Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

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hawethie
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von hawethie »

Sie kann aber auch die 5 Euro vollstrecken.
sie kann nicht nur - sie wird.
sonst würde ja jeder mal eben 5 EUR (oder jeden anderen Betrag) weniger zahlen.
Aus Erfahrungen meiner eigenen Tätigkeiten: auch Cent-Beträge werden vollstreckt.
Und wenn dann wg. 20 Cent der Vollziehungsbeamte ne Kontensperrung veranlasst, weil der Betroffene nie zu Hause aufmacht.... DANN ist das Geschrei groß.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.

Gaia
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von Gaia »

ktown hat geschrieben:
05.03.20, 16:18
Natürlich darf die Bank, die die Konten der Verwaltung führt keine Extragebühren vom Bürger abknöpfen.
Stimmt.
Extra
nicht, die üblichen, im Preisverzeichnis genannten allerdings selbstverständlich schon.
Da aber nie eine Privatbank diese Konten führt, sondern eine gemeinnützige öffentlich-rechtliche Universalbank in kommunaler Trägerschaft, hat die Verwaltung bei der Preisgestaltung ein Mitspracherecht.
Das mit dem nie ist definitiv falsch. Wenn man Mitspracherecht und die Verwaltung ausreichend weit auslegt, kann man über ein möglicherweise vorhandenes generelles Mitspracherecht diskutieren. Rein praktisch ist das allerdings sicherlich ebenfalls falsch.
hawethie hat geschrieben:
06.03.20, 09:22
sie kann nicht nur - sie wird.
Besser is das.

ktown
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von ktown »

Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
Das mit dem nie ist definitiv falsch.
OK. Haben sIe Beispiele hierfür? Es mag sein, dass die städtische Kämmerei auch Bankverbindungen bei Privatbanken hat. Im Portfolio der Banken ist aber immer auch gemeinnützige Sparkasse dabei.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
Wenn man Mitspracherecht und die Verwaltung ausreichend weit auslegt, kann man über ein möglicherweise vorhandenes generelles Mitspracherecht diskutieren. Rein praktisch ist das allerdings sicherlich ebenfalls falsch.
Wieso?
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Gaia
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von Gaia »

ktown hat geschrieben:
07.03.20, 10:23
OK. Haben sIe Beispiele hierfür?
Brauche ich die, wenn die Einsicht
Es mag sein, dass die städtische Kämmerei auch Bankverbindungen bei Privatbanken hat.
doch vorhanden ist? Aber nun denn: Berlin nutzt die (Wortsperre: Firmenname) (hier stand der Name der Bank, die früher mal dem Unternehmen mit dem Logo mit dem schwarzen Horn auf gelbem Grund gehörte), München die HypoVereinsbank, Oldenburg die NordLB und die OLB und die (Wortsperre: Firmenname) (hier stand auch der oben bereits erwähnte Name) und die Raiffeisenbank und die (Wortsperre: Name) (hier stand der Name einer Bank, die im ersten Teil namensgleich ist mit dem ersten Teil des Namens eines relativ bekannten Autobauers mit Hauptsitz in Wolfsburg), Aurich die Xyz (hier stand der Name der Peanuts- und Victory-Bank) und die OLB und die Raiffeisen-(Wortsperre: Name) (die Autobauer-Geschichte) und die (Wortsperre: Firmenname) (die mit dem Horn). Reicht, oder?
Im Portfolio der Banken ist aber immer auch gemeinnützige Sparkasse dabei.
Ich erspare uns die Nachfrage nach dem Nachweis für immer.
Wieso?
Wie wieso? Wieso sollte es anders sein? Wieso sollte die Verwaltung (wer genau ist das?) bei der lokalen Sparkasse mitreden dürfen, wenn der dort Zuständige (das dürfte i.d.R. der Vorstand sein) über die Gebühren für Bareinzahlungen zugunsten Dritter entscheidet? Und vor allem: warum sollte die Verwaltung da mitreden? Warum sollte die Verwaltung irgendwelchen Grundlagenprinzipienstreithanseln auch nur ansatzweise irgendwie entgegenkommen wollen?

ktown
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von ktown »

