Smart Home

Domainrecht, Software-Lizenzrecht, Internetauktionshaus [Name geändert], Internetauktionsrecht....

Moderator: FDR-Team

egon(II)
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Smart Home

Beitrag von egon(II) » 02.06.19, 13:29

Hallo
ich hoffe ich bin mit meiner Frage im richtigen Forum.
Ich wollte mein Haus mit Rauchmeldern in allen Zimmern ausstatten.
Es sollten Rauchmelder sein, die sich auch miteinander vernetzen und selbst bei Ausfall der Internet-Verbindung und/oder Ausfall der hauseigenen Zentrale trotzdem Alarm geben.
Das Anschauen vieler YU-Videos (unterschiedlicher Personen) und "forschen" im Netz hat mich dann von einem Anbieter überzeugt
Ausschlaggebend war auch die Werbung für das Produkt, dass man diese Rauchmelder durch Smart Home Komponenten des Anbieters auch mit der Zentrale auslösen kann, falls in Abwesenheit gewaltsam eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird.
Gekauft und installiert. Da ich keine Cloud verwenden möchte, habe ich dazu eine "Zentrale" geordert, die bei mir daheim steht.
(so ein Rauchmelder kostet ~60€, im Dreipack etwas preiswerter, die Zentrale als Raspberry Pi mit Sendemodul ~130€)

Nach dem Kauf und der Installation stellt sich heraus:
  • Die Rauchmelder neigen zu Fehlalarmen.
    Schon nach einem Monat hatten wir den ersten aus einem nicht bewohnten abgedunkteltem Zimmer
  • Jeder Alarm der Rauchmelder verringert die Batteriekapazität.
    So kann die durch die festeingebaute Batterie angegebenene Laufzeit von 10 Jahren nicht eingehalten werden
    Das wäre an sich kein Problem, wenn es nicht Fehlalarme gebe...
  • Wenn ein Rauchmelder Alarm schlägt (und die andren animiert), dann schaltet er sich nicht etwa nach einer Zeit aus (wer innerhalb von 5 Minuten nicht wach ist, hat ein anderes Problem), nö es wird so lange getrötet, bis der Grund des Alarms nicht mehr vorhanden ist, oder von Hand jeder Rauchmelder ausgeschaltet wird.
    Ein Ausschalten über die Zentrale ist nicht möglich
    Nur... ich bin 5-6 Mal im Jahr auf Reisen und zusätzlich das ein oder andere WE unterwegs (Kinder/Enkel wohnen 150km entfernt)
  • Fehlalarme während der Abwesenheit sind nur zu vermeiden, wenn die Rauchmelder aus der Halterung
    genommen werden,, weil sie dabei deaktiviert werden.
    Also bei jeder geplanten Abwesenheit muß ich als fast 70-jähriger in jedem Zimmer auf die Leiter klettern und die Rauchmelder aus der Halterung nehmen
    Das ist die Empfehlung des Verkaüfers (die Geschäftsführer sind in Personalunion auch Geschäftsführer des Herstellers im gleichen Hause)
  • Im Smart Home Bereich unterscheidet man Sensoren, also Komponenten die etwas feststellen von Aktoren, die die etwas tun.
    Da ja bei einem nachträglichen Einbau von Sensoren und Aktoren nicht zwingend eine Spannungsversorgung vorhanden ist, gibt es auch batteriebetriebene Sensoren und Aktoren, soweit so gut.
    Um die Batterielaufzeit zu verlängern verwendet die Firma ein "Aufweckverfahren", um eben batteriebetriebene Aktoren "aufzuwecken", um mit ihnen kommunizieren zu können.
    FATAL... das dahinterstehende Konzept ist so schluderig, dass bei der Kommunikation mit den batteriebetriebenen Aktoren auch die Rauchmelder mit aufgeweckt werden.
    Schon wieder geht Laufzeit der Rauchmelder verloren
Die Einschränkung dieses Konzeptes ist jedoch weder aus den Werbebroschüren, Verkaufsunterlagen oder Handbüchern ersichtlich noch beschrieben.

Neben 450€ Investitionsschaden ärgert mich die Dreistigkeit
  • Ist das nun Pech für den Kunden, einfach nur verkauft ?
  • zwangsakzeptables Designproblem ?
  • oder ist das schon mehr als Übervorteilung ?
Wie wird so etwas von Euch / Ihnen bewertet ?

LG und danke schon mal für die Antworten
Egon
Liebe Grüße
Egon

SusanneBerlin
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Re: Smart Home

Beitrag von SusanneBerlin » 02.06.19, 13:43

Hallo,

das sind wohl eher Fragen für ein Technikforum als ein Rechtsforum.

