betteln"? Ja, Sie haben Ihr Studium selbst finanziert. Schön. Deswegen muss das aber nicht jeder so machen.
Grüße, Susanne

windalf
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von windalf » 06.03.19, 11:39

SusanneBerlin hat geschrieben:@windalf
Muss das sein, dass Sie in jede Debatte über den Unterhalt von Studierenden Ihr Statement einbringen, dass die Studenten gefälligst nebenbei arbeiten sollen statt zu "betteln"? Ja, Sie haben Ihr Studium selbst finanziert. Schön. Deswegen muss das aber nicht jeder so machen.
Warum soll ich das nicht moralische Werten sollen dürfen andere aber schon? Ich habe nicht die erste moralische Wertung vom Stapel gelassen, sondern nur darauf reagiert.

Also die Antwort ist: "Ja das muss sein". Sowie da jemand bei Themen dieser Art eine erste moralische Wertung vom Stapel lässt bin ich dann auch dabei. Die Lösung ist dann ganz einfach: Moralische Wertungen selbst weglassen, wenn man die von anderen nicht verträgt...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

winterspaziergang
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von winterspaziergang » 06.03.19, 11:57

windalf hat geschrieben:
Sich dann mit dem Einfordern von Unterhalt plagen zu müssen, weil ihr kein Bafög zusteht, legt ihr nur unnötige Steine in den Weg.
Au weia die arme Studentin. Wir wäre es denn mit einfach selbst den Unterhalt sicherstellen dann braucht man auch nicht erbärmlich bei den Eltern betteln...
OT
Je nach Studiengang ein Ding der Unmöglichkeit und völlig weltfremd. Wer die Fürsorge und Unterhaltspflicht von Eltern als "erbärmliches Betteln der Kinder" versteht, hat hoffentlich keine.

SusanneBerlin
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von SusanneBerlin » 06.03.19, 12:01

windalf hat geschrieben:Moralische Wertungen selbst weglassen, wenn man die von anderen nicht verträgt...
Von mir werden Sie hier im Forum sehr wenige moralische Wertungen finden, ein Vergnügen oder ein innerer Zwang seinen moralischen Senf zu rechtlichen Sachverhalten abzugeben ist nicht Grundlage meiner Beiträge. Vielmehr finde ich moralische Wertungen in einem Rechtsforum überflüssig wie ein Kropf.
Grüße, Susanne

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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von windalf » 06.03.19, 12:05

Je nach Studiengang ein Ding der Unmöglichkeit und völlig weltfremd.
Ich zähle mal aus persönlicher Erfahrung (ich habe eine große Familie) auf bei welchen Studiengängen es funktioniert (wenn man denn Willens und fähig ist) den Lebensunterhalt neben dem Studium selbst sicherzustellen. BWL, Wirtschaftsingnierwesen, Informatik, Medizin, Zahnmedizin, Maschinenbau, Elektortechnik, Germanistik, Philosophie, Pharmazie, Chemie, Jura.

Welchen akademischen Abschluss hast du denn um mit diesem Wissen glänzen zu können, was angeblich alles nicht geht? Wo genau geht es nicht und warum ist das anders als bei den von mir genannten?
Vielmehr finde ich moralische Wertungen in einem Rechtsforum überflüssig wie ein Kropf.
Aha und warum werde ich dann wegen moralischer Bewertungen angezählt aber nicht alle anderen die welche zum Besten geben. Weil meine moralische Wertung hinsichtlich der eigenen Meinung weniger genehm ist?
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

winterspaziergang
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von winterspaziergang » 06.03.19, 12:55