1. Alle ihre genannten Orte haben auch eine Bankverbindung bei einer gemeinnützigen Sparkasse.
2.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 16:56
Wie wieso? Wieso sollte es anders sein? Wieso sollte die Verwaltung (wer genau ist das?) bei der lokalen Sparkasse mitreden dürfen, wenn der dort Zuständige (das dürfte i.d.R. der Vorstand sein) über die Gebühren für Bareinzahlungen zugunsten Dritter entscheidet?
Sie kennen wohl das Sparkassengesetz nicht. Sonst wüssten sie, dass gemeinnützige Sparkassen von den Verwaltungsträgern gegründet werden und der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse ist immer der Vorsitzende des Hauptträgers. Nur ein Drittel des Verwaltungsrates aus Vertretern der Beschäftigten der Sparkasse gebildet.

Aber wir schweifen viel zu weit ab. Letztlich kann man sagen, dass jede Verwaltung eine Bank hat, bei der ohne weitere Gebühren Bareinzahlungen durchgeführt werden können.
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Gaia
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von Gaia »

ktown hat geschrieben:
07.03.20, 19:09
Alle ihre genannten Orte haben auch eine Bankverbindung bei einer gemeinnützigen Sparkasse.
Schön gesehen. Ich habe nichts anderes behauptet. Mir ging es lediglich um diese Aussage
ktown hat geschrieben:
05.03.20, 16:18
Da aber nie eine Privatbank diese Konten führt, sondern eine gemeinnützige öffentlich-rechtliche Universalbank in kommunaler Trägerschaft
über deren Fehlerhaftigkeit wir uns ja inzwischen offenbar einig sind.
Sie kennen wohl das Sparkassengesetz nicht. Sonst wüssten sie, dass gemeinnützige Sparkassen von den Verwaltungsträgern gegründet werden und der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse ist immer der Vorsitzende des Hauptträgers. Nur ein Drittel des Verwaltungsrates aus Vertretern der Beschäftigten der Sparkasse gebildet.
Was genau hat das mit der Frage zu tun, inwieweit die Verwaltung (ich wüßte übrigens immer noch gern, wer genau das ist) ein Mitspracherecht bei der Festlegung der Gebühren für Bareinzahlungen zugunsten Dritter hat?
Letztlich kann man sagen, dass jede Verwaltung eine Bank hat, bei der ohne weitere Gebühren Bareinzahlungen durchgeführt werden können.
Dafür hätte ich gern ein paar Beispiele.

ktown
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von ktown »

Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 19:45
Schön gesehen. Ich habe nichts anderes behauptet. Mir ging es lediglich um diese Aussage
und sie haben es immer noch nicht verstanden. Städte und Gemeinden haben viele Konten und auch bei vielen Banken und einer Sparkasse. Gewissen Vorgänge laufen aber immer nur über die Sparkassen auf dieses Konto und dies dient vorrangig dafür, dass der Stadtkämmerer sich den eigenen Bankschalter ersparen kann und die örtliche Sparkasse dafür genutzt werden. Achja. Und sollte jemand so blöd sein und eine Privatbank nutzen um eine Bareinzahlung auf dieses Konto durchzuführen, dann muss er auch diese Gebühren selbst tragen.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 19:45
über deren Fehlerhaftigkeit wir uns ja inzwischen offenbar einig sind.
Einig sind wir uns darin, dass sie es immer noch nicht verstanden haben. Jedem Bürger steht eine Möglichkeit offen ohne die 5 € Gebühr Bareinzahlungen durchzuführen.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 19:45
Was genau hat das mit der Frage zu tun, inwieweit die Verwaltung (ich wüßte übrigens immer noch gern, wer genau das ist) ein Mitspracherecht bei der Festlegung der Gebühren für Bareinzahlungen zugunsten Dritter hat?
Lesen sie das Gesetz. Vielleicht hilft es. Sollten sie es nicht verstehen, scheuen sie sich nicht hier Fragen zu stellen.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von Gaia »

