Gasumlage

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Heiko66
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Gasumlage

Beitrag von Heiko66 »

https://www.focus.de/finanzen/news/habe ... 60358.html
Das Vergleichsportal Check24 hat bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstund
en und zwei Cent Umlage Mehrkosten von 476 Euro vorgerechnet. Darin ist die Mehrwertsteuer enthalten. Die Umlage soll eineinhalb Jahre, also bis Ende März 2024, gelten. Etwa die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland wird mit Gas beheizt.
Verstehe ich das richtig? Auf die Umlage (die unter anderem damit begründet wird die Kosten sozial zu verteilen) wird tatsächlich noch einmal von Vater Staat Mehrwertsteuer draufgeschlagen, damit der Staat auch noch einmal mit an der Umlage verdient? :shock:

Das kann doch nicht war sein oder finde nur ich das "inhaltlich bedenklich"?
hespo
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Re: Gasumlage

Beitrag von hespo »

Heiko66 hat geschrieben: 28.07.22, 14:16 Verstehe ich das richtig?
Möglicherweise. Möglicherweise nicht. Du interpretierst den Text auf eine gewisse Weise (die, all due respect, mE nicht die nächstliegende ist), aber ob diese Interpretation korrekt ist, lässt sich nicht objektiv beurteilen. Der Text gibt nix genaues her, und einen Link, wie Check24.de gerechnet haben wollen, liefert der Focus ja nun auch nicht.

Wird diese Umlage, was meines Erachtens allein schon wegen der Verbrauchsabhängigkeit die wahrscheinlichste Variante ist, von den Versorgern schlicht über eine Erhöhung des Nettopreises abgebildet werden, so ist eine Umsatzbesteuerung selbstverständlich.

Und selbst im Falle eines expliziten Ausweisens der Umlage als solche wäre eine Umsatzsteuerbefreiung ebendieser höchst unüblich. ;)
Heiko66
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Re: Gasumlage

Beitrag von Heiko66 »

Du interpretierst den Text auf eine gewisse Weise (die, all due respect, mE nicht die nächstliegende ist), aber ob diese Interpretation korrekt ist, lässt sich nicht objektiv beurteilen. Der Text gibt nix genaues her, und einen Link, wie Check24.de gerechnet haben wollen, liefert der Focus ja nun auch nicht.
Die offensichtliche Rechung war 20.000 * 0,02 (in der Presse erster genannter geschätzter Preis für Umlage) * 1,19 = 476
hespo
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Re: Gasumlage

Beitrag von hespo »

Großartig, hat aber nichts mit Deiner ursprünglichen Frage zu tun.

Eine Erdgasrechnung hat idR drei Nettopositionen: Grundbetrag, Preis pro kWh, Erdgassteuer pro kWh. Alle diese drei Positionen sind der Umsatzsteuer unterworfen. Ja, inklusive der Ergassteuer (das ist nix neues und zB mit der Mineralölsteuer auf dem Sprit, der in Dein Auto geht, haargenau das gleiche).

Warum ist das relevant? Auch wenn einerseits die Erdgassteuer separat ausgewiesen ist, so kommt der Nettopreis keineswegs allein dem Gasversorger zu Gute, sondern enthält die Konzessionsabgabe. Wir haben also auch jetzt schon auf der Gasrechnung beide möglichen Situationen, die ich in meiner ursprünglichen Antwort erwähnt habe: Abgabe im Nettopreis, Abgabe separat vom Nettopreis. Beide werden besteuert.

Mit der Gasumlage wird es ganz genau so laufen. Und wiederum: Selbstverständlich wird darauf auch Umsatzsteuer erhoben werden.
Heiko66
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Re: Gasumlage

Beitrag von Heiko66 »

