Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Moderator: FDR-Team

winterspaziergang
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von winterspaziergang »

spaceprince hat geschrieben:
23.08.19, 13:29
Hallo,

danke für die Beiträge.
Und hier noch einmal zum Verständnis.
Person A fuhr nicht mit dem Rad frontal auf die Abfalltonne, sondern musste Ihr ausweichen, bzw, fuhr, in angepasster Geschwindigkeit, an den Tonnen vorbei.
Das passt leider nicht mit der Art der Verletzung zusammen.
Dann hat sich der Fahrradanhänger an einer der Tonnen verhakt und so kam es zum Sturz.
bei "angepasster" Geschwindigkeit wird aber schwer ein zertrümmert Ellenbogen daraus.
Es doch aber die Pflicht der Abfallentsorger die Tonnen ordnungsgemäß wieder an den Rand zu stellen und nicht mitten auf den Weg, zumal es sich ja, wie geschrieben auch um einen Radweg handelt.
Ja, aber das verursacht nicht gleich einen Unfall in der beschriebenen Art
Die Polizei, welche den Unfall betreute, sagt übrigens auch, dass die städtischen Entsorger in der Pflicht sind die leeren Tonnen wieder außerhalb des Fahrbereiches abzustellen.
Das hat niemand bezweifelt. Die Frage ist die nach einem Schadensersatz. Und der ist angesichts der Schilderung schwer zu erkennen.
Wenn sich der Radfahrer verschätzt und an einem stehenden und weit sichtbaren Hindernis hängen bleibt, so schnell unterwegs ist, dass er gleich mitsamt dem Rad stürzt und sich schwer verletzt, so kann er dafür nicht Dritte verantwortlich machen.

Celestro
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Celestro »

winterspaziergang hat geschrieben:
23.08.19, 15:06
Ja, aber das verursacht nicht gleich einen Unfall in der beschriebenen Art
Dummes Zeug! Oder wie erklären Sie es Hinterbliebenen von Leuten, die unglücklich fallen und dabei sterben? Der kann gar nicht tot sein, weil man kann bei so einem lächerlichen Sturz nicht sterben? :roll:
FelixSt hat geschrieben:
23.08.19, 14:19
Allein der Threadtitel zeigt doch schon, wie verblendet und von seinem eigenen Gutsein der Verunfallte überzeugt ist, da die Ursache für ihn längst unerschütterlich feststeht und etwas anderes nicht in Betracht kommt. Mit Fakten und der Realität kann man zu dem ganz bestimmt nicht durchdringen. Ein radelnder Umweltengel samt Kindern im Schlepptau KANN gemäß geltender Ideologie doch überhaupt nicht schuld sein...
Das Sie dies alles alleine aus dem Threadtitel zu erkennen glauben macht Sie MINDESTENS so "verrückt" wie der TE.

Gaia
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Gaia »

Beeindruckendes Niveau, was hier so einige Herrschaften an den Tag legen.

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser »

Felix hat schon Recht; wahrscheinlich war es unserem Radler gar nicht bewusst, dass er mit der Formulierung auch zugleich offenlegt, von seiner unbedingten Unschuld überzeugt zu sein. Aber da steht ja ganz klar: "aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen". Gleichbedeutend mit: "Ich bin nicht schuld!"

Hans Ulg
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Hans Ulg »

Angesichts der fahrerischen Könnens und der Umsichtigkeit von Autofahrern, wie sie hier verdeutlicht wird, wäre es wohl am Besten, wenn Abfalltonnen künftig auf der Fahrbahn abgestellt werden. Da würde auch ganz gewiss kein Autofahrer hier aufschlagen, der gegen einen Müllbehälter gefahren ist und dazu auch noch behaupten, dass nicht er selbst die volle Schuld trägt.

