Frage zu geschätztem Heizverbrauch

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Condor-2-4-2
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Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Condor-2-4-2 » 07.06.18, 18:46

Hallo,

zu folgendem Fall habe ich eine Frage:

Ich bin Eigentümer einer Wohnung (Erdgeschoss) in einer Wohnanlage, welche Mitte der neunziger Jahre gebaut wurde und wärmegedämmt ist. Ich habe für das gesamte Jahr 2017 die Heizung in meiner Wohnung abgestellt (Absperrventil der Heizungszuleitung geschlossen). Die Temperaturen 2017 waren ja eher mild und ich mag es auch nicht so warm. Ausserdem habe ich auf Grund vieler elektrischer Geräte auch eine gewisse Wärmeentwicklung. Die niedrigste Temperatur die ich im Wohnbereich gemessen habe, waren 18°C. Und das auch nur ein ein paar wenigen Tagen im Winter. Für mich also noch kein Grund zum Heizen.

Und nun das Problem. Der Verbrauch am Wärmemengenzähler für das Jahr 2017 betrug 0,1 kWh. Dieser "Verbrauch" (oder besser Verluste durch Abstrahlung der Heizzuleitung) ist auch im Zähler gespeichert. Der Zähler verfügt weiterhin über eine Fernauslesung. Die Zähler werden von der Firma XY gewartet und ausgelesen.

Nun wurde in meiner Verwaltungsabrechnung für 2017 ein Heizverbrauch von 1140 kWh (ergibt in meinem Fall einen Betrag von 64,18€) in Rechnung gestellt, welcher, wie in der Rechnung vermerkt, von Firma XY geschätzt wurde. Ich habe daraufhin meiner Hausverwaltung (Tut nichts zur Sache GmbH) den Sachverhalt wie oben geschildert und um eine erneute Prüfung des Zählerstandes und Korrektur der Abrechnung gebeten. In der Antwort der Tut nichts zur Sache GmbH ist man aber mit keinem Wort auf meine Darstellung und die Tatsache eingegangen, das der Zähler über eine Fernauslesung verfügt (also der Wert nicht geschätzt worden sein kann). Stattdessen hat sich die Tut nichts zur Sache GmbH mit Firma XY in Verbindung gesetzt und mir deren Antwortschreiben zugesendet, welches ich hier wörtlich zitieren möchte:

"...der Verbrauch Heizung der Wohnung (bei uns Nutzer 1) wurde geschätzt. Anbei die beiden Ablesebelege von 2016 und 2017. Der Wärmemengenzähler steht!
Er weist vom 31.12.16 bis zum 31.12.17 einen Fortschritt von lediglich 0,1 kWh aus, was unwahrscheinlich ist."

Weiterhin teilte mir die Tut nichts zur Sache GmbH mit:

"Eine Prüfung / Tausch des Zählers von der Firma XY steht noch mit an / ist noch in der Planung."

Firma XY und Tut nichts zur Sache GmbH unterstellen mir also einen defekten Zähler. Nun kann ich nur hoffen, das diese Prüfung keinen Defekt ergibt und ich die geschätzten Kosten zurückerstattet bekomme.

Wie kann es sein, das keine Prüfung des Zählers durch Firma XY vor Rechnungslegung erfolgte und mir einfach ein geschätzter Wert berechnet wurde? Wie verhalte ich mich, wenn mir trotz Prüfung weiterhin unterstellt wird, das der Zähler defekt sei (Firma XY könnte das ja behaupten)? Und wer hatte schon ähnliche Erfahrungen mit geschätzten Ablesewerten?

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten,

Viele Grüße,

(Wortsperre: Firma)-2-4-2
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SusanneBerlin
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von SusanneBerlin » 07.06.18, 19:47

Ich bin Eigentümer einer Wohnung
Und wieso postest du dann unter Mietrecht?
Grüße, Susanne

SusanneBerlin
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von SusanneBerlin » 07.06.18, 19:54

der Antwort der Teureal ist man aber mit keinem Wort auf meine Darstellung und die Tatsache eingegangen, das der Zähler über eine Fernauslesung verfügt (also der Wert nicht geschätzt worden sein kann).
Der Wert wurde doch geschätzt (und das stand sogar auf der Rechnung), weil die Ablesefirma der Meinung war, der Zähler sei defekt. Ihr Argument "der Zähler kann nicht geschätzt worden sein" geht also vollkomnen ins Leere, was soll man darauf auch eingehen.
Grüße, Susanne

ktown
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von ktown » 07.06.18, 19:57

Liebes FDR-Mitglied,

wie Sie sicher in unserer Juriquette (=Forenregeln) gelesen haben, darf hier keine individuelle Rechtsberatung in einem konkreten Fall erfolgen. Sie helfen dem Forum und erleichtern dem Moderatoren-Team die Arbeit, wenn Sie eine Fragestellung zur allgemeinen Rechtslage herausarbeiten, die für Sie von Relevanz ist.