Rechtlich ist zu sagen, dass Ihnen ein 14-tägiges Widerrufsrecht zusteht, wenn Sie das System als Verbraucher (= Privatkunde) online gekauft haben.
Grüße, Susanne

egon(II)
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Re: Smart Home

Beitrag von egon(II) » 02.06.19, 13:53

Mit Technik hat das eigentlich weniger zu schaffen, denn das sind technische Designdefizite, die diese Effekte erzeugen.

Klar sind die Komponenten On-Line gekauft, aber die 14 Tage oder selbst 4 Wochen sind einfach um.
Das stellt sich ja auch nicht bei Inbetriebnahme heraus.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass da nicht auch rechtliche Aspekte hineinspielen oder muß man solche Designkapriolen als Käufer hinnehmen
Liebe Grüße
Egon

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Smart Home

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser » 02.06.19, 14:24

egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:29
Also bei jeder geplanten Abwesenheit muß ich als fast 70-jähriger in jedem Zimmer auf die Leiter klettern und die Rauchmelder aus der Halterung nehmen
Was wollen Sie damit sagen oder andeuten? Dass Sie auf Alterdiskriminierung jüngerer Kunden hoffen und selbst bevorzugt werden wollen? Steile These in einem Forum für Rechtsfragen.

karli
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Re: Smart Home

Beitrag von karli » 02.06.19, 14:24

egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:53
Klar sind die Komponenten On-Line gekauft, aber die 14 Tage oder selbst 4 Wochen sind einfach um.
Falls sie vom Verkäufer keine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung erhalten haben, könnte es sein, daß die Widerrufsfrist noch nicht begonnen hat und ein Widerruf noch möglich ist.

Andererseits könnte es möglich sein, daß ein Mangel gemäß Gewährleistungsrecht vorliegt aus dem für den Verbaucher Rechte und Ansprüche abzuleiten wären.
Knowledge Base - Garantie und Gewährleistung
Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen, denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat. (Bruce Lee)
Achtung: Meine Beiträge können Meinungsäusserungen, Denkanstösse, sowie Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.

egon(II)
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Re: Smart Home

Beitrag von egon(II) » 02.06.19, 15:32

Dieter_Meisenkaiser hat geschrieben:
02.06.19, 14:24
egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:29
Also bei jeder geplanten Abwesenheit muß ich als fast 70-jähriger in jedem Zimmer auf die Leiter klettern und die Rauchmelder aus der Halterung nehmen
Was wollen Sie damit sagen oder andeuten? Dass Sie auf Alterdiskriminierung jüngerer Kunden hoffen und selbst bevorzugt werden wollen? Steile These in einem Forum für Rechtsfragen.
Na hier geht's ja ab :lachen:
Liebe Grüße
Egon

FM
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Re: Smart Home

Beitrag von FM » 02.06.19, 19:43

egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:29
Schon nach einem Monat hatten wir den ersten aus einem nicht bewohnten abgedunkteltem Zimmer[*]Jeder Alarm der Rauchmelder verringert die Batteriekapazität.
Das ist sicherlich kein Sachmangel, sondern unvermeidlich.
egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:29
Wenn ein Rauchmelder Alarm schlägt (und die andren animiert), dann schaltet er sich nicht etwa nach einer Zeit aus (wer innerhalb von 5 Minuten nicht wach ist, hat ein anderes Problem), nö es wird so lange getrötet, bis der Grund des Alarms nicht mehr vorhanden ist, oder von Hand jeder Rauchmelder ausgeschaltet wird.
Ein Ausschalten über die Zentrale ist nicht möglich
Nur... ich bin 5-6 Mal im Jahr auf Reisen und zusätzlich das ein oder andere WE unterwegs
Daraus ergeben sich noch ganz andere nicht genannte Probleme. Ich recherchiere das jetzt nicht sondern erwähne nur aus der Erinnerung, was ich dazu jeweils mal gelesen hatte:

1. Wenn jemand deshalb die Feuerwehr ruft (z.B. ein Nachbar) und diese einen Fehlalarm feststellt, wer bezahlt den Einsatz? Das dürfte von landesrechtlichen und kommunalen Vorschriften abhängen. Meine vage Erinnerung: in einigen Städten wo dies insbesondere bei Hotels oft vorkommt, sendet die Stadt dem Hotel dann eine Rechnung über den Einsatz. Würde ich bei privaten Betreibern nicht ausschließen.

2. Sollte die Feuerwehr zwecks Feststellung des Fehlalarms erst mal mit der Axt die Türe öffnen müssen, besteht sicherlich kein Anspruch auf Übernahme der Reparaturkosten durch die Stadt, da GoA. Wahrscheinlich wird sie dann einen Handwerker beauftragen die Türe wieder zu verschließen, Rechnung dafür an den Bewohner.