Celestro
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Celestro »

Dieter_Meisenkaiser hat geschrieben:
23.08.19, 17:11
Felix hat schon Recht; wahrscheinlich war es unserem Radler gar nicht bewusst, dass er mit der Formulierung auch zugleich offenlegt, von seiner unbedingten Unschuld überzeugt zu sein. Aber da steht ja ganz klar: "aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen". Gleichbedeutend mit: "Ich bin nicht schuld!"
Sorry, aber diese Interpretation ist genauso weit hergeholt wie: "wohl offenbar viel zu schnell gefahren", "glaubt offensichtlich, allein deswegen von ihrer Verantwortung als Fahrer freigestellt zu sein, weil sie Fahrrad fährt und einen in der Sachverhaltsschilderung gleich mehrfach betonten Kinderanhänger mitführt" und "Mit Fakten und der Realität kann man zu dem ganz bestimmt nicht durchdringen.". Das wird alles nur aus der Luft geholt und nicht, weil man es aus den Texten wirklich herauslesen könnte.

FelixSt
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von FelixSt »

Allein die Tatsache, dass sich unser missionarischer Fahrradeiferer und Autohasser vom Dienst einschaltet, ist die schönste Bestätigung für meine Annahmen.
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser »

Mal ne Frage an den TE: Was wäre denn, wenn sich ein junger Deutscher mit zwei Kisten Bier im Anhänger und ohne vorausfahrenden Nachwuchs auf Kinderfahrrädern genauso verschätzt hätte und gleichfalls an einer Tonne hängengeblieben und gestürzt wäre? Dann gäbe es keinen Frauen-, Väter-, Senioren-, Behinderten-, Kinder-, Migranten-, Muslimen- oder sonstigen Rabatt. Also wäre der versoffene Bengel selber schuld, stimmt's?

flokon
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von flokon »

Hans Ulg hat geschrieben:
23.08.19, 17:21
Angesichts der fahrerischen Könnens und der Umsichtigkeit von Autofahrern, wie sie hier verdeutlicht wird, wäre es wohl am Besten, wenn Abfalltonnen künftig auf der Fahrbahn abgestellt werden. Da würde auch ganz gewiss kein Autofahrer hier aufschlagen, der gegen einen Müllbehälter gefahren ist und dazu auch noch behaupten, dass nicht er selbst die volle Schuld trägt.
Wer bekommt denn die Hauptschuld, wenn ein Autofahrer auf ein nicht ordnungsgemäß abgestelltes Hindernis fährt?

winterspaziergang
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von winterspaziergang »

Celestro hat geschrieben:
23.08.19, 15:14
winterspaziergang hat geschrieben:
23.08.19, 15:06
Ja, aber das verursacht nicht gleich einen Unfall in der beschriebenen Art
Dummes Zeug! Oder wie erklären Sie es Hinterbliebenen von Leuten, die unglücklich fallen und dabei sterben? Der kann gar nicht tot sein, weil man kann bei so einem lächerlichen Sturz nicht sterben? :roll:
Statt gleich unsachlich zu werden, sollte man sich den Zusammenhang des Geschriebenen mal durchlesen und versuchen zu verstehen. Aus dem Unfallgeschehen wird zunächst mal keine Kausalität der stehenden Tonnen und der Art des Unfalls deutlich.

Ihr hinkender Vergleich deutet an, dass Sie das nicht verstanden haben.

winterspaziergang
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von winterspaziergang »

Hans Ulg hat geschrieben:
23.08.19, 17:21
Angesichts der fahrerischen Könnens und der Umsichtigkeit von Autofahrern, wie sie hier verdeutlicht wird, wäre es wohl am Besten, wenn Abfalltonnen künftig auf der Fahrbahn abgestellt werden. Da würde auch ganz gewiss kein Autofahrer hier aufschlagen, der gegen einen Müllbehälter gefahren ist und dazu auch noch behaupten, dass nicht er selbst die volle Schuld trägt.
Richtig vermutet. Kaum ein Autofahrer, der gegen ein sichtbares Hindernis fährt oder sich verschätzt und beim Vorbeifahren hängen bleibt, würde hier aufschlagen und dazu behaupten, dass nicht er selbst die volle Schuld trägt.

Das fällt der "was kümmern mich rote Ampeln, selbst wenn sie an Kreuzungen stehen" und "ich entscheide, ob ich trotz Radweg auf der Fahrbahn gemütlich den Autofahrer ausbremse oder bei Bedarf den Fußgänger umfahre"-Fraktion schwer sich vorzustellen, gell?