windalf hat geschrieben:
Je nach Studiengang ein Ding der Unmöglichkeit und völlig weltfremd.
Ich zähle mal aus persönlicher Erfahrung (ich habe eine große Familie) auf bei welchen Studiengängen es funktioniert (wenn man denn Willens und fähig ist) den Lebensunterhalt neben dem Studium selbst sicherzustellen. BWL, Wirtschaftsingnierwesen, Informatik, Medizin, Zahnmedizin, Maschinenbau, Elektortechnik, Germanistik, Philosophie, Pharmazie, Chemie, Jura.
natürlich, :roll: es hat wohl niemand einen Zweifel, dass so ziemlich alle Studiengänge in Ihrer Familie vertreten sind. Alle haben vermutlich mit 16 Jahren das Abi gemacht, neben der Schule und dann dem Studium Vollzeit gearbeitet, mindestens 3 Ehrenämter und den Vorsitz im örtlichen wasauchimmer inne gehabt und alle stehen auch kurz vor der Verleihung diverser Auszeichnungen. Geht alles. Auch virtuelles Papier ist geduldig.
Welchen akademischen Abschluss hast du denn um mit diesem Wissen glänzen zu können, was angeblich alles nicht geht? Wo genau geht es nicht und warum ist das anders als bei den von mir genannten?
ah ja, wenn man feststellt, dass man sich als Student ohne ständige wirtschaftliche Not besser aufs Studium konzentrieren kann, folgern Sie, dass man kaum studiert haben könnte. Interessante Logik. In welchem Studiengang lernt man denn diese "interessante" Denke?
(Angesichts der oben aufgezählten Studiengänge, neben denen man angeblich locker seinen Lebensunterhalt verdienen kann, vermute ich eher in gar keinem, aber das tut nichts zur Sache).

Abschließend: Es nichts zur Sache, dass ich einen habe, denn erstens halte ich meine Vita nicht für das Maß der Dinge, zweitens steht Ihre Meinung ohnehin fest und drittens ging es hier um die Unterhaltspflicht und Fürsorge von Eltern.

Vermutlich zählt es nach Ihren Darlegungen auch nicht, welchen Abschluss man vorweisen kann, wenn man die Unterstützung der Eltern im Studium hatte, die ihre Kinder als Kinder und nicht als Bettler gesehen haben und anstatt sich permanent über die Last der Zahlung zu beschweren und vorzuhalten, wer alles ohne jede Unterstützung wie weit gekommen ist, sich am Vorankommen erfreut haben und den dennoch ausgeübten Nebenjob einfach mit Wohlwollen honoriert haben.

Oder anders ausgedrückt: Ob man nun studiert hat oder nicht, es reicht ein gesunder Menschenverstand, um nachzuvollziehen, dass es sich besser und leichter studieren lässt, wenn man von den Eltern, unterstützt wird. Dass man gar nicht studieren kann, wenn das nicht der Fall ist, steht nirgends, das haben Sie sich dazu gedichtet.
und damit
:liegestuhl:

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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von windalf » 06.03.19, 13:20

es hat wohl niemand einen Zweifel, dass so ziemlich alle Studiengänge in Ihrer Familie vertreten sind
Ne ist klar. Das ist eine nahezu vollständige Liste aller Studiengänge. Das zeigt nur wieder hier hat jemand überhaupt keine Ahnung...
Alle haben vermutlich mit 16 Jahren das Abi gemacht, neben der Schule und dann dem Studium Vollzeit gearbeitet,
habe ich nie behauptet und das war auch nicht so. Meine Geschwister und ich haben tatsächlich alle neben der Schule gearbeitet. Für die angeheirateten Teile gilt zumindest, dass die ihr Studium selbst finanziert haben...
mindestens 3 Ehrenämter und den Vorsitz im örtlichen wasauchimmer inne gehabt und alle stehen auch kurz vor der Verleihung diverser Auszeichnungen
Solch dämlicher Zeitverschwendung hat sich bestimmt keiner hingegeben...
Angesichts der oben aufgezählten Studiengänge, neben denen man angeblich locker seinen Lebensunterhalt verdienen kann,
Man muss es eben wollen...
vermute ich eher in gar keinem, aber das tut nichts zur Sache
Ne ist klar. Selbst nicht studiert aber wissen, was geht und was nicht geht...
Ob man nun studiert hat oder nicht, es reicht ein gesunder Menschenverstand, um nachzuvollziehen, dass es sich besser und leichter studieren lässt, wenn man von den Eltern, unterstützt wird
Klar. Das Leben allgemein ist leichter, wenn andere einen alimentieren. Das wurde nicht in Frage gestellt...
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von winterspaziergang » 06.03.19, 14:40

