Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

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Evariste
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Evariste »

o0Julia0o hat geschrieben: 28.09.21, 00:34
Evariste hat geschrieben: 27.09.21, 09:50 Dieses Ergebnis war zu erwarten und hat überhaupt nichts mit der Frage zu tun, ob Geimpfte das Virus weiterverbreiten. Übrigens, die Studie wurde am 15. Januar(!) 2021 veröffentlicht.
Natürlich gilt das Ergebnis der Studie immer noch. Und genau das ist doch wichtig für die Argumentation.
Der Punkt ist, dass die Studie durchgeführt wurde, als es noch gar keinen Zugang zu Impfungen gab:
In particular, we tell them that some vaccines are more than 90% effective, that vaccination has already begun in some countries, and that the EU is expected to approve the first vaccine by the end of December.
(https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm ... id=3765329)

Man hat den Probanden gesagt, es gibt bald eine tolle Impfung, werden Sie sich - mit diesem Wissen - immer noch streng an die AHA-Regeln halten? Die Antwort war vorhersehbar. Damals haben auch viele Fachleute gedacht, sobald die Impfung da ist, ist der Spuk vorbei und das normale Leben kehrt zurück. Man hat aber nicht mit den neuen Variaten gerechnet und auch nicht damit, dass es soviele Menschen gibt, die sich - warum auch immer - nicht impfen lassen. Deswegen ist diese Studie völlig überholt, weil eben der Wissensstand heute ein anderer ist.

Sie hängen sich immer wieder daran auf, dass Geimpfte wieder zu einem normalen Leben zurückkehren, und behaupten, das würde dazu führen, dass das Ansteckungsrisiko durch Geimpfte höher ist als durch Ungeimpfte. Genau darüber gibt es aber keine Studie, das behaupten Sie einfach nur.

Natürlich kann man Extremfälle konstruieren, den ungeimpften Eremit und den geimpften Partylöwen vergleichen. Das hat aber wenig Aussagekraft.

Und ich versuche mal eine Gegenargumentation. Kann ich auch nicht beweisen, ist aber mindestens ebenso plausibel: Viele der Ungeimpften lassen sich deswegen nicht impfen, weil sie für sich persönlich das Risiko durch eine Infektion gering einschätzen. Darüber hinaus sind auch die ganzen Coronaleugner unter den Ungeimpften, also diejenigen, die meinen Corona wäre überhaupt ungefährlich. Bei beiden Gruppen kann man davon ausgehen, dass sie sich auch nicht besonders streng an die AHA-Regeln halten. Das allein dürfte die "Wer infiziert wen"-Statistik deutlich zugunsten der Geimpften verzerren.
Evariste
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Evariste »

FM hat geschrieben: 28.09.21, 09:24 1. Die Frage, ob der Arbeitgeber/Dienstherr selbst Entgeltfortzahlung leisten muss. Diese Frage ist übrigens auch bei Arbeitnehmern wg. § 616 BGB noch gar nicht so eindeutig in allen Fällen zu verneinen (kann aber vertraglich abbedungen sein). Bei Beamten ist hier keine vertragliche Regelung möglich, aber wie oben zitiert gibt es Regelungen zum Fernbleiben vom Dienst. Dass der Beamtenbund meint, die wären nicht zutreffend, ist klar.
Nicht nur der Beamtenbund, auch die Ministerien sehen das so, sonst müssten sie ja nicht erst einmal "prüfen". Ein Aussetzen der Bezüge wegen einer Fahrlässigkeit "um 3 Ecken herum" gibt das Gesetz einfach nicht her, dann müsste man auch bei jedem Raucher, der wegen einer durch seine Sucht bedingten Erkrankung arbeitsunfähig wird, die Besoldung aussetzen.
2. Der Ersatz des Einkommensausfall durch den Staat nach IfSG, nur dort steht auch die Ausnahme für Impfverweigerer. Diese Regelung gilt für alle Erwerbstätigen, egal ob Arbeitnehmer, Selbständiger oder Beamter. Nur meint eben der Beamtenbund, in seinem Bereich könne der Fall nie vorkommen.
Ist auch richtig. Voraussetzung für die Entschädigung nach IfSG ist ein Verdienstausfall wegen der Quaranäne. Bei Beamten gibt es aber keinen Verdienstausfall, siehe oben.
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von o0Julia0o »

Heiko66 hat geschrieben: 28.09.21, 09:09 Das Risiko schwer zu erkranken ist für einen Geimpften nahe Null. Wenn das dem Ungeimpften nicht passt, muss er sich selbst nur impfen lassen und kann dann auch nahezu risikolos die Sau raus lassen.