Das ist ja toll. Sie stellen einen Frage, weil SIe behaupten der Artikel würde die Antwort angeblich nicht hergeben. Ich beantworte Ihnen diese Frage und darauf fällt Ihnen dann nicht besseres ein als mit
hespo hat geschrieben: Großartig, hat aber nichts mit Deiner ursprünglichen Frage zu tun.
zu antworten. Wenn SIe keine Antworten auf Ihre Fragen wollen, dann kennzeichnen SIe ihre Fragen doch bitte zukünftig entsprechend. Danke
Eine Erdgasrechnung hat idR drei Nettopositionen: Grundbetrag, Preis pro kWh, Erdgassteuer pro kWh. Alle diese drei Positionen sind der Umsatzsteuer unterworfen. Ja, inklusive der Ergassteuer (das ist nix neues und zB mit der Mineralölsteuer auf dem Sprit, der in Dein Auto geht, haargenau das gleiche).
Dass das nichts Neues ist spielt keine Rolle. Meine Frage war ob die Umlage auch der Mehrwertsteuer unterworfen werden wird und ob dies nicht eigentlich eine riesen Sauerei ist, wenn sich der Staat dann nebenbei noch an der Umlage bereichert? Auf die moralische Bewertung dieser Art Umsetzung sind SIe ja nicht eingegangen sondern bestätigen nur das von mir befürchtete.
Mit der Gasumlage wird es ganz genau so laufen. Und wiederum: Selbstverständlich wird darauf auch Umsatzsteuer erhoben werden.
Wiso ist das selbstverständlich? Inhaltlich (also die Begründung mit der diese Umlage erhoben wird) spricht wenig dafür, dass die Umlage so gestalltet wird. Man muss es halt auch nur so umsetzen wollen.
hespo
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Re: Gasumlage

Beitrag von hespo »

Heiko66 hat geschrieben: 28.07.22, 17:37 Wenn SIe keine Antworten auf Ihre Fragen wollen, dann kennzeichnen SIe ihre Fragen doch bitte zukünftig entsprechend. Danke
Das tue ich, und zwar mit dem Kennzeichen, das in diesem, unseren Kulturkreis üblich ist: Dem Fragezeichen. Davon ist keines in meiner ersten Antwort; Du hast eine Frage beantwortet, die nicht gestellt wurde.
Dass das nichts Neues ist spielt keine Rolle. Meine Frage war ob die Umlage auch der Mehrwertsteuer unterworfen werden wird und ob dies nicht eigentlich eine riesen Sauerei ist, wenn sich der Staat dann nebenbei noch an der Umlage bereichert? Auf die moralische Bewertung dieser Art Umsetzung sind SIe ja nicht eingegangen sondern bestätigen nur das von mir befürchtete.
Alles klar, moralische Bewertung:

Der Staat "bereichert sich" nicht. Der Staat verwendet Steuern, um den Staatshaushalt zu decken, der - und ja, darüber nun kann man selbstverständlich trefflich streiten - in erster Linie zum Wohle der Bürger ausgegeben wird. Auch klar, nicht jeder ausgegebene Euro kommt jedem Bürger zu Gute, aber im Großen und Ganzen ist genau das das Konzept. Sämtliche Angriffspunkte, die man im Konzept bis hierher nun finden will, gleich ob auf Seiten der Steuergunst oder der Steuerlast, müssen selbstverständlich für jede Besteuerung vorgetragen werden, denn ansonsten ist man selbst moralisch unehrlich.

Der einzige Kritikpunkt, den ich spezifisch bei der "Besteuerung von Steuern" sehen kann, ist dass sich so Veränderungen in Steuersätzen auch gegenseitig beeinflussen, ohne dass das groß wem auffällt, oder dass der Finanzminister dafür nun groß gegeißelt würde. Aber was ist denn die Alternative? Wenn der BFH sagte "nein, Ihr dürft auf die Gasumlage nicht noch einmal die Mehrwertsteuer erheben", dann würde diese Umlage von den hypothetischen 2ct/kWh halt einfach auf 2,38ct/kWh angepasst, und gut. All die Aufregung um nix.

Ich hab nu echt volles Verständnis für jeden, der unser Steuersystem im Grundsatz in Frage stellen möchte. Aber sich an solchen Kinkerlitzchen hier aufzuhalten, ist zum einen wenig produktiv, da geringe Erfolgschancen, zum anderen wenig produktiv da geringste Auswirkung selbst bei Erfolg und wirkt daher halt eher wie Effekthascherei.
Wiso ist das selbstverständlich? Inhaltlich (also die Begründung mit der diese Umlage erhoben wird) spricht wenig dafür, dass die Umlage so gestalltet wird.
Die Umlage ist (vorgeblich ;)) dafür da, Gasversorger vor zu großen Verlusten zu schützen, da diese ansonsten die Preiserhöhungen, die sie selbst in der Anschaffung von Gas hinnehmen müssen, nicht weitergeben dürfen (mittelgroßes Fragezeichen hier; ich kenne die rechtlichen Grundlagen nicht, warum sie das nicht dürften, aber das ist das, was ich der Presse entnehme).

