Probleme bei der Grabauflösung

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bücherei
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Re: Probleme bei der Grabauflösung

Beitrag von bücherei »

Also ich beantworte jetzt nicht jede einzelne Frage, sondern fasse mal alles in einen Beitrag zusammen.

Der Friedhof gehört zu der entsprechenden Kirchengemeinde des Dorfes. Eine Satzung ist online nicht auffindbar. Die 2000€ wurden telefonisch mitgeteilt und die 500€ entsprechen der Friedhofssatzung der Gemeinde. Die Gemeinde hat aber telefonisch mitgeteilt, dass sie für den Friedhof nicht zuständig ist.
Im Internet findet man auch nur Preise von 150 bis 500€ (für andere Orte). Im Jahr 2015 wurde jemand beerdigt und deswegen wurde auch der Pachtvertrag auf 25 Jahre verlängert. Wegen dem geplanten Umzug soll der Vertrag vor dem eigentlichen Ablaufdatum aufgelöst werden und das Grab eingeebnet werden.
Ein aufklärendes Gespräch über die Kosten einer Auflösung oder Mitgabe der Satzung gab es bei der Unterschrift im Jahr 2015 nicht.

Die 2000€ entsprechen nicht den Wert, der in den meisten Gemeinden verordnet wird und steht in keinem Verhältnis zu der Arbeit mit der Grabauflösung. Kann man sich auf irgendein Recht (z.B. Niederlassungsfreiheit oder eventuell die Friedhofssatzungen der Nachbargemeinden) berufen? Mit dem Auszug aus Deutschland, werden viele Verträge (z.B. Versicherungsverträge) ungültig und ggf. wäre das hier auch der Fall?

WHKD2000
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Re: Probleme bei der Grabauflösung

Beitrag von WHKD2000 »

Celestro hat geschrieben:
28.04.20, 13:29
Stellt sich die Frage, ob 2015 jemand dort beerdigt wurde. 2015 erfolgte die Verlängerung ... .
mit entsprechender Laufzeit;geschätzt 20 Jahre=>zum Jahr 2035 ordentliche Kündigung bzw.Ablehnung einer Verlängerung
der Grabnutzung

:engel:
:engel: a bisserl was geht immer :engel:

Celestro
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Re: Probleme bei der Grabauflösung

Beitrag von Celestro »

WHKD2000 hat geschrieben:
28.04.20, 18:41
Celestro hat geschrieben:
28.04.20, 13:29
Stellt sich die Frage, ob 2015 jemand dort beerdigt wurde. 2015 erfolgte die Verlängerung ... .
mit entsprechender Laufzeit;geschätzt 20 Jahre=>zum Jahr 2035 ordentliche Kündigung bzw.Ablehnung einer Verlängerung
der Grabnutzung

:engel:
Was sollen Ihre seltsamen Beiträge, bei dem Sie mich zitieren? Es ging darum, dass die Aussage nicht notwendigerweise bedeutet "dass in 2015 jemand dort beerdigt wurde". Vor Ihrer Antwort wurde dies aber nochmal verdeutlicht und selbst wenn nicht, macht Ihre Antwort zu meinem Statement überhaupt keinen Sinn.


bücherei hat geschrieben:
28.04.20, 17:59
Die 2000€ entsprechen nicht den Wert, der in den meisten Gemeinden verordnet wird und steht in keinem Verhältnis zu der Arbeit mit der Grabauflösung. Kann man sich auf irgendein Recht (z.B. Niederlassungsfreiheit oder eventuell die Friedhofssatzungen der Nachbargemeinden) berufen? Mit dem Auszug aus Deutschland, werden viele Verträge (z.B. Versicherungsverträge) ungültig und ggf. wäre das hier auch der Fall?
1.) Ich würde nicht Zuviel auf die Info aus einem Telefonat geben. Hinzu kommt, das man auch einfach mal die Frage: "Wie kommen Sie bitte auf 2000 Euro?" hätte stellen können bzw. dies immer noch jetzt tun könnte.

2.) Ich sehe nicht, wie man hier mit der Niederlassungsfreiheit etc. weiter kommen will. Wenn man kein Geld für einen Umzug hat, bekommt man das schließlich auch nicht vom Staat, nur weil es diese Freiheit gibt.

3.) Die Satzungen anderer Gemeinden werden hier eher nicht helfen. Es könnte natürlich sein, dass ein Gericht irgendwann diese Nachbarsatzungen zum Vergleich heran zieht und daher die betreffende dann einkassiert.

4.) Sie schreiben, viele Verträge würden mit dem Wegzug ungültig. Auf was für einen § beziehen Sie sich da? Oder meinen Sie einfach nur "die zahlen nicht, wenn einem im Ausland etwas passiert? Das könnte sein ... aber kündigen sollte man die Verträge trotzdem.

hawethie
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Re: Probleme bei der Grabauflösung

Beitrag von hawethie »

Die Gemeinde hat aber telefonisch mitgeteilt, dass sie für den Friedhof nicht zuständig ist.
Fragst du bei Mc D nach dem Preis für einen DoppelWh....?
nur Preise von 150 bis 500€ (für andere Orte)
das ist der Kirchengemeinde eigentlich egal, was andere dafür nehmen. Ein Anzug bei nem Herrenausstatter kostet nun mal auch mehr als von Charme&Anmut.
in aufklärendes Gespräch über die Kosten einer Auflösung oder Mitgabe der Satzung gab es bei der Unterschrift im Jahr 2015 nicht.
hattest du danach gefragt?
eventuell die Friedhofssatzungen der Nachbargemeinden
lol - das Eis nebenan kostet nur 90 Cent - mehr will ich auch nicht zahlen, selbst wenn da 1,20 EUR steht.
, werden viele Verträge (z.B. Versicherungsverträge) ungültig
welche Verträge werden ungültig und müssen ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist nicht mehr bedient werden?
(Kfz-Haftpflicht mal ausgenommen)

Kann eigentlich ein Grab nach 5 Jahren schon eingeebnet werden? da ist doch die Ruhezeit noch gar nicht abgelaufen (hier sind das 20 Jahre).
Das Grab kann vorher von der Gemeinde nicht anderweitig verpachtet werden - klar, dass die dafür Geld haben möchte.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.

blackylein
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Re: Probleme bei der Grabauflösung

Beitrag von blackylein »

Geht es um eine Grabauflösung oder um eine Umbettung?

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