Was ist Ihr Vorschlag? Wir sperren uns solidarisch alle die nächsten 100 Jahre zu Hause ein, damit die hasenfüßigen Ungeimpften das nicht alleine tun müssen?
Impfen ist ein starker unnatürlicher Eingriff in den Körper. Das anderen aufzubürden, nur weil man selbst es tut, ist mein Vorschlag jedenfalls nicht. Wenn man halt die Nähe zu Wildtieren sucht, dann steigt das Risiko immens. Man hätte halt einen richtigen Lockdown für ein paar Monate machen müssen, was nie geschehen ist. Auf das nötigste Beschränken, rationierte Lebensmittel - richtigen Lockdown für ein paar Monate. Lebensteil ändern. Dann verhindert man Corona und zwar nachhaltig. Es geht ja auch darum die nächste Pandemie zu verhindern. Und nicht erst wieder 1 Jahr zu sterben oder den Geschmackssinn zu verlieren, bis man einen Impfstoff evlt. hat.
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Dummerchen »

o0Julia0o hat geschrieben: 28.09.21, 23:51 Impfen ist ein starker unnatürlicher Eingriff in den Körper.
Nein.
Man hätte halt einen richtigen Lockdown für ein paar Monate machen müssen, was nie geschehen ist. Auf das nötigste Beschränken, rationierte Lebensmittel - richtigen Lockdown für ein paar Monate. Lebensteil ändern. Dann verhindert man Corona und zwar nachhaltig.
Nein.
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Evariste
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Evariste »

o0Julia0o hat geschrieben: 28.09.21, 23:51 Man hätte halt einen richtigen Lockdown für ein paar Monate machen müssen, was nie geschehen ist. Auf das nötigste Beschränken, rationierte Lebensmittel - richtigen Lockdown für ein paar Monate.
Das wäre die Zero-Covid-Strategie. Die hat selbst in Neuseeland mit seinen idealen geografischen Voraussetzungen nicht funktioniert.

Dazu kommt, dass ein zu starkes Zurückfahren der Wirtschaft (und darauf würde es hinauslaufen) diese nachhaltig schädigt. Und auch das würde dann zu Verlusten an Menschenleben führen, wenn plötzlich einfach kein Geld mehr da wäre für eine gute Versorgung. Vergleichen Sie einfach mal die Lebenserwartung in armen und in reichen Ländern...
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von ktown »

o0Julia0o hat geschrieben: 28.09.21, 23:51 Man hätte halt einen richtigen Lockdown für ein paar Monate machen müssen, was nie geschehen ist. Auf das nötigste Beschränken, rationierte Lebensmittel - richtigen Lockdown für ein paar Monate. Lebensteil ändern. Dann verhindert man Corona und zwar nachhaltig.
Stimmt. Wenn man auf Jahre die Einreise von Dritten unterbindet und auch auf Jahre niemanden mehr aus Deutschland hinauslässt. Dann könnte man auf diese Jahre beschränkt eine Pandemie in Deutschland verhindern.
Und danach?
Meinen sie wirklich, dieser Virus denkt sich nach Jahre: Deutschland....kenn ich nicht....will ich auch nicht hin. :lachen:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von blackylein »

Covid 19 wird uns die nächsten Jahre noch begleiten. Die Frage ist nur, wie bekommen wir die Infektionszahlen in den Griff, und wie können wir die Fälle der Schwererkrankten gering halten.
hawethie
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von hawethie »

Die Besoldungsgesetze sind kein Verfassungsrecht, man kann sie ebenso ändern wie das IfSG
Trotzdem müssen beide Gesetze (wie alle) einer verfassungsrechtlichen Prüfung standhalten - nicht anderes wurde gesagt.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Heiko66 »

