Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

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Tastenspitz
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Tastenspitz » 03.05.19, 22:57

Bitte troll mit deiner Paranoia in deinem eigenen Beitrag rum. Von mir bekommst du auf kindische Unterstellungen keine Antworten mehr.
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ktown
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von ktown » 04.05.19, 08:08

1.Wo steht in Ihrer Quelle, dass Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken?
2. Ihre braune Interpretationsbrille hat wieder eine extreme Fehlertoleranz.

Ich werde hier aber nicht weiter auf ihr braunes Gesabbel eingehen. Sie haben Ihren eigenen Thread dafür. Da können sie sich nach Lust und Laune im Rahmen des rechtlich zulässigen austoben.
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Celestro
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Celestro » 06.05.19, 14:56

Nordland hat geschrieben:Denn die Arbeitnehmer sind auf ihren Arbeitsplatz angewiesen und gehen ein gewisses Risiko ein, indem sie unmittelbar ihre Arbeitsleistung gegenüber dem Arbeitgeber verweigern.
Sie wissen schon, dass das rechtlich abgesichert ist? Gewerkschaft, Verhandlungen, Urabstimmung, dann der Streik. Welches Risiko soll denn hier bestehen? :roll:

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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Nordland » 06.05.19, 20:20

Tastenspitz hat geschrieben:Bitte troll mit deiner Paranoia in deinem eigenen Beitrag rum. Von mir bekommst du auf kindische Unterstellungen keine Antworten mehr.
Ach. Das war ein ganz normaler Hinweis auf deine eigenen Aussagen. Stehst du jetzt noch nicht mal mehr für das ein, was du hier schreibst?
ktown hat geschrieben:1.Wo steht in Ihrer Quelle, dass Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken?
2. Ihre braune Interpretationsbrille hat wieder eine extreme Fehlertoleranz.

Ich werde hier aber nicht weiter auf ihr braunes Gesabbel eingehen. Sie haben Ihren eigenen Thread dafür. Da können sie sich nach Lust und Laune im Rahmen des rechtlich zulässigen austoben.
Wieso braun? Was meinst du damit genau? Wenn du solche Andeutungen machst, solltest du sie auch erläutern können.

Und wieso machst du selbst das Fass auf, dass ja die Eltern die Schüler nicht vom Gang in die Schule abhielten, wenn es doch irrelevant ist? Also, wenn jemand das Bußgeld für den verweigerten Moscheebesuch rechtfertigt, wie verträgt sich das mit dem Umstand, dass das Fernbleiben in besagten Fällen systematisch unsanktioniert bleibt? Geht es da nicht schlicht und einfach nach der "richtigen" Gesinnung?
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Nordland » 06.05.19, 20:22

Celestro hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:Denn die Arbeitnehmer sind auf ihren Arbeitsplatz angewiesen und gehen ein gewisses Risiko ein, indem sie unmittelbar ihre Arbeitsleistung gegenüber dem Arbeitgeber verweigern.
Sie wissen schon, dass das rechtlich abgesichert ist? Gewerkschaft, Verhandlungen, Urabstimmung, dann der Streik. Welches Risiko soll denn hier bestehen? :roll:
Das steht also alles im Grundgesetz mit dem streiken, ist also mithin schlicht legal, soweit die Voraussetzungen eingehalten werden? Sach an. Da lieferst du einen weiteren Grund, warum Tastes Vergleich hier vollkommen unpassend ist. Danke.
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Evariste » 06.05.19, 20:43

Nordland hat geschrieben:
Celestro hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:Denn die Arbeitnehmer sind auf ihren Arbeitsplatz angewiesen und gehen ein gewisses Risiko ein, indem sie unmittelbar ihre Arbeitsleistung gegenüber dem Arbeitgeber verweigern.
Sie wissen schon, dass das rechtlich abgesichert ist? Gewerkschaft, Verhandlungen, Urabstimmung, dann der Streik. Welches Risiko soll denn hier bestehen? :roll:
Das steht also alles im Grundgesetz mit dem streiken, ist also mithin schlicht legal, soweit die Voraussetzungen eingehalten werden? Sach an. Da lieferst du einen weiteren Grund, warum Tastes Vergleich hier vollkommen unpassend ist. Danke.
Das müssen Sie mir jetzt erklären. :)

Sie schruben:
Nordland hat geschrieben: Zudem ist dein Vergleich mit streikenden Arbeitnehmern wahrlich lächerlich.
und die Begründung war:
Nordland hat geschrieben: Denn die Arbeitnehmer sind auf ihren Arbeitsplatz angewiesen und gehen ein gewisses Risiko ein, indem sie unmittelbar ihre Arbeitsleistung gegenüber dem Arbeitgeber verweigern.
Diese wurde soeben widerlegt. Aber der Vergleich ist dennoch unpassend?

