Reicht Angabe der KW in Rechnung

Recht der Unternehmen und Einzelfirmen, Handelsvertreterrecht, Provisionsrecht, Franchiserecht

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Jousen
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Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von Jousen »

Reicht es im Rahmen einer Rechnung für eine Dienstleistung aus, die jeweilige Kalenderwoche anzugeben statt der einzelnen Leistungsdaten? Spielt hierbei die Höhe der Rg. eine Rolle oder ist das grds. (nicht) möglich? Gehen wir von mehreren Tagen pro Monat aus, nicht von einem einmaligen Einsatz.

Danke für jede hilfreiche Stellungnahme.

ExDevil67
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von ExDevil67 »

Seit wann scheibt ein Arbeitnehmer eine Rechnung? Klingt eher nach einem Problem zwischen Auftraggeber und -nehmer und damit nach Handelsrecht.

Niemand2000
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von Niemand2000 »

ExDevil67 hat geschrieben:
30.05.20, 13:04
Seit wann scheibt ein Arbeitnehmer eine Rechnung? Klingt eher nach einem Problem zwischen Auftraggeber und -nehmer und damit nach Handelsrecht.
steht im Eingangspost etwas von Arbeitnehmern?

ExDevil67
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von ExDevil67 »

Niemand2000 hat geschrieben:
30.05.20, 14:18
ExDevil67 hat geschrieben:
30.05.20, 13:04
Seit wann scheibt ein Arbeitnehmer eine Rechnung? Klingt eher nach einem Problem zwischen Auftraggeber und -nehmer und damit nach Handelsrecht.
steht im Eingangspost etwas von Arbeitnehmern?
NIx, aber der Beitrag wurde vom TE im Arbeitsrecht angelegt.

Celestro
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von Celestro »

ExDevil67 hat geschrieben:
30.05.20, 14:43
NIx, aber der Beitrag wurde vom TE im Arbeitsrecht angelegt.
Na und? Könnte es sich nicht um ein Verhältnis AG / AN handeln und damit völlig richtig zugeordnet sein?

winterspaziergang
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von winterspaziergang »

Jousen hat geschrieben:
30.05.20, 00:11
Reicht es im Rahmen einer Rechnung für eine Dienstleistung aus, die jeweilige Kalenderwoche anzugeben statt der einzelnen Leistungsdaten? Spielt hierbei die Höhe der Rg. eine Rolle oder ist das grds. (nicht) möglich? Gehen wir von mehreren Tagen pro Monat aus, nicht von einem einmaligen Einsatz.

Danke für jede hilfreiche Stellungnahme.
käme vielleicht auch die Art der Dienstleistung an und den Hintergrund der Frage. Steuerlich? Vertragsrechtlich?

Gaia
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von Gaia »

Celestro hat geschrieben:
30.05.20, 14:53
Na und? Könnte es sich nicht um ein Verhältnis AG / AN handeln und damit völlig richtig zugeordnet sein?
So rein interessehalber: wie habe ich mir das vorzustellen, daß ein AN seinem AG oder auch umgekehrt eine Rechnung über irgendwelche Dienstleistungen stellt?

Ich habe schon Rechnungen erhalten, in denen ein Leistungszeitraum für die Erbringung einer bestimmten Dienstleistung angegeben wurde. Das scheint also weder ungewöhnlich noch bekannt unzulässig zu sein.

Wenn der Auftraggeber mit der Rechnung ein Problem hat, muß er den Auftragnehmer um eine detaillierte Aufstellung bitten. Steuerrechtlich könnte die Rechnung wohl nur ein Problem des Ausstellers sein, der Empfänger müßte sich einen Fehler wohl kaum zurechnen lassen (vor allem dann nciiht, wenn es sich um einen Verbraucher handelt).

Jousen
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von Jousen »

Falls mein Beitrag in der falschen Rubrik gelandet ist, bitte ich um Verzeihung!

Die Frage meinte, ob es behördlicherseits Probleme geben könnte, wenn man z.B. an 2 Tagen pro Woche (und dies in jeder Woche des Monats) Klavierunterricht mit einem Schüler durchführt und am Monatsende nur KW 1 nebst Summe und Bezeichnung der Leistung, KW 2 nebst....usf. in der Rechnung listet.

Davon ausgehend, dem Kunden ist das egal, für ihn zählt nur, dass die Summe korrekt ist.

Aber: ist es für das Finanzamt auch in Ordnung? Gäbe es sonst Stellen, für die das relevant, sprich, nicht in Ordnung sein könnte?

Und, wo ich schon dabei bin: könnte man eine Rechnung für eine Dienstleitung wie die genannte bereits in der Mitte des Monats stellen, wenn bis Monatsende noch Termine vereinbart sind?

ExDevil67
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von ExDevil67 »

Jousen hat geschrieben:
31.05.20, 23:36
Und, wo ich schon dabei bin: könnte man eine Rechnung für eine Dienstleitung wie die genannte bereits in der Mitte des Monats stellen, wenn bis Monatsende noch Termine vereinbart sind?
Können ja. Aber als Kunde wäre ich eher nicht geneigt die dann auch zu bezahlen, sprich in Vorkasse zu gehen. Zumindest nicht wenn das nicht vertraglich vereinbart ist. Soll ja vorkommen das sich der eine oder andere Vertragspartner anschließend mit dem Geld aus dem Staub macht.

Tastenspitz
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von Tastenspitz »

In einem Dauerschuldverhältnis kann schon der Vertrag als Beleg der vereinbarten Zahlungen ausreichen. Wenn wie hier regelmäßig 2x die Woche der Flügel gequält wird, reichen die Überweisungen bzw. bei Barzahlung die Quittungen i.V.m. dem Vertrag aus, um hier ggf. zB. USt. abzuführen oder das in der ESt Erklärung unterzubringen.
Ansonsten - welche Behörde sollte denn Probleme machen?
ExDevil67 hat geschrieben:
01.06.20, 10:46
Soll ja vorkommen das sich der eine oder andere Vertragspartner anschließend mit dem Geld aus dem Staub macht.
Mit dem Entgelt für 4 x Klavierschule? Jep. Hört man immer öfter. Die Villen in Malibu sind voll mit diesen betrügerischen Klavierlehrern und *innen (m/w/d) :ironie:
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

matthias.
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Re: Reicht Angabe der KW in Rechnung

Beitrag von matthias. »

Tastenspitz hat geschrieben:
01.06.20, 14:09
In einem Dauerschuldverhältnis kann schon der Vertrag als Beleg der vereinbarten Zahlungen ausreichen.

Ich kenne auch keine Musiklehrer und ich kenn ein paar, die für jede Stunde ne Rechnung schreiben.

MfG
Matthias

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