Weitere Konkretisierungen zur unseren Forenregeln finden sich neben der Juriquette in der Moderationsleitline oder in dem Beitrag "Was ist erlaubt"?

Fragen dazu können Sie jederzeit im Forum für Mitgliederinformation u. Support stellen.

Wenn sie eine individuelle Beratung wünschen, dann hilft ihnen diese Seite.

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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von ktown » 07.06.18, 20:01

So nachdem ich nun alles korrigiert habe, muss ich meine persönliche Meinung zu solchen Mitbewohnern mitteilen.

Wenn ich sowas lese
(Wortsperre: Firma)-2-4-2 hat geschrieben: Ich habe für das gesamte Jahr 2017 die Heizung in meiner Wohnung abgestellt (Absperrventil der Heizungszuleitung geschlossen). Die Temperaturen 2017 waren ja eher mild und ich mag es auch nicht so warm. Ausserdem habe ich auf Grund vieler elektrischer Geräte auch eine gewisse Wärmeentwicklung. Die niedrigste Temperatur die ich im Wohnbereich gemessen habe, waren 18°C. Und das auch nur ein ein paar wenigen Tagen im Winter. Für mich also noch kein Grund zum Heizen.
könnte ich unverblümt meinen Mageninhalt leeren.

Die Bewohner der Wohnung über ihnen werden es ihnen mit erheblichen Mehrkosten beim Heizen gedankt haben.
Ich hatte auch 4 Jahre solche Sparfüchse unter mir die meinten auf kosten anderer selbst am Gas sparen zu wollen. :evil:

offtopic Ende
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Verpflichteter » 07.06.18, 22:11

Hallo,
Die Bewohner der Wohnung über ihnen werden es ihnen mit erheblichen Mehrkosten beim Heizen gedankt haben.
Wie soll das gehen.

Con dor seinerseits wohnt anscheinend über unbeheizten Räumen. Wo bleibt das Mitleid der über ihm wohnenden?

Zahl er nicht 50% der Heizkosten über die Fläche?

Soll jemand, der die Wintermonate im Süden überwintert, durchheizen damit die leerstehende Wohnung schön warm ist?


Ich achte immer darauf, dass beim Entleeren meines Mageninhaltes der meines Gehirnes nicht schaden nimmt.

MfG
uwe

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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Condor-2-4-2 » 07.06.18, 22:15

Für den Eintrag in das falsche Forum möchte ich mich entschuldigen.
Der Wert wurde doch geschätzt (und das stand sogar auf der Rechnung), weil die Ablesefirma der Meinung war, der Zähler sei defekt. Ihr Argument "der Zähler kann nicht geschätzt worden sein" geht also vollkomnen ins Leere, was soll man darauf auch eingehen.
Ja, es steht auf der Rechnung das der Wert geschätzt wurde. Nur ohne Begründung. Der Zähler ist ja nicht defekt und beim Auslesen wurde auch sicherlich der richtige Verbrauch erkannt. Aber das die Vermutung der Ablesefirma natürlich dahin geht, das der Zähler nicht funktioniert, habe ich mir auch schon gedacht. Nur hätte ich dann erwartet, das ich von der Hausverwaltung über die vermutete Funktionsstörung unmittelbar nach dem Ablesen des Zählers und noch vor der Rechnungsstellung in Kenntnis gesetzt werde. Dann hätte die Ablesefirma den Zähler prüfen können und das Missverständnis hätte sich geklärt.
ktown hat geschrieben:
Die Bewohner der Wohnung über ihnen werden es ihnen mit erheblichen Mehrkosten beim Heizen gedankt haben.
Ich hatte auch 4 Jahre solche Sparfüchse unter mir die meinten auf kosten anderer selbst am Gas sparen zu wollen.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Ich habe zu meinen Mitbewohnern über mir ein gutes Verhältniss und es gab noch keinerlei Beschwerden, dass Sie mehr geheizt hätten. Zudem wohne ich selbst im Erdgeschoss, unter mir ein unbeheizter Keller. Und trotzdem war bei mir im Winter eine durchschnittliche Temperatur von 19° - 20°C in der Wohnung. Zudem zahle ich neben dem Verbrauchsanteil noch einen Grundanteil, bin also an den Gesamtgrundanteilsheizkosten mit beteiligt.