Froggel
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Froggel »

Der Unfallfahrer kann sich ja gern einmal an die Stadt/Kommune wenden und den Verlauf schildern. Vielleicht ist diese ja geneigt, das ihrer Versicherung zu melden. Ich denke allerdings, dass diese den Schadensersatzanspruch abstreitet, sodass man es höchstens noch einmal per Gericht versuchen kann. Grundsätzlich denke ich aber, dass die geschädigte Person da ebenfalls schlechte Chancen hat.
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -

Nordland
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von Nordland »

spaceprince hat geschrieben:
23.08.19, 13:29
Die Polizei, welche den Unfall betreute, sagt übrigens auch, dass die städtischen Entsorger in der Pflicht sind die leeren Tonnen wieder außerhalb des Fahrbereiches abzustellen.
Wende dich doch einfach an den Entsorgungsbetrieb. Dieser hat eine Betriebshaftpflichtversicherung, welche sich der Sache annehmen wird. Wie du siehst, bringt es nämlich wenig, diese Frage im Forum zu diskutieren.

Du kannst ja später mal schreiben, wie es ausgegangen ist.
Es ist unser Land.

spaceprince
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von spaceprince »

Nordland hat geschrieben:
23.08.19, 21:45
spaceprince hat geschrieben:
23.08.19, 13:29
Die Polizei, welche den Unfall betreute, sagt übrigens auch, dass die städtischen Entsorger in der Pflicht sind die leeren Tonnen wieder außerhalb des Fahrbereiches abzustellen.
Wende dich doch einfach an den Entsorgungsbetrieb. Dieser hat eine Betriebshaftpflichtversicherung, welche sich der Sache annehmen wird. Wie du siehst, bringt es nämlich wenig, diese Frage im Forum zu diskutieren.

Du kannst ja später mal schreiben, wie es ausgegangen ist.
Danke an Nordland für einen der wenigen sinnvollen und helfenden Beiträgen.
Ich bin wirklich verwundert darüber, welchen aufgeschäumten Stumpfsinn man hier so serviert bekommt. Ich hoffe nur, dass all diejenigen, welche an einer normalen Frage ein Exempel zu statuieren versuchen, auch noch andere Lebensinhalte haben. Ansonsten wäre dies nämlich ein sehr ärmliches Leben. Mensch Leute. Beschäftigt euch doch nicht mit dem zerreißen irgendwelcher Vermutungen, sondern schreibt dort etwas hinein, wo ihr Beiträge sinnvoll unterstützen könnt.
Ach so. Der ach so dreiste Radfahrer, war übrigens eine Mutter mit ihren drei Kindern auf dem morgendlichen Weg zur Schule. Das einjährige Kind im Anhänger hatte verdammtes Glück, dass der ankommende Autofahrer blitzschnell reagiert hat und vor dem Anhänger zum stehen kam.
Wo ist nur unsere gut bürgerliche Vernunft und deren Zurückhaltung geblieben. Erschreckend, was anscheinend aus einer einst einmal dichtend und den Nation geworden ist.

WHKD2000
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Re: Fahrradunfall aufgrund falsch abgestellter Abfalltonnen

Beitrag von WHKD2000 »

Dieter_Meisenkaiser hat geschrieben:
23.08.19, 14:27

Was ist denn, wenn ich mir ein großes SUV kaufe, damit aber nicht richtig zurechtkomme und zwischen zwei geparkten Autos steckenbleibe, da die Lücke zu klein ist; sind dann auch die Autobesitzer schuld, dass ich mich trotz meines fahrerischen Unvermögens getraut habe, in die Lücke zu fahren?
btw und off topic..............aber hier ein kleiner Tipp :shock: :shock:
geben Sie mit der spritfressenden Umweltschleuder einfach ordentlich Gas auf den V8.........dann drücken Sie die 2 Autos einfach passend weg.


Den Lackschaden melden Sie dann Ihrer Vollkasko. :engel:

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