Oder, sehr viel komprimierter: Die Gasversorger haben zu hohe Kosten für ihren Umsatz. Sie brauchen mehr Umsatz. Umsatz wird umsatzbesteuert.
Man muss es halt auch nur so umsetzen wollen.
Nein, leider ist das eben nicht so einfach. Umsatz wird Umsatzbesteuert, Ausnahmen dessen sind in UStG §§4ff positivgelistet. Was da nicht steht, kann nicht umsatzsteuerfrei sein; *wollte* man das, müsste man gleichzeitig auch eine Änderung des UStG in Angriff nehmen.
Heiko66
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Re: Gasumlage

Beitrag von Heiko66 »

Das tue ich, und zwar mit dem Kennzeichen, das in diesem, unseren Kulturkreis üblich ist: Dem Fragezeichen. Davon ist keines in meiner ersten Antwort; Du hast eine Frage beantwortet, die nicht gestellt wurde.
Nein ich habe ihre Behauptung korrigiert, dass ich den Text nur interpretieren würde uns sich das vermeintlich nicht obektiv beurteilen lässt. Kaum habe ich Ihnen das Gegenteil bewiesen ist Ihnen das auch wieder nicht recht.
Der Staat "bereichert sich" nicht. Der Staat verwendet Steuern, um den Staatshaushalt zu decken, der - und ja, darüber nun kann man selbstverständlich trefflich streiten - in erster Linie zum Wohle der Bürger ausgegeben wird. Auch klar, nicht jeder ausgegebene Euro kommt jedem Bürger zu Gute, aber im Großen und Ganzen ist genau das das Konzept. Sämtliche Angriffspunkte, die man im Konzept bis hierher nun finden will, gleich ob auf Seiten der Steuergunst oder der Steuerlast, müssen selbstverständlich für jede Besteuerung vorgetragen werden, denn ansonsten ist man selbst moralisch unehrlich.
Es ging nicht um die Frage ob der Staat Steuern erheben sollte oder nicht sondern um die Frage ob der Staat an einer Umlage die nur deswegen erhoben/eingeführt wird um zu verhindern dass Unternehmen x das sich verkalkuliert hat zu retten auch noch zusätzlich verdienen sollte. Es ging in diesem Beitrag nie um die Frage ob ein Staat grundsätzlich Steuern erheben sollte
Aber was ist denn die Alternative? Wenn der BFH sagte "nein, Ihr dürft auf die Gasumlage nicht noch einmal die Mehrwertsteuer erheben", dann würde diese Umlage von den hypothetischen 2ct/kWh halt einfach auf 2,38ct/kWh angepasst, und gut. All die Aufregung um nix.
Es wird gerade darüber diskutiert in welcher Höhe diese Umlage anfallen wird. Es können 2 Cent sein, es könne auch 5 Cent werden. Wer noch eine alte Immobilie hat verbraucht auch gern 40.000 kWh. Bei 5 Cent sind das dann mal ganz schnell 380 EUR zusätzlich Steuern zu der 2.000 EUR Umlage. Aber klar ist alles Aufregung um nix.

Aber sich an solchen Kinkerlitzchen hier aufzuhalten, ist zum einen wenig produktiv, da geringe Erfolgschancen, zum anderen wenig produktiv da geringste Auswirkung selbst bei Erfolg und wirkt daher halt eher wie Effekthascherei.
Das ist kein Kinkerlitzchen wenn der Staat beschließt eine Umlage als Sozialausgleich einzuführen um zu verhindern das Unternehmen x pleite geht und dann auch noch einmal zusätzlich praktischer Weise sich gleich noch ein paar Steuern genehmigt. Es mag ja sein, dass für Sie ein 3-stelliger Betrag zusätzliche Steuern Kinkerlitzchen sind. Das ist aber nicht für alle so.
Nein, leider ist das eben nicht so einfach. Umsatz wird Umsatzbesteuert, Ausnahmen dessen sind in UStG §§4ff positivgelistet. Was da nicht steht, kann nicht umsatzsteuerfrei sein; *wollte* man das, müsste man gleichzeitig auch eine Änderung des UStG in Angriff nehmen.
Eben ist total einfach. Deutlich einfacher als die Möglichkeit 100 Mrd für Rüstungsgüter als Sondervermögen verbrennen zu dürfen....
hespo
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Re: Gasumlage