Dummerchen hat geschrieben: 29.09.21, 06:51
o0Julia0o hat geschrieben: 28.09.21, 23:51 Impfen ist ein starker unnatürlicher Eingriff in den Körper.
Nein.
Man hätte halt einen richtigen Lockdown für ein paar Monate machen müssen, was nie geschehen ist. Auf das nötigste Beschränken, rationierte Lebensmittel - richtigen Lockdown für ein paar Monate. Lebensteil ändern. Dann verhindert man Corona und zwar nachhaltig.
Nein.
Das erste Nein verstehe ich nicht. Für mich ist das ein mehr als nur deutliches Ja. Der Eingriff ist in vielen Fällen stark (mir ging es zum Beispiel 4 Tage nach der zweiten Impfung nicht gut) und "natürlich" ist das auch nicht, sondern ein zum Glück uns zur Verfügung stehendes technisches Hilfsmittel. Es ändert dann aber trotzdem nichts daran, dass Impfen die bessere Wahl ist.
Evariste
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Evariste »

Heiko66 hat geschrieben: 29.09.21, 14:41 Das erste Nein verstehe ich nicht. Für mich ist das ein mehr als nur deutliches Ja. Der Eingriff ist in vielen Fällen stark (mir ging es zum Beispiel 4 Tage nach der zweiten Impfung nicht gut) und "natürlich" ist das auch nicht, sondern ein zum Glück uns zur Verfügung stehendes technisches Hilfsmittel. Es ändert dann aber trotzdem nichts daran, dass Impfen die bessere Wahl ist.
Dem würde ich widersprechen wollen. :)

1. Wenn "mir ging es 4 Tage lang nicht gut" für Sie bereits ausreicht, um einen Eingriff als "stark" zu bezeichnen, dann frage ich, was für Sie ein "leichter" Eingriff ist? Mir fällt da irgendwie nichts ein - auch Ohrlochstechen tut weh und der Heilungsprozess dauert ein paar Tage. Und umgekehrt, wie nennen Sie dann eine Blinddarmoperation, eine Leistenbruchoperation oder gar eine Hysterektomie? Sind das dann "supersuperstarke" Eingriffe?

2. Ein Eingriff ist per se immer "unnatürlich", weil es eben ein Eingriff ist. Wenn man also einen Eingriff extra als "unnatürlich" bezeichnet, ist die Frage, was ist daran besonders unnatürlich? Immerhin werden hier, im Gegensatz zu den oben erwähnten Operationen, nur die natürlich vorhandenen Mechanismen im Körper zur Aktivität angeregt, weiter nichts. Genaugenommen ist das der Heilung durch ein homöopathisches Arzneimittel nicht unähnlich, auch dort werden - so jedenfalls die Theorie - durch Gabe von "harmlosen" Substanzen (starke Verdünnung von Substanzen, die unverdünnt giftig wären, z. B. das Alkaloid Aconitin, das im Blauen Eisenhut enthalten ist) Mechanismen im Körper angeregt, die zur Selbstheilung führen. (Nur mit dem Unterschied, dass die Impfung tatsächlich funktioniert...)

Unabhängig davon ist natürlich auch der implizierten Prämisse "natürlich=gut, unnatürlich=schlecht" zu widersprechen.
Einige der stärksten Gifte, die wir kennen, sind völlig natürlichen Ursprungs. Es ist absolut natürlich, an einer Blinddarmentzündung zu sterben, im Schnee zu erfrieren oder sich ausschließlich von Früchten und Wurzeln zu ernähren. Lebensrettende Operationen, Fußbodenheizungen und gefüllte Melanzani mit Schafkäse hingegen sind ausgesprochen künstliche Dinge, die wir Menschen erfunden haben. Genauso wie Schriftzeichen, Musikfestivals und Quantenphysik.
(https://www.msn.com/de-at/nachrichten/c ... ar-AAO6bSA)
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von FM »

Als es noch keine unnatürlichen Eingriffe wie Impfungen, Medikamente, Operationen gab, lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei ca. 30 Jahren.