ktown hat geschrieben:
07.03.20, 23:34
und sie haben es immer noch nicht verstanden. Städte und Gemeinden haben viele Konten und auch bei vielen Banken und einer Sparkasse.
Nochmal: ich habe nichts anderes behauptet - was genau ist daran so schwer zu verstehen?
Gewissen Vorgänge laufen aber immer nur über die Sparkassen auf dieses Konto und dies dient vorrangig dafür, dass der Stadtkämmerer sich den eigenen Bankschalter ersparen kann und die örtliche Sparkasse dafür genutzt werden.
Da die von mir beispielhaft angeführten Städte die verschiedenen Konten im Internet veröffentlichen und dem Bürger somit die Möglichkeit bieten, ein Konto seiner Wahl zu nutzen, kann sich die gewisse-Vorgänge-Aussage nur auf das Verhalten der Stadt selbst beziehen. Ich habe da keinen Überblick, aber ich bewundere Menschen, die wissen, wie sich die (!) Städte bzw. deren Verwaltungen verhalten und deshalb auch wissen, das gewisse Vorgänge (welche auch immer das sein mögen) immer (!) nur über das Sparkassenkonto abgewickelt werden. Das alles hat aber mit der Diskussion hier nichts zu tun.
Einig sind wir uns darin, dass sie es immer noch nicht verstanden haben. Jedem Bürger steht eine Möglichkeit offen ohne die 5 € Gebühr Bareinzahlungen durchzuführen.
Ja, da scheine ich tatsächlich etwas nicht verstanden zu haben. Offenbar habe ich vor allem die Gebührenordnungen bzw. Preisverzeichnisse nicht verstanden, in denen der Preis für Bargeldeinzahlungen zugunsten Dritter von den behaupteten 5,- € eher recht weit entfernt und eine Sonderregelung für Einzahlungen auf das Konto der Stadt irgendwie nicht zu finden ist. Aber ich nehme an, die HASPA ist nur eine Ausnahme und es gibt jede Menge Sparkassen-Preisverzeichnisse, in denen genau das so geregelt ist, so daß entsprechende Verlinkungen kein Problem sind. Ich danke bereits im Voraus für diese Links.
Lesen sie das Gesetz. Vielleicht hilft es. Sollten sie es nicht verstehen, scheuen sie sich nicht hier Fragen zu stellen.
Gesetze lesen ist ja häufig recht schwer. Vor allem, wenn die Gesetze eher lang sind. Deshalb ist es m.E. aus gutem Grund üblich, den oder die Paragraphen zu benennen, auf die man sich bezieht, anstatt ganz allgemein von das Gesetz zu reden.

Im übrigen wäre es ja schön, wenn ich denn auch (möglichst konkrete) Antworten auf die Fragen bekäme, die ich schon gestellt habe. Diese z.B.:
Letztlich kann man sagen, dass jede Verwaltung eine Bank hat, bei der ohne weitere Gebühren Bareinzahlungen durchgeführt werden können.
Dafür hätte ich gern ein paar Beispiele.
Entsprechende Links können doch nicht so schwer sein, wenn doch jede Verwaltung so eine Bank hat.

Aber das klappt ja jetzt sicher besser. Also: wo genau in dem Gesetz steht, daß die Sparkassen verpflichtet sind, Bareinzahlungen zugunsten der Stadtkasse kostenfrei entgegenzunehmen? Und was genau hat die Behauptung, daß gemeinnützige Sparkassen von den Verwaltungsträgern gegründet werden, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse immer der Vorsitzende des Hauptträgers ist und nur ein Drittel des Verwaltungsrates aus Vertretern der Beschäftigten der Sparkasse gebildet wird, mit der Frage zu tun, inwieweit die Verwaltung (ich wüßte übrigens immer noch gern, wer genau das ist) ein Mitspracherecht bei der Festlegung der Gebühren für Bareinzahlungen zugunsten Dritter hat?

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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von ktown »