Beitrag von hespo »

Heiko66 hat geschrieben: 28.07.22, 20:03 Nein ich habe ihre Behauptung korrigiert, dass ich den Text nur interpretieren würde uns sich das vermeintlich nicht obektiv beurteilen lässt. Kaum habe ich Ihnen das Gegenteil bewiesen ist Ihnen das auch wieder nicht recht.
Das ist ja toll. Sie stellen einen Frage, weil SIe behaupten der Artikel würde die Antwort angeblich nicht hergeben.
Also nu entscheide Dich doch mal, was Du mir vorwerfen willst. Erst beschwerst Du Dich, ich würde keine Antworten auf meine Fragen haben wollen, ich erwidere, dass ich gar keine Frage gestellt habe, dann willst Du mir auf einmal das Gegenteil meiner Aussage bewiesen haben... sicher, Flexibilität und Sprunghaftigkeit mögen tolle Dinge sein - beim Thema zu bleiben, wäre aber ebenfalls toll.
Es ging nicht um die Frage ob der Staat Steuern erheben sollte oder nicht sondern um die Frage ob der Staat an einer Umlage die nur deswegen erhoben/eingeführt wird um zu verhindern dass Unternehmen x das sich verkalkuliert hat zu retten auch noch zusätzlich verdienen sollte. Es ging in diesem Beitrag nie um die Frage ob ein Staat grundsätzlich Steuern erheben sollte
Deine Aussage war "der Staat bereichert sich". Das tut er nicht. Hier schreibst du jetzt, der Staat würde "zusätzlich verdienen". Ebenfalls: Das tut er nicht. Der Staat, nach Abzug der Kosten seiner eigenen Unterhaltung, hat in sämtlichen Demokratien dieser Welt in Punkto Geld effektiv nur eine Funktion: Geld von Bürger A weg, und hin zu Bürger B zu verschieben. Und alle schlagen sich darum, in so vielen Fällen wie möglich lieber B zu sein statt A. Aber der Staat selbst BEHÄLT KEIN GELD, er "bereichert" sich also nicht, und er "verdient" nichts.

(Einschub: Und ja, selbstverständlich gibt es immer wieder auch in Demokratien Fälle von Kleptokratie, hust Nüßlein, hust Schäuble, hust Kohl, aber dies sind die Aktionen von Individuen, die zwar Ämter im Staat ausüben, aber das ist nicht "der Staat".)
Es wird gerade darüber diskutiert in welcher Höhe diese Umlage anfallen wird. Es können 2 Cent sein, es könne auch 5 Cent werden. Wer noch eine alte Immobilie hat verbraucht auch gern 40.000 kWh. Bei 5 Cent sind das dann mal ganz schnell 380 EUR zusätzlich Steuern zu der 2.000 EUR Umlage. Aber klar ist alles Aufregung um nix.
Oh. Ja. Sorry, aber hier geht's dann jetzt nicht mehr ohne Sarkasmus. Mensch, aber auch immer die ARMEN Immobilienbesitzer, die werden immer nur geschröpft, geschröpft, geschröpft. Muss man doch glatt wieder eine Hypothek aufnehmen. Wegen 380 Euro im Jahr. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Das ist kein Kinkerlitzchen wenn der Staat beschließt eine Umlage als Sozialausgleich einzuführen um zu verhindern das Unternehmen x pleite geht und dann auch noch einmal zusätzlich praktischer Weise sich gleich noch ein paar Steuern genehmigt. Es mag ja sein, dass für Sie ein 3-stelliger Betrag zusätzliche Steuern Kinkerlitzchen sind. Das ist aber nicht für alle so.
Ahjo, aber da muss man sich doch nicht wundern, dass das dabei herauskommt, wenn man als Gesellschaft Merz durchgehen lässt, sich zur oberen Mittelschicht zu zählen! Das ist doch exakt das, was für das komplette Spektrum von SPD über CDU bis hin zu FDP das Verständnis von gerade noch so eben akzeptabler "Sozialdemokratie" ist: Verluste werden auf die Bevölkerung verteilt, und Gewinne müssen ruhig bei den Konzernen verbleiben, dürfen ja nicht durch Steuern angetastet werden.