Man starb dann eben beim ersten schwerwiegenden natürlichem Eingriff, also z.B. bei einer Virusinfektion oder entzündeten Verletzung.
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Dummerchen »

Heiko66 hat geschrieben: 29.09.21, 14:41 Das erste Nein verstehe ich nicht. Für mich ist das ein mehr als nur deutliches Ja. Der Eingriff ist in vielen Fällen stark (mir ging es zum Beispiel 4 Tage nach der zweiten Impfung nicht gut) und "natürlich" ist das auch nicht, sondern ein zum Glück uns zur Verfügung stehendes technisches Hilfsmittel.
Wer eine Impfung mit im Allgemeinen geringen Nebenwirkungen als starken und unnatürlichen Eingriff bezeichnet, hat weder von der Funktionsweise des Immunsystems noch von Impfungen eine Ahnung. Da dies hier ein Rechts- und kein Medizinforum ist, verweise ich an dieser Stelle nur auf ein Grundlagenbuch der Immunologie sowie Jenners Pockenimpfung und die Polio-Schluckimpfung.
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von o0Julia0o »

Man darf aber entscheiden, ob man Schafskäse isst, oder nicht. Und ob stundenlanges hineinlegen in den Schnee so natürlich für die Wiege der Menschheit ist - da hätte man den natürlichen Reiz dieses zu vermeiden. Durch Impfen sterben Menschen auch oder erhalten Schäden. Wenn Impfen so natürlich und uneingrifflich wäre, warum ist die Impfpflicht dann umstritten? "Um die Impfquote zu erhöhen, wird immer wieder auch über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht diskutiert, die unter den Deutschen umstritten ist: 46 Prozent der Befragten befürworten sie, 50 Prozent lehnen sie ab."
Quelle: https://presse.wdr.de/plounge/tv/das_er ... mpfen.html

In einigen Bundeländern gibt es ja jetzt die Impfpflicht. Man darf nicht mehr Lebensmittel einkaufen (= Hungertot), wenn man sich nicht impfen lässt. Trotzdem spricht da kaum Jemand von Impfflicht. Da diess umstritten ist. Mal sehen, wenn sie ungeimpften das Leitungswasser abdrehen...
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von ExDevil67 »

o0Julia0o hat geschrieben: 19.10.21, 14:01 In einigen Bundeländern gibt es ja jetzt die Impfpflicht. Man darf nicht mehr Lebensmittel einkaufen (= Hungertot), wenn man sich nicht impfen lässt.
Habe ich da was verpasst?
Ja die ersten Bundesländer schreiben ihre Verordnungen so das auch im Einzelhandel 2G möglich ist, aber im selben Atemzug kam zumindest von den großen Lebensmittelhändlern die Aussage das eine Einführung von 2G bei ihnen kein Thema ist. Was auch bei 2 Sekunden nachdenken sich logisch ergibt. 2G im Supermarkt müsste nämlich auch kontrolliert werden und das dürfte in der praktischen Umsetzung mit sehr viel Aufwand verbunden sein.
Evariste
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Re: Kontaktperson von Corona-Infizierten bekommen keine Entschädigung bei Verdienstausfall?

Beitrag von Evariste »

o0Julia0o hat geschrieben: 19.10.21, 14:01 Und ob stundenlanges hineinlegen in den Schnee so natürlich für die Wiege der Menschheit ist - da hätte man den natürlichen Reiz dieses zu vermeiden.
Wer hat was davon geschrieben, sich in den Schnee hineinzulegen? Es geht darum, dass wir Menschen unter unwirtlichen Bedingungen überhaupt nur überleben, weil wir uns "unnatürlicher" Hilfsmittel bedienen.
Durch Impfen sterben Menschen auch oder erhalten Schäden.
Jaja.

Wenn Impfen so natürlich und uneingrifflich wäre, warum ist die Impfpflicht dann umstritten?
Schöner Zirkelschluss. "Wenn Kopernikus mit seiner Meinung recht hat, dass sich die Erde um die Sonne dreht, warum sind dann so viele Menschen anderer Meinung?"
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