3. Nachbarn könnten sich durch den Alarm belästigt fühlen. Wieder Erinnerung: die Polizei darf nicht in die Wohnung eindringen und die Dinger ausschalten, da keine Gefahrenlage. Das eben für den Fall, dass die Feuerwehr schon von außen sieht, kein Feuer.

4. Wenn das Ding dann tagelang weiter heult, könnten die Nachbarn Schadensersatz geltend machen (ggf. auch Mietminderung gegen ihren Vermieter der sich dann an den Betreiber der Rauchmelder hält).

5. Die gannten finanziellen Ansprüche richten sich alle gegen den Betreiber der rauchmelder, also gegen den Hausbewohner. Nicht gegen den Verkäufer oder Hersteller der Anlage, denn mit diesem haben Feuerwehr, Handwerker, Nachbarn nichts zu tun. Will der Hausbewohner dort Regress nehmen, ist das seine Aufgabe, und er ist in der Beweispflicht dass es im ganz konkreten Fall Verschulden des Herstellers war.

6. Conclusio: wenn man solche Dinger betreibt, sollte man am besten Zweitschlüssel bei Nachbarn, Polizei und Feuerwehr hinterlegen plus entsprechende Erlaubnis zum Betreten der Wohnung.

karli
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Re: Smart Home

Beitrag von karli » 02.06.19, 20:38

FM hat geschrieben:
02.06.19, 19:43
egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:29
Schon nach einem Monat hatten wir den ersten aus einem nicht bewohnten abgedunkteltem Zimmer[*]Jeder Alarm der Rauchmelder verringert die Batteriekapazität.
Das ist sicherlich kein Sachmangel
Regelmässige Fehlalarme dürften allerdings schon einen Sachmangel darstellen.
§ 434 BGB hat geschrieben: (1) Die Sache ist frei von Sachmängeln, wenn sie bei Gefahrübergang die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachmängeln,

1.wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet, sonst
2.wenn sie sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen der gleichen Art üblich ist und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann.
Beides dürfte bei Geräten, die öfter Fehlalarm auslösen, obwohl zu detektierende Situationen nicht gegeben sind, nicht zutreffen.
Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen, denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat. (Bruce Lee)
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Tastenspitz
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Re: Smart Home

Beitrag von Tastenspitz » 03.06.19, 06:13

karli hat geschrieben:
02.06.19, 20:38
Regelmässige Fehlalarme dürften allerdings schon einen Sachmangel darstellen.
So seh ich das auch. Daher: Protokoll der Fehlalarme auslesen, dies an den Händler schicken und Nachbesserung verlangen.
Ein Fehlalarm ist oder sollte die die Ausnahme sein. Ich habe Rauchmelder seit fast 10 Jahren (nicht vernetzt) und noch keinen gehabt.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Zafilutsche
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Re: Smart Home

Beitrag von Zafilutsche » 03.06.19, 07:58

egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:29
...
Das Anschauen vieler YU-Videos (unterschiedlicher Personen) und "forschen" im Netz hat mich dann von einem Anbieter überzeugt.
...

Neben 450€ Investitionsschaden ärgert mich die Dreistigkeit
  • Ist das nun Pech für den Kunden, einfach nur verkauft ?
  • zwangsakzeptables Designproblem ?
  • oder ist das schon mehr als Übervorteilung ?
Wie wird so etwas von Euch / Ihnen bewertet ?

LG und danke schon mal für die Antworten
Egon
Zwischen DIY Systemen (und dazu zählen für mich auch die Raspis mit ihrer jeweiligen Software/Betriebssystemen) und einem
professionell eingerichtetes und aufrechterhaltenes Sicherheitskonzepts liegen halt preisliche und Qualitätsrelevante Unterschiede.

Ebenso ist der "Investitionsschaden" vermutlich niedriger, da der Wert ihrer zugekauften Bauteile nicht auf "0" abflacht.
Daher sehe ich im Thread auch keine rechtlichen Problematiken, sondern eher das man die notwendigen Informationen (mangelnde Erfahrungen)
unterschätzt hat.
Jedes System hat stärken und schwächen. Welche Schwächen durch welche Maßnahmen beseitigt werden soll und wie effektiv diese Gegenmaßnahmen dann tatsächlich sind, sind individuelle
Bedürfnisse wofür man geeignete Kompetenzen benötigt. Das wird mit ein paar Erfahrungschats und Videofilmchen als auch mit werbematerial so nicht ausreichend sein.

