Beitragserhöhung PKV unrechtmässig ?

Moderator: FDR-Team

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ClaraFall
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Beitragserhöhung PKV unrechtmässig ?

Beitrag von ClaraFall »

Wer hat Erfahrungen nach dem BGH-Urteil aus Dez. 2020 und tatsächlich Beiträge zurückerstattet bekommen ?
zB über solche Seiten wie diese hier:
https://forenregelnbeachten.de
Zuletzt geändert von ktown am 24.08.22, 07:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link gemäß den Forenregeln korrigiert
GS
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Re: Beitragserhöhung PKV unrechtmässig ?

Beitrag von GS »

Eine Erfahrung - rein aus Neugier habe ich tatsächlich mal so eine Seite im unverbindlichen Bereich besucht - besteht darin, dass es zum Einen um den "Klick" an sich geht und zum anderen darum, offenbar die jeweils dahinter stehende Kanzlei um ein weiteres lukratives Mandat zu beglücken.

Was aber weiter nicht überraschend ist. Ist ja nicht verboten, solche Seiten zu präsentieren. Und ja, in dem ein oder anderen Fall haben ein bis zwei PKV-Anbieter vor etlichen Jahren beim selbstquälerischen Abfassen ihrer Anpassungspost handwerklich geschlampt. Der Drops dürfte inzwischen gelutscht sein, aber die betreffenden Seiten werden noch eine ganze Zeitlang für Besucher offenstehen.

Wird nicht lange dauern und man wird lesen dürfen: "Gasumlage? Holen Sie sich das Geld von Ihrer PKV zurück!" :ironie:
Dies ist keine Linksberatung und erst recht keine Rechtsberatung - wie käme ich dazu? Einzig verbindlicher Ratschlag: Lesen Sie von links oben nach rechts unten.
ClaraFall
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Re: Beitragserhöhung PKV unrechtmässig ?

Beitrag von ClaraFall »

GS hat geschrieben: 24.08.22, 10:31 ...
und zum anderen darum, offenbar die jeweils dahinter stehende Kanzlei um ein weiteres lukratives Mandat zu beglücken.
...
Das scheint ein "Gelddruckautomat" für die Kanzlei zu sein, die solche Mandate akquiriert.
Sie kann den Streitwert selbst festsetzen, woraus sich ihre Gebühren ableiten,
und gibt keine Erfolgsgarantie - nur leere Versprechungen ...

Nur komisch, dass Rechtsschutzversicherungen dabei (angeblich) mitspielen.
Aber wer will schon seine RSV mit solchen Geschichten belasten
und dann beim nächsten echten Fall möglicherweise eine Kündigung riskieren ?
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