Wer das nicht will, der muss halt Links oder Grün wählen. Oder, wenn man kein Problem damit hat, andere als Menschen zweiter Klasse zu betrachten, die blauen Vollhonks.
[...] *wollte* man das, müsste man gleichzeitig auch eine Änderung des UStG in Angriff nehmen.
Eben ist total einfach. [...]
Und wieder nur Polemik.
Heiko66
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Re: Gasumlage

Beitrag von Heiko66 »

Also nu entscheide Dich doch mal, was Du mir vorwerfen willst. Erst beschwerst Du Dich, ich würde keine Antworten auf meine Fragen haben wollen, ich erwidere, dass ich gar keine Frage gestellt habe, dann willst Du mir auf einmal das Gegenteil meiner Aussage bewiesen haben...
Ich werfe Ihnen vor das SIe mir in meinem eigenen Thread vorgeworfenen haben meine Anmerkung hätte mit meiner ursprünglichen Frage nichts zu tun. Dabei bezieht sich meine Anmerkung auf Ihre Anmerkung man können aus dem von mir verlinkten Artikel den von mir gemachten Schluss angeblich nicht ziehen. Kaum habe ich Ihnen das Getenteil bewiesen driften Sie ins persönliche ab.
sicher, Flexibilität und Sprunghaftigkeit mögen tolle Dinge sein - beim Thema zu bleiben, wäre aber ebenfalls toll.
Der Nebelkerzenzünder sind einzig und alleine Sie. Ich war die ganze Zeit darauf aus genau das zu diskutieren wofür ich den Thread getartet habe. Und das war nie die Fragestellung ob ein Staat steuern erheben sollte oder nicht sondern ob der Staat an der Einführung der Gasumlage mitverdienen sollte.
Deine Aussage war "der Staat bereichert sich". Das tut er nicht. Hier schreibst du jetzt, der Staat würde "zusätzlich verdienen". Ebenfalls: Das tut er nicht.
Man muss schon in Mathematik extrem schlecht sein um so eine Schwachsinn zu behaupten.
Der Staat, nach Abzug der Kosten seiner eigenen Unterhaltung, hat in sämtlichen Demokratien dieser Welt in Punkto Geld effektiv nur eine Funktion: Geld von Bürger A weg, und hin zu Bürger B zu verschieben.
Selbst wenn das stimmen würde, was es nicht tut spielt das hinsichtlich der Diskussion ob der Staat an der Gasumlage mitverdienen sollte oder nicht keine Rolle.
Mensch, aber auch immer die ARMEN Immobilienbesitzer, die werden immer nur geschröpft, geschröpft, geschröpft.
Um ihren Sarkusmus fortzuführen. In soclhen Immobilen wohnt ja auch immer nur der Eigentümer der alle Kosten trägt.
Muss man doch glatt wieder eine Hypothek aufnehmen. Wegen 380 Euro im Jahr. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Jetzt wird die Argumenation nur erbärmlich. Wenn Sie ihr Geld nicht brauchen können SIe es mir gern überweisen. Ich gebe es dann für irgend einen Bürger B für SIe aus...
Ahjo, aber da muss man sich doch nicht wundern, dass das dabei herauskommt, wenn man als Gesellschaft Merz durchgehen lässt, sich zur oberen Mittelschicht zu zählen! Das ist doch exakt das, was für das komplette Spektrum von SPD über CDU bis hin zu FDP das Verständnis von gerade noch so eben akzeptabler "Sozialdemokratie" ist: Verluste werden auf die Bevölkerung verteilt, und Gewinne müssen ruhig bei den Konzernen verbleiben, dürfen ja nicht durch Steuern angetastet werden
Oh das sind wir beisammen. Ich hätte Uniper pleite gehen lassen.
Wer das nicht will, der muss halt Links oder Grün wählen. Oder, wenn man kein Problem damit hat, andere als Menschen zweiter Klasse zu betrachten, die blauen Vollhonks.
Es bestünde auch noch die Möglichkeit die FPD zu wählen. Würden die alleine regieren dürfen, gäbe es diese Sozialismusumlage nicht und die FDP ist auch die einzige Partie die es ungehörig findet, dass der Staat an den gestiegenden Energiekosten mehr als ordentlich mitverdient.
Und wieder nur Polemik.
Da fassen Sie sich mal an die eigene Nase. Düftiges Argument wenn man sich inhaltlich nicht mit dem Thema auseinandersetzen möchte.
hespo
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Re: Gasumlage