ExDevil67
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Re: Smart Home

Beitrag von ExDevil67 » 03.06.19, 09:04

FM hat geschrieben:
02.06.19, 19:43
1. Wenn jemand deshalb die Feuerwehr ruft (z.B. ein Nachbar) und diese einen Fehlalarm feststellt, wer bezahlt den Einsatz? Das dürfte von landesrechtlichen und kommunalen Vorschriften abhängen. Meine vage Erinnerung: in einigen Städten wo dies insbesondere bei Hotels oft vorkommt, sendet die Stadt dem Hotel dann eine Rechnung über den Einsatz. Würde ich bei privaten Betreibern nicht ausschließen.
Ich habe mal in die Gebührensatzung "meiner" Feuerwehr geschaut, bei denen sind Fehlalarme einer Brandmeldeanlage in der Tat gebührenpflichtig. Wobei da die Frage nach der Definition einer Brandmeldeanlage wäre.
Gefühlt jedenfalls sind die Rauchwarnmelder die in Privathaushalten verbaut werden müssen ein deutlich anderes Kaliber als eine professionelle Brandmeldeanlage die im Rahmen einer Baugenehmigung zur Auflage gemacht werden.
Für den Privathaushalt reicht ja auch das 5 € Baumarktmodell und auch wenn es die Luxusversion mit Einbindungsmöglichkeit in ein Smarthome ist, bleibt für mich immer noch ein gewaltiger Unterschied zu einer Brandmeldeanlage die ich nur vom Fachbetrieb geplant und installiert bekomme. Aber ja das Risiko besteht das die Feuerwehr da einen Weg findet das gebührenpflichtig zu machen.

Tastenspitz
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Re: Smart Home

Beitrag von Tastenspitz » 04.06.19, 05:19

BMA sind oft direkt aufgeschaltet, so dass es hier keiner Person bedarf, die den Alarm weitergeben muss.
Die ist der wesentlichste Unterschied zu den Rauchmeldern. Diese sollen in erster Linie die Bewohner in der Hütte alarmieren, nicht die Feuerwehr.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

egon(II)
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Re: Smart Home

Beitrag von egon(II) » 04.06.19, 05:57

Zafilutsche hat geschrieben:
03.06.19, 07:58
...Zwischen DIY Systemen (und dazu zählen für mich auch die Raspis mit ihrer jeweiligen Software/Betriebssystemen) und einem
professionell eingerichtetes und aufrechterhaltenes Sicherheitskonzepts liegen halt preisliche und Qualitätsrelevante Unterschiede...
Ist es in dem Fall nicht, denn in der professionellen Steuerung "versteckt" sich ein Raspi 3B.
Das sind durchaus nicht nur DIY Versionen.


EINERLEI

Den Aspekt Fehlalarm -> Feuerwehr hatte ich bislang noch nicht bedacht.

Danke für Ihre / Eure Ideen und Beiträge
Liebe Grüße
Egon

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Re: Smart Home

Beitrag von ExDevil67 » 04.06.19, 07:13

egon(II) hat geschrieben:
04.06.19, 05:57
Zafilutsche hat geschrieben:
03.06.19, 07:58
...Zwischen DIY Systemen (und dazu zählen für mich auch die Raspis mit ihrer jeweiligen Software/Betriebssystemen) und einem
professionell eingerichtetes und aufrechterhaltenes Sicherheitskonzepts liegen halt preisliche und Qualitätsrelevante Unterschiede...
Ist es in dem Fall nicht, denn in der professionellen Steuerung "versteckt" sich ein Raspi 3B.
Das sind durchaus nicht nur DIY Versionen.
Doch, das dürfte immer ein DIY bleiben. Auch wenn der Raspi eine durchaus solide Hardwarebasis ist, die zur Steuerung genutzte Software weit verbreitet ist und jede Anleitung beschreibt wie man die beiden kombiniert. Weder der Hardwarehersteller noch die Entwickler der Software werden ihre Hand dafür ins Feuer legen das die Kombination auch fehlerfrei funktioniert.

Bei einer gekauften, professionellen Brandmeldeanlage wird aber der Hersteller genau das machen müssen. Sonst dürfte "seine" BMA nämlich vermutlich nicht als solche von den Behörden anerkannt werden.

Zafilutsche
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Re: Smart Home

Beitrag von Zafilutsche » 04.06.19, 07:33

Mal was anderes:
egon(II) hat geschrieben:
02.06.19, 13:29
  • Die Rauchmelder neigen zu Fehlalarmen.
Daher wäre es m.E. wichtig zu klären, warum tun die das? Optische Sensoren? RWM korrekt Installiert/gewartet? Falls ja, und dennoch werden Fehlalarme ausgelöst, könnte man den betroffenen Sensor reklamieren, wenn die BDA (Bedienungs-/Montageanleitung) korrekt beachtet wurde und mögliche Gewährleistungsansprüche im Raum stehen.

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