Gaia hat geschrieben:
08.03.20, 11:58
ktown hat geschrieben:
07.03.20, 23:34
und sie haben es immer noch nicht verstanden. Städte und Gemeinden haben viele Konten und auch bei vielen Banken und einer Sparkasse.
Nochmal: ich habe nichts anderes behauptet - was genau ist daran so schwer zu verstehen?
Doch haben sie. Ich zitiere ihren Post mal. Vielleicht haben sie ihn ja wieder vergessen.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
ktown hat geschrieben:
05.03.20, 16:18
Da aber nie eine Privatbank diese Konten führt, sondern eine gemeinnützige öffentlich-rechtliche Universalbank in kommunaler Trägerschaft, hat die Verwaltung bei der Preisgestaltung ein Mitspracherecht.
Das mit dem nie ist definitiv falsch.
Aber lassen wir das.
Gaia hat geschrieben:
08.03.20, 11:58
Da die von mir beispielhaft angeführten Städte die verschiedenen Konten im Internet veröffentlichen und dem Bürger somit die Möglichkeit bieten, ein Konto seiner Wahl zu nutzen, kann sich die gewisse-Vorgänge-Aussage nur auf das Verhalten der Stadt selbst beziehen. Ich habe da keinen Überblick, aber ich bewundere Menschen, die wissen, wie sich die (!) Städte bzw. deren Verwaltungen verhalten und deshalb auch wissen, das gewisse Vorgänge (welche auch immer das sein mögen) immer (!) nur über das Sparkassenkonto abgewickelt werden. Das alles hat aber mit der Diskussion hier nichts zu tun.
Es dahingehend damit was zutun, dass jede Stadt mind. ein Bankinstitut vorhält (und das sind nun mal die Sparkassen) bei denen kostenfrei Bareinzahlungen möglich sind. Alles weitere habe ich schon aufgeführt.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
Ja, da scheine ich tatsächlich etwas nicht verstanden zu haben. Offenbar habe ich vor allem die Gebührenordnungen bzw. Preisverzeichnisse nicht verstanden, in denen der Preis für Bargeldeinzahlungen zugunsten Dritter von den behaupteten 5,- € eher recht weit entfernt und eine Sonderregelung für Einzahlungen auf das Konto der Stadt irgendwie nicht zu finden ist. Aber ich nehme an, die HASPA ist nur eine Ausnahme und es gibt jede Menge Sparkassen-Preisverzeichnisse, in denen genau das so geregelt ist, so daß entsprechende Verlinkungen kein Problem sind. Ich danke bereits im Voraus für diese Links.
1. Siehe ihren Preisaushang:
Die Preise für weitere Dienstleistungen und Wertstellungsregelungen im normalen Geschäftsverkehr mit Privatkunden entnehmen Sie bitte dem Preis- und Leistungsverzeichnis oder auf www.haspa.de.
2. Hätten sie richtig recherchiert, hätten auch Sie feststellen können, dass die freie Hansesatdt Hamburg sich noch eine eigene Kasse leistet. Daher bedarf es vermutlich keiner Sonderregelung. Sie können selbstverständlich weiterhin das Netz durchforsten um Preisaushänge zu finden, die meine Aussagen widerlegen. Sie können es aber auch einfach mal glauben.


Gaia hat geschrieben:
08.03.20, 11:58
Im übrigen wäre es ja schön, wenn ich denn auch (möglichst konkrete) Antworten auf die Fragen bekäme, die ich schon gestellt habe. Diese z.B.:
Letztlich kann man sagen, dass jede Verwaltung eine Bank hat, bei der ohne weitere Gebühren Bareinzahlungen durchgeführt werden können.
Dafür hätte ich gern ein paar Beispiele.
Entsprechende Links können doch nicht so schwer sein, wenn doch jede Verwaltung so eine Bank hat.
Sie wollen also, dass ich Ihnen von jedem Verwaltungsträger aus Deutschland ein Link hier einstelle der ihnen aufzeigt, dass es immer und überall möglich ist Bareinzahlungen durchzuführen?
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
Aber das klappt ja jetzt sicher besser. Also: wo genau in dem Gesetz steht, daß die Sparkassen verpflichtet sind, Bareinzahlungen zugunsten der Stadtkasse kostenfrei entgegenzunehmen?
Das Gesetz hat nicht zum Inhalt wie die Preisstruktur einer Sparkasse aufzustellen ist. Habe ich aber auch nie behauptet.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
Und was genau hat die Behauptung, daß gemeinnützige Sparkassen von den Verwaltungsträgern gegründet werden, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse immer der Vorsitzende des Hauptträgers ist und nur ein Drittel des Verwaltungsrates aus Vertretern der Beschäftigten der Sparkasse gebildet wird, mit der Frage zu tun, inwieweit die Verwaltung (ich wüßte übrigens immer noch gern, wer genau das ist) ein Mitspracherecht bei der Festlegung der Gebühren für Bareinzahlungen zugunsten Dritter hat?
Sehen sie in §12. Dort werden sie finden was sie suchen.
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von Gaia »