Beitrag von hespo »

Heiko66 hat geschrieben: 29.07.22, 09:31 Der Nebelkerzenzünder sind einzig und alleine Sie.
Yawn..... keine Ahnung, ob Du alt genug bist, um das folgende zu verstehen, aber zur Not gibt's ja Google:

*plonk*
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Re: Gasumlage

Beitrag von ktown »

Heiko66 hat geschrieben: 29.07.22, 09:31 die FDP ist auch die einzige Partie die es ungehörig findet, dass der Staat an den gestiegenden Energiekosten mehr als ordentlich mitverdient.
Stimmt. Deren Meinung gehören diese Gewinne in die Kassen der Konzerne. Siehe Tankrabatt. :lachen: :lachen:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe
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Re: Gasumlage

Beitrag von Heiko66 »

hespo hat geschrieben: 29.07.22, 10:05
Heiko66 hat geschrieben: 29.07.22, 09:31 Der Nebelkerzenzünder sind einzig und alleine Sie.
Yawn..... keine Ahnung, ob Du alt genug bist, um das folgende zu verstehen, aber zur Not gibt's ja Google:

*plonk*
Und wenn SIe googlen an welcher Stelle diskutiert wird ob es richtig sein kann nur bei Kunden die Gas beziehen eine Umlage zu erheben und im Rahmen dieser Umlage dann Gasabnehmer zur einer zusätzlichen Steuerabgabe zu verdonnern aber alle anderen Steuerzahler nicht schlägt Ihnen google welches Ergebnis vor?
Stimmt. Deren Meinung gehören diese Gewinne in die Kassen der Konzerne. Siehe Tankrabatt.
Das es beim Wählen nur die Wahl zwischen Pest und Cholera gibt ist eine andere Diskussion.
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Re: Gasumlage

Beitrag von ktown »

Heiko66 hat geschrieben: 29.07.22, 12:49 Und wenn SIe googlen an welcher Stelle diskutiert wird ob es richtig sein kann nur bei Kunden die Gas beziehen eine Umlage zu erheben und im Rahmen dieser Umlage dann Gasabnehmer zur einer zusätzlichen Steuerabgabe zu verdonnern aber alle anderen Steuerzahler nicht schlägt Ihnen google welches Ergebnis vor?
Wo wird eigentlich diskutiert dass auch Bürger die nur per pedes oder per Fahrrad unterwegs sind auch KFZ-Steuer, Mineralölsteuer usw. zu zahlen haben?
Wo wird eigentlich diskutiert das alle Bürger die Alkoholsteuer oder die Schaumweinsteuer zu zahlen haben (auch wenn sie keinen Alkohol konsumieren).
usw.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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Re: Gasumlage

Beitrag von Heiko66 »

ktown hat geschrieben: 29.07.22, 13:09
Heiko66 hat geschrieben: 29.07.22, 12:49 Und wenn SIe googlen an welcher Stelle diskutiert wird ob es richtig sein kann nur bei Kunden die Gas beziehen eine Umlage zu erheben und im Rahmen dieser Umlage dann Gasabnehmer zur einer zusätzlichen Steuerabgabe zu verdonnern aber alle anderen Steuerzahler nicht schlägt Ihnen google welches Ergebnis vor?
Wo wird eigentlich diskutiert dass auch Bürger die nur per pedes oder per Fahrrad unterwegs sind auch KFZ-Steuer, Mineralölsteuer usw. zu zahlen haben?
Wo wird eigentlich diskutiert das alle Bürger die Alkoholsteuer oder die Schaumweinsteuer zu zahlen haben (auch wenn sie keinen Alkohol konsumieren).
usw.
Machen Sie doch ein Thread auf wenn Sie das diskutieren wollen. Sie sind ja schon groß
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Re: Gasumlage

Beitrag von ktown »

Für Unsinnigkeiten bedarf es keines Diskussionsthread.

Meine Meinung:
Dieser Thread kann in diese Kategorie eingestuft werden.
Ich prognostiziere ihnen, dass gewisse politische Bewegungen dies dankbar aufnehmen werden.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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