Mir geht es nicht darum, auf Teufel komm raus zu sparen, wie Sie mir unterstellen. Wenn ich mich mit der Wohnzimmertemperatur wohl fühle, dann stelle ich nicht die Heizung an. Unter mir gibt es auch niemanden, der für mich mitheizen würde.

Viele Grüße,

(Wortsperre: Firma)-2-4-2

Dig
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Dig » 08.06.18, 05:40

Man kann doch einfach der Nebenkostenabrechnung widersprechen, da fehlerhafte (geschätzte) Werte vorhanden sind.
Viele Grüße Dig

Verpflichteter
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Verpflichteter » 08.06.18, 06:53

Hallo con dor,
Nur hätte ich dann erwartet, das ich von der Hausverwaltung über die vermutete Funktionsstörung unmittelbar nach dem Ablesen des Zählers und noch vor der Rechnungsstellung in Kenntnis gesetzt werde.
Da erwartest du zuviel.

Wie Dig aufzeigt geht der Weg über die Nebenkostenabrechnung bzw.Hausgeldabrechnung.
Man informiert den Verwalter über den Fehler in der Heizkostenabrechnung mit dem Hinweis ggf. auf der Eigentümerversammlung bei der Beschlussfassung "Anerkennung Abrechnung" dagegen zu stimmen.
Verbunden mit dem Hinweis, sollte die Eigentümerversammlung dennoch die Richtigkeit der Abrechnung beschließen eine gerichtliche Klärung anzustreben.

Je nach Zeitfenster wird ein vernünftiger Verwalter die Heizkostenabrechnung aus dem Beschluss heraus nehmen bzw. als vorläufig mit der Option der Nachbesserung beschließen lassen.

MfG
uwe

hambre
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von hambre » 08.06.18, 11:30

Man kann doch einfach der Nebenkostenabrechnung widersprechen, da fehlerhafte (geschätzte) Werte vorhanden sind.
Ein Eigentümer kann keiner Nebenkostenabrechnung widersprechen.

Sollte die Eigentümergemeinschaft die Hausgeldabrechnung so beschließen, bleibt aber die Anfechtungsklage, wenn man mit der Abrechnung nicht einverstanden ist. Bei einem Betrag von 64€, um den es hier geht, sollte man aber das Kosten-/Nutzen Risiko abwägen, denn es ist keineswegs sichergestellt, dass einem der Richter die Behauptung, man habe im gesamten Jahr nicht geheizt auch glaubt. Die Prozesskosten für eine Anfechtung des Beschlusses über die Hausgeldabrechnung dürften im 4-stelligen Bereich liegen.
Nun kann ich nur hoffen, das diese Prüfung keinen Defekt ergibt und ich die geschätzten Kosten zurückerstattet bekomme.


Wenn die Hausgeldabrechnung beschlossen ist, dann gibt es keine Erstattung, auch dann nicht, wenn sich im Nachhinein bestätigt, dass der Zähler nicht defekt war.
Je nach Zeitfenster wird ein vernünftiger Verwalter die Heizkostenabrechnung aus dem Beschluss heraus nehmen bzw. als vorläufig mit der Option der Nachbesserung beschließen lassen.
Das hängt ja nicht so sehr vom Verwalter, sondern vielmehr von den übrigen Eigentümern ab. Der Verwalter kann da nur Vorschläge machen und die Sachlage erläutern. Relevant ist ausschließlich, was die Eigentümer wollen.
Ich habe zu meinen Mitbewohnern über mir ein gutes Verhältniss und es gab noch keinerlei Beschwerden, dass Sie mehr geheizt hätten.
Ich nehme an, dass den Nachbarn der Effekt nicht bewusst ist.
Zudem wohne ich selbst im Erdgeschoss, unter mir ein unbeheizter Keller. Und trotzdem war bei mir im Winter eine durchschnittliche Temperatur von 19° - 20°C in der Wohnung.
Und woher stammt die Wärme dann? Jetzt sag nicht, von den vielen Elektrogeräten. Das kann nur dann sein, wenn Du alternativ einen außergewöhnlich hohen Stromverbrauch hast.

Verpflichteter
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Verpflichteter » 08.06.18, 20:42

Es wird unterstellt (Schätzung) ein Verbrauch von 1140 kWh/a.
Mal angenommen in der Heizperiode 4.000 h/a.
Das bedeutet 290 W.