ktown hat geschrieben:
08.03.20, 12:39
Doch haben sie. Ich zitiere ihren Post mal. Vielleicht haben sie ihn ja wieder vergessen.
Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
ktown hat geschrieben:
05.03.20, 16:18
Da aber nie eine Privatbank diese Konten führt, sondern eine gemeinnützige öffentlich-rechtliche Universalbank in kommunaler Trägerschaft, hat die Verwaltung bei der Preisgestaltung ein Mitspracherecht.
Das mit dem nie ist definitiv falsch.
Ach bitte. Die Behauptung war, daß nie eine Privatbank ein Konto der Stadt führt. Dem habe ich widersprochen und diesen Widerspruch belegt. Ich habe nie behauptet, daß Städte und Gemeinden nicht möglicherweise viele Konten haben und eines oder mehrere davon bei einer Privatbank ist.
Es dahingehend damit was zutun, dass jede Stadt mind. ein Bankinstitut vorhält (und das sind nun mal die Sparkassen) bei denen kostenfrei Bareinzahlungen möglich sind.
Diese Behauptung kenne ich. Mir fehlt immer noch ein Nachweis dafür. Wie wäre es nun also mal endlich mit passenden Links zu entsprechenden Regelungen?
1. Siehe ihren Preisaushang:
Die Preise für weitere Dienstleistungen und Wertstellungsregelungen im normalen Geschäftsverkehr mit Privatkunden entnehmen Sie bitte dem Preis- und Leistungsverzeichnis oder auf www.haspa.de.
Aha. Also sind Bareinzahlungen auf Konten der Stadt jetzt weitere Dienstleistungen? Das wußte ich nicht. Mir fehlt aber auch hier der Link zu dem entsprechenden Preis- und Leistungsverzeichnis. Es wäre schön, wenn der nachgereicht würde.
Hätten sie richtig recherchiert, hätten auch Sie feststellen können, dass die freie Hansesatdt Hamburg sich noch eine eigene Kasse leistet. Daher bedarf es vermutlich keiner Sonderregelung.
Interessanter Twist. Nachdem klar ist, daß es bei der HASPA ganz offensichtlich keine Sonderregelung für Bareinzahlungen auf Konten der Stadt gibt (und Bareinzahlungen per se nicht für 5,- €, sondern für mindestens 12,- € zu haben sind), nachdem also klar ist, daß die behauptete kostenlose Einzahlung auf Sparkassenkonten der Stadt für Hamburg schon mal schlicht und ergreifend falsch ist, kommt jetzt plötzlich die eigene Kasse ins Spiel, von der schon im zweiten Beitrag des Themas die Rede war. Die hat aber mit den aktuell diskutierten Behauptungen (Sparkasse und kostenlos) nichts zu tun.
Sie können selbstverständlich weiterhin das Netz durchforsten um Preisaushänge zu finden, die meine Aussagen widerlegen. Sie können es aber auch einfach mal glauben.
Das ist ja lustig. Irgendjemand behauptet etwas, irgendjemand anderes belegt, daß diese Behauptung falsch ist, worauf der Behauptende seine Behauptung weder belegt noch zurücknimmt, sondern einfach mal glauben einfordert. Finde den Fehler.
Um beim konkreten Fall zu bleiben: wie wäre es nun endlich mit Preisaushängen, die die Aussagen bestätigen?
Sie wollen also, dass ich Ihnen von jedem Verwaltungsträger aus Deutschland ein Link hier einstelle der ihnen aufzeigt, dass es immer und überall möglich ist Bareinzahlungen durchzuführen?
Nein. Ein paar Beispiele ist nicht von jedem. Die deutsche Sprache ist da eigentlich recht eindeutig. Also bitte: so fünf bis acht Links würden mir genügen. Kann ja nicht so schwer sein, wo doch jede Verwaltung so eine Bank hat.
Das Gesetz hat nicht zum Inhalt wie die Preisstruktur einer Sparkasse aufzustellen ist. Habe ich aber auch nie behauptet.
Oh. Tut mir leid. Dann habe ich diese Aussage
ktown hat geschrieben:
05.03.20, 16:18
hat die Verwaltung bei der Preisgestaltung ein Mitspracherecht.
offenbar falsch verstanden und auch der nachfolgend ins Spiel gebrachte Bezug zum Sparkassengesetz war irgendwie ganz anders gemeint.
Sehen sie in §12. Dort werden sie finden was sie suchen.
Tut mir leid, da bin ich offenbar überfordert. Bitte welcher Abschnitt genau erklärt, was die Behauptung, daß gemeinnützige Sparkassen von den Verwaltungsträgern gegründet werden, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse immer der Vorsitzende des Hauptträgers ist und nur ein Drittel des Verwaltungsrates aus Vertretern der Beschäftigten der Sparkasse gebildet wird, mit der Frage zu tun, inwieweit die Verwaltung (ich wüßte übrigens immer noch gern, wer genau das ist) ein Mitspracherecht bei der Festlegung der Gebühren für Bareinzahlungen zugunsten Dritter hat?