P.S.:
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Nordland » 06.05.19, 21:14

Evariste hat geschrieben:Diese wurde soeben widerlegt. Aber der Vergleich ist dennoch unpassend?
Was wurde widerlegt? Dass für viele Arbeitnehmer - lassen wir mal Funktionselite wie Lokführer oder Fluglotsen, denen es darum geht, die Taschen vollzustopfen, außen vor - jeder Streik etwas ungewisses an sich hat, weil man sich gegen den Arbeitgeber stellt? Dass die Schüler wiederum in einer ganz anderen Situation sind?
Evariste hat geschrieben:Es ist auch das Land meiner Frau und meiner Kinder...
Ist es das eines jeden?
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von fool1 » 06.05.19, 22:03

Moin!
Nordland hat geschrieben:Ist es das eines jeden?
Nö, aber auch da gibt es wieder Gesetze, welche dies regeln.
Und hab da noch ne offene Frage.
Wann ist man deiner Meinung nach ein Deutscher?
Nordland hat geschrieben:Geht es da nicht schlicht und einfach nach der "richtigen" Gesinnung?
Scheint so. Welche ist denn deine? :P

"Den Berliner AfD-Politiker Harald Laatsch brachte das am Tag nach dem Attentat trotzdem nicht zum Schweigen. Er suchte einfach eine andere Schuldige, und kam auf Greta Thunberg."

"Es ist eine bizarre Verdrehung der Wirklichkeit.
Aber das Verhalten zeigt eben vor allem: Wer nur Feinde und Schuldige sucht, vergisst die Inhalte. Die Reaktionen unter Laatschs Twitter-Post lassen zumindest vermuten, dass Viele das inzwischen verstanden haben. Nicht nur einmal heißt es in den Kommentaren: "Ich dachte, die AfD kann nicht weiter sinken". "
https://www.bento.de/politik/afd-politi ... ea75743c25

Gruß fool1
Nichts ist engherziger als Chauvinismus oder Rassenhaß. Mir sind alle Menschen gleich, überall gibt's Schafsköpfe und für alle habe ich die gleiche Verachtung. Nur keine kleinlichen Vorurteile!
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Für Dieter und Felix

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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Evariste » 07.05.19, 07:07

Nordland hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:Diese wurde soeben widerlegt. Aber der Vergleich ist dennoch unpassend?
Was wurde widerlegt? Dass für viele Arbeitnehmer - lassen wir mal Funktionselite wie Lokführer oder Fluglotsen, denen es darum geht, die Taschen vollzustopfen, außen vor - jeder Streik etwas ungewisses an sich hat, weil man sich gegen den Arbeitgeber stellt? Dass die Schüler wiederum in einer ganz anderen Situation sind?
Ich meinte (wie ganz offensichtlich aus meinem Beitrag hervorgeht) das Erstere.

So, bekomme ich jetzt eine Antwort, oder wieder nur neue Fragen?

cherokee
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von cherokee » 07.05.19, 07:37

Wir ändern die Zukunft doch hauptsächlich durch unser Kaufverhalten und nicht durch Demos. Kaufe ich billig und unkompliziert nur alles im Discounter, darf ich mich über die Auswirkungen nicht wundern. Alles wunderbar in Plastik verpackt, frisch bis in die Ewigkeit. Immer verfügbar, das ganze Jahr.
Der Konsument, dazu zählen auch die Kinder, hat es in der Hand!
Sicher, man kann auch auf Demos gehen um vielleicht mehr Menschen zu erreichen und um Aufmerksamkeit zu erzielen, aber eine Veränderung in Form von weiteren Verordnungen und Gesetzen dauern einfach zu lange und werden zu sehr beeinflusst.

