Rechenfehler Beurteilung

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Winfried M.
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Rechenfehler Beurteilung

Beitrag von Winfried M. »

Hallo,

Ein neuer Vorgesetzter merkt, dass bei einem Beamten ein Rechenfehler im letzten Beurteilungsergebnis vorliegt. Es wurden in einer Einzelbewertung zuwenig Punkte berechnet, so dass die Gesamtpunktezahl der Beurteilung nicht 11 sondern 12 gewesen wäre.

Die Beförderung ist mit 11 Punkten unterblieben.

Mit der kommenden Beurteilung erhält der Beamte nun 12 Punkte mit der Beförderungszusicherung.

Frage: Kann der Beamte eine Neuberechnung der vorherigen Beurteilung verlangen?

Sofern er mit einem besseren Beurteilungsergebnis schön früher, also 3 Jahre zuvor, die höhere Besoldungsgruppe gehabt hätte, kann er die entgangene Besoldung nachverlangen?

Danke!

Grüsse, Win
harrydirty
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Re: Rechenfehler Beurteilung

Beitrag von harrydirty »

Soweit ich weiß (selber Beamter), wird die Gesamtnote einer periodischen Beurteilung eben NICHT als arithmetische Summe der einzelnen Beurteilungs-Items gebildet (= einfach zusammengezählt), sondern stellt eine abschließende Gesamtbewertung dar, wobei den einzelnen Punktzahlen entsprechende textliche Beschreibungen gegenüberstehen ("hat alle Anforderungen bei weitem hervorragend übertroffen" oder so ähnlich.)
Natürlich wird im Großen und Ganzen eine gewisse Korrelation herrschen (z.B. "in allen Items maximale Punktzahl, aber insgesamt nur 7 Punkte" oder "überall nur die minimale Punktzahl und dann gesamt 15 Punkte" kann eigentlich nicht vorkommen). Hat der Betreffende mal seinen "Bewerter" gefragt? Hat er gegen die Bewertung Einwände geltend gemacht?
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