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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von ktown »

Gaia hat geschrieben:
07.03.20, 09:13
ktown hat geschrieben:
05.03.20, 16:18
Da aber nie eine Privatbank diese Konten führt, sondern eine gemeinnützige öffentlich-rechtliche Universalbank in kommunaler Trägerschaft, hat die Verwaltung bei der Preisgestaltung ein Mitspracherecht.
Das mit dem nie ist definitiv falsch.

Ich hebe es letztmalig für sie hervor und damit ist das Thema für mich durch. Wo steht also, dass die Verwaltung kein Konto bei einer Privatbank führt?

Für mich ist dieses Thema durch, weil sie anscheinend es nicht verstehen wollen.
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FM
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von FM »

Die Lösung mit den Sparkassen mag zwar hilfreich sein, aber:

a) ist lediglich Kann, nicht Muss - nicht jede Sparkasse bietet gebührenfreie Zahlung zugunsten der Trägerkommune
b) nicht jede Kommune hat eine Sparkasse (z.B. hat die Stadt Stuttgart keine)

Gaia
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von Gaia »

ktown hat geschrieben:
08.03.20, 14:40
Für mich ist dieses Thema durch, weil sie anscheinend es nicht verstehen wollen.
Schon traurig, wenn man sich - noch dazu als Moderator - mit irgendwelchen unbelegten und unbelegbaren Thesen komplett verrannt hat und dann nicht in der Lage ist, das einfach zuzugeben.

Halten wir also fest: es gibt kein Kreditinstitut, das irgendein Konto irgendeiner Stadtkasse führt, das eine für den Bürger kostenlose Möglichkeit der Bareinzahlung bietet.
FM hat geschrieben:
08.03.20, 14:50
Die Lösung mit den Sparkassen mag zwar hilfreich sein, aber:

a) ist lediglich Kann, nicht Muss - nicht jede Sparkasse bietet gebührenfreie Zahlung zugunsten der Trägerkommune
Es gibt keine Sparkasse, die gebührenfreie Bareinzahlungen zugunsten einer Kommune anbietet.

Deputy
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von Deputy »

Gaia hat geschrieben:
08.03.20, 14:52
FM hat geschrieben:
08.03.20, 14:50
Die Lösung mit den Sparkassen mag zwar hilfreich sein, aber:

a) ist lediglich Kann, nicht Muss - nicht jede Sparkasse bietet gebührenfreie Zahlung zugunsten der Trägerkommune
Es gibt keine Sparkasse, die gebührenfreie Bareinzahlungen zugunsten einer Kommune anbietet.
Da Sparkassen in kommunaler Trägerschaft sind halte ich diese Aussage in der Absolutheit für gewagt; es dürfte mehrere hundert verschiedene geben.

Oder: bring einen Beleg für die Aussage.

Oder andersrum: vielleicht kann auch FM einen Beleg für seine Aussage bringen.

ktown
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Re: Bussgeldbescheid nur bar bezahlen - ein Trick?

Beitrag von ktown »

FM hat geschrieben:
08.03.20, 14:50
nicht jede Kommune hat eine Sparkasse (z.B. hat die Stadt Stuttgart keine)
Ich zitiere:
Auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart hat die BW-Bank darüber hinaus die gesetzliche Verpflichtung, die Funktion einer Sparkasse wahrzunehmen.
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