Dazu reicht ein Nachttischlämpchen nicht, aber ein Deckenfluter im Wohnzimmer schafft das.

Ein erhöhter Einsatz von Elektrogeräten kann plausibel die Wohnung heizen.

Von Interesse wären jetzt die Heizkosten der anderen Wohnungen.

MfG
uwe

Condor-2-4-2
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Condor-2-4-2 » 08.06.18, 21:23

hambre hat geschrieben: Ein Eigentümer kann keiner Nebenkostenabrechnung widersprechen.

Sollte die Eigentümergemeinschaft die Hausgeldabrechnung so beschließen, bleibt aber die Anfechtungsklage, wenn man mit der Abrechnung nicht einverstanden ist.
Die Nebenkostenabrechnung wird erst in zwei Wochen auf der Eigentümerversammlung beschlossen. Übrigens habe ich heute von der Hausverwaltung einen Termin zur Prüfung meines Zählers für Mitte nächster Woche erhalten. Mal abwarten, was dabei herauskommt.
hambre hat geschrieben: Und woher stammt die Wärme dann? Jetzt sag nicht, von den vielen Elektrogeräten. Das kann nur dann sein, wenn Du alternativ einen außergewöhnlich hohen Stromverbrauch hast.
Z.B. ein leistungsstarker PC, ein Serverrechner, ein Receiver mit analoger Endstufe, eine Kühlkombination (Küche ist im Wohnbereich integriert), mehrere ältere elektronische Musikinstrumente. Alle Geräte im täglichen Gebrauch.

Etienne777
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von Etienne777 » 08.06.18, 22:21

1.140 kwh/a für die Beheizung einer Wohnung ist schon ein erstaunlich geringer angenommener Wert. Zwar kann man natürlich eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus energetisch nicht 1:1 mit einem freistehenden Einfamilienhaus vergleichen, aber mein Haus ist ebenfalls Mitte der 1990er Jahre und damit unter den selben Vorschriften zur Wärmedämmung errichtet worden. Die Wärmedämmung habe ich sukzessive später weiter verbessert, unter anderem ist meine DG-Decke mit 46 cm Mineralwolle gedämmt, die Abseitenwände mit 30 cm. Mein jährlicher Verbrauch (allerdings inkl. Duschwassererwärmung) liegt durchschnittlich bei 30.000 kwh.
Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur
auf der Rückseite dieses Beitrags.

hambre
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von hambre » 11.06.18, 09:55

Übrigens habe ich heute von der Hausverwaltung einen Termin zur Prüfung meines Zählers für Mitte nächster Woche erhalten. Mal abwarten, was dabei herauskommt.
Dann gibt es ja hoffentlich vor der Eigentümerversammlung ein Ergebnis.

Wenn sich herausstellt, dass Deine Abrechnung korrigiert werden muss, dann betrifft das auch alle anderen Abrechnungen. Die 60€, die Du weniger bezahlst müssen letztlich auf die anderen Wohnungen entsprechend derer Verbräuche verteilt werden.

lottchen
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Re: Frage zu geschätztem Heizverbrauch

Beitrag von lottchen » 11.06.18, 10:48

(Wortsperre: Firma)-2-4-2 hat geschrieben: Übrigens habe ich heute von der Hausverwaltung einen Termin zur Prüfung meines Zählers für Mitte nächster Woche erhalten.
Da bin ich auch mal gespannt, WIE die prüfen wollen. Und WER. Draufschauen? Heizung aufdrehen und schauen, ob sich was am Zähler bewegt? Im Hochsommer?
Ich hatte das ganze mal bei einem Hauswasserzähler. Der wurde ausgebaut (dafür ein anderer eingebaut) und der Zähler wurde an eine Prüfeinrichtung übergeben. Von denen kam dann Wochen später ein Protokoll mit dem Ergebnis (an den Zählervermieter, der hat das dann an seinen Kunden weitergegeben). Keine Ahnung ob Wärmemengenzähler anders geprüft werden. Wenn die Versammlung bereits in 2 Wochen ist dürfte das Problem bis dahin u.U. nicht geklärt sein.

Ich kenne übrigens auch Mietparteien, die nachweislich einen Heizungsverbrauch von Null haben. Kommt auf die Bauweise des Hauses an, ob das machbar ist. Bei einem wärmegedämmten 90-er-Jahre-Bau und ordentlichen Fenstern kann ich mir das schon vorstellen.
Ich empfehle, Beiträge unserer Forentrolle BäckerHD, FelixSt und Dieter_Meisenkaiser konsequent zu ignorieren!

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