windalf hat geschrieben:
es hat wohl niemand einen Zweifel, dass so ziemlich alle Studiengänge in Ihrer Familie vertreten sind
Ne ist klar. Das ist eine nahezu vollständige Liste aller Studiengänge. Das zeigt nur wieder hier hat jemand überhaupt keine Ahnung...
:lol: :lol: :lol: der einzige mit Ahnung sind Sie, das haben wir doch schon geklärt. Schon daran deutlich zu erkennen, dass man alles, aber auch alles wörtlich nimmt und Ironie offenbar nur erkennt, wenn sie so gekennzeichnet ist
:ironie: :ironie: :ironie:
:kopfstreichel: :liegestuhl:

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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von windalf » 06.03.19, 14:46

der einzige mit Ahnung sind Sie, das haben wir doch schon geklärt
Na dann mal raus damit.
Wovon konkret habe ich denn nun keine Ahnung wovon du vermeintlich meinst mehr Ahnung zu haben auf Basis welcher Lebenserfahrung oder Qualifiktion auch immer...
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von Celestro » 06.03.19, 15:21

windalf hat geschrieben:Ne ist klar. Selbst nicht studiert aber wissen, was geht und was nicht geht...
Das "winterspaziergang" nicht studiert hat, steht da überhaupt nicht. Das ist eins der großen Probleme mit Usern wie Ihnen. Man muss Ihnen ständig hinterherposten und deutlich machen, dass Sie Dinge dazu dichten, die niemand geschrieben hat.

Und wenn man das erst einmal gemerkt hat, stellt sich durchaus die Frage, ob SIE wirklich studiert haben können. Zumindest im Fach Deutsch dürften Sie jedenfalls keine sonderlich tollen Noten gehabt haben, oder ? :wink:

P.S. Es kommt wohl immer auf den Einzelfall an, was man über die Unterhaltseinforderung denken mag. Einer Tochter die merkt, dass Sie das Studium nur dann in vernünftiger Geschwindigkeit hinbekommt indem Sie Ihre Zeit mit Büffeln verbringt kann man das sicher nachsehen. Im Gegensatz zu der Tochter jedenfalls, die die ganze Zeit über Feiern geht und es sich auf Kosten der Eltern gut gehen läßt.

Pauschalierungen a la "man muß es nur wollen" sind in einer Gesellschaft, in der nicht alles nur schwarz und weiß ist eben einfach unsinnig.

windalf
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Re: Bafög abgelehnt, Aufteilung Unterhalt

Beitrag von windalf » 06.03.19, 15:47

P.S. Es kommt wohl immer auf den Einzelfall an, was man über die Unterhaltseinforderung denken mag.
Nö. Ich kann immer "denken mögen" das man sich als erwachsener Mensch seinen Lebensunterhalt selbst verdienen kann. Dafür brauch ich keine Einzelfallbetrachtung machen. Wenn das trotz Studiums geht, dann geht das ohne erst recht.
Einer Tochter die merkt, dass Sie das Studium nur dann in vernünftiger Geschwindigkeit hinbekommt indem Sie Ihre Zeit mit Büffeln verbringt kann man das sicher nachsehen. Im Gegensatz zu der Tochter jedenfalls, die die ganze Zeit über Feiern geht und es sich auf Kosten der Eltern gut gehen läßt.
Warum sollte man das bei gleichen Leistungen im Ergebnis unterscheiden wollen?

Pauschalierungen a la "man muß es nur wollen" sind in einer Gesellschaft, in der nicht alles nur schwarz und weiß ist eben einfach unsinnig.
Aktuell ist es wohl eher so, dass "die ganzen Vögel der ist unmöglich Fraktion" von diversen Startups aufgezeigt bekommen, was doch alles geht, was angeblich doch so unmöglich ist. Es findet sich immer ein Weg. Man muss ihn nur finden wollen. Gerade eben weil nicht alles nur schwarz und weiß ist, findet sich eben immer einen Weg, wenn man dann will...
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