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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von ktown » 07.05.19, 09:48

cherokee hat geschrieben:Wir ändern die Zukunft doch hauptsächlich durch unser Kaufverhalten und nicht durch Demos. Kaufe ich billig und unkompliziert nur alles im Discounter, darf ich mich über die Auswirkungen nicht wundern. Alles wunderbar in Plastik verpackt, frisch bis in die Ewigkeit. Immer verfügbar, das ganze Jahr.
Der Konsument, dazu zählen auch die Kinder, hat es in der Hand!
Sicher, man kann auch auf Demos gehen um vielleicht mehr Menschen zu erreichen und um Aufmerksamkeit zu erzielen, aber eine Veränderung in Form von weiteren Verordnungen und Gesetzen dauern einfach zu lange und werden zu sehr beeinflusst.
Was hat ihr Beitrag mit dem Rechtsthema zutun?
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von cherokee » 07.05.19, 11:02

und ihrer?

Nordland
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Nordland » 07.05.19, 20:47

Evariste hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:Diese wurde soeben widerlegt. Aber der Vergleich ist dennoch unpassend?
Was wurde widerlegt? Dass für viele Arbeitnehmer - lassen wir mal Funktionselite wie Lokführer oder Fluglotsen, denen es darum geht, die Taschen vollzustopfen, außen vor - jeder Streik etwas ungewisses an sich hat, weil man sich gegen den Arbeitgeber stellt? Dass die Schüler wiederum in einer ganz anderen Situation sind?
Ich meinte (wie ganz offensichtlich aus meinem Beitrag hervorgeht) das Erstere.
Ach so, du wolltest also über unsere Funktionselite sprechen, die nicht die Taschen voll kriegen kann und dafür Fahrgäste und Fluggäste im Regen stehen lässt? Ja, das hast du recht, da gibt es in der Tat Ähnlichkeiten zu unseren Schülern, die die günstige Gelegenheit nutzen, der Schule fernzubleiben und dafür von der grün wählenden Elterngeneration auch noch gefeiert zu werden, weil letztere glaubt, die Schüler täten es für ihre Ideologie. Mea culpa.
Es ist unser Land.

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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Tastenspitz » 08.05.19, 05:59

cherokee hat geschrieben:Wir ändern die Zukunft doch hauptsächlich durch unser Kaufverhalten und nicht durch Demos.
Das ist so vollumfänglich als Behauptung sicher falsch. Als Gegenbeispiel führe ich mal den Fall der Mauer an (Montagsdemos). einer der einschneidensten Veränderungen der letzten 50 Jahre. Und das ist nicht passiert, weil die Menschen plötzlich nur noch auf dem Markt eingekauft haben.
cherokee hat geschrieben:Der Konsument, dazu zählen auch die Kinder, hat es in der Hand!
Der Konsument entscheidet meist nach dem Geldbeutel. Viele davon mittlerweile gezwungenermaßen, weil der Geldbeutel eben die lokal produzierte unverpackte Reformhauskost nicht hergibt.
cherokee hat geschrieben:Sicher, man kann auch auf Demos gehen um vielleicht mehr Menschen zu erreichen und um Aufmerksamkeit zu erzielen,
Das ist wohl der Kern einer jeden Demo.
cherokee hat geschrieben:aber eine Veränderung in Form von weiteren Verordnungen und Gesetzen dauern einfach zu lange und werden zu sehr beeinflusst.
Es gibt ein Sprichwort. "Auch die längste Reise beginnt mit einem Schritt." Vielleicht mündet diese Bewegung ähnlich wie in Bayern das Artenschutzgesetz, was auch ganz klein als "Rettet die Bienen" angefangen hat, doch schnell in einer Veränderung. Man wird sehen...
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Re: Fridays for Future - Bußgeld für die Eltern?

Beitrag von Tastenspitz » 08.05.19, 06:04

Evariste hat geschrieben:So, bekomme ich jetzt eine Antwort, oder wieder nur neue Fragen?
Zieh ne Nummer. Hier warten viele auf Antworten die Nordland nicht geben wird, weil sonst sein monochromes Weltbild wanken könnte. Aber er weiß, dass er falsch liegt. Nur schreiben geht halt noch nicht.
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