Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

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Fragender07
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Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

Beitrag von Fragender07 » 02.12.18, 16:55

Hallo wir haben eine Frage ich versuch es kurz zu machen.

Wir 2 Erwachsene Personen und 1 Kind sind eine Bedarfsgemeinschaft. 1 Erw. Person hat Arbeit die Bedarfsgemeinschaft beantragt aufstockend ALG 2 Die gesamte Bedarfsgemeinschaft erhält nun noch Leistungen vom Jobcenter soviel das davon die Miete bezahlt werden kann:. Miete geht vom JC direkt zum Vermieter.

Nun hat die andere erwachsene Person auch Arbeit gefunden Arbeitsbeginn war der 30 Juli.2018 nun hat das Jc die Miete für Monat August 2018 schon überwiesen das Jobcenter überweist im voraus.Dann folgt ein Schreiben das die Alg 2 Leistungen zum 31 August.2018 eingestellt werden.


Nun haben wir die Miete für September und Oktober selbst überwiesen.
Ende Oktober wird eine Person mit einer 14 tägigen Kündigungsfrist wieder entlassen.Wir stellen wieder ein Folgeantrag um aufstockend ALG 2 Leistungen zu erhalten
Wir haben die Miete für September und Oktober bis hierhin selbst bezahlt.



aufgrund der Kündigung haben wir Mitte Oktober wieder ein Folgeantrag gestellt. Dann kam ein Bewilligungsbescheid Miete wird für November wieder übernommen. Und für die darauf folgenden Monate auch. Für Monat August werden die Leistungen zurückgefordert



Wir hatten in unserer Mietwohnung in mehreren Räumen Schimmel festgestellt. Vermietung wurde schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt Nun sagt der Vermieter wir müssen aus der Wohnung uns wird ersatzweise eine Wohnung gestellt Die Umbaumaßnahme soll 3-4 Monate dauern dann können wir wieder zurück.
Wir Wohnen seit 30.08.2018 in der vom Vermieter gestellten Mietwohnung.
Wir haben noch Zugang zur Wohnung in der gebaut wird da die alte Wohnung in der gebaut wird nicht weit entfernt ist brauchen wir uns nicht Postalisch ummelden auch bleibt die Miete gleich es ändert sich nichts Umzugskosten werden übernommen..





Nun zu den Fragen.

Wir haben vergessen bei Abgabe des Folgeantrages das dem Jobcenter mitzuteilen das wir vorübergehend umziehen mussten.

Wir hatten das Jobcenter am Freitag telefonisch darüber Bescheid gegeben das wir es vergessen haben im Folgeantrag anzugeben das wir derzeit in einer Ersatz Wohnung Wohnen mit Adressen Angabe.

Jobcenter sagt. Das wird erst mal in der "Akte" aufgenommen man möchte den Nachweis haben wann man umgezogen ist was jetzt weiter passiert konnte man uns nicht sagen.
Das JC hat doch ein recht diese Bescheinigung einzufordern oder, mit welchen Konsequenzen müssen wir nun rechnen?

matthias.
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Re: Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

Beitrag von matthias. » 04.12.18, 14:10

Fragender07 hat geschrieben: Das JC hat doch ein recht diese Bescheinigung einzufordern

Ihr habt dem JC doch mitgeteilt, dass ihr umgezogen seit.

Sollen die das einfach mal so glauben und vergessen? Wenn ihr die Pferde scheu macht, dann muss das ja auch irgendwo nachweisbar so sein und nicht nur auf Hörensagen vom JC beruhen. So funktioniert halt eine Verwaltung: Auf schriftlichen Nachweisen.

SusanneBerlin
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Re: Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

Beitrag von SusanneBerlin » 04.12.18, 14:41

mit welchen Konsequenzen müssen wir nun rechnen?
Wenn man vom Vermieter wegen Sanierung vorübergehend in einer Ersatzwohnung untergebracht ist, postalisch unter der alten Adresse zu erreichen ist, täglich nach Post an der "normalen" Wohnung sieht und keine Termine beim jobcenter versäumt hat, sollte da nicht viel passieren.

Man sollte aber jetzt, da das jobcenter die Adresse der aktuellen Wohnung hat, auch an der Ersatzwohnung für einen Briefkasten sorgen. Sonst gehen die Schreiben vom jobcenter mit "Empfänger unbekannt" zurück und das wäre fatal.
Grüße, Susanne

FM
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Re: Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

Beitrag von FM » 05.12.18, 12:19

Je nachdem wie man die Ortsabwesenheitsregelung auslegt (was durchaus schwierig ist, da der Verordnungsgeber die seit ca. 7 Jahren dazu gesetzlich vorgeschriebene Verordnung noch nicht erlassen hat) würde schlimmstenfalls drogen, dass für die Zeit ab Auszug bis Meldung der Leistungsanspruch entfällt. Es ist nicht eindeutig so, dass einmal am Tag beim Briefkasten vorbeischauen bereits ausreichend (wenn auch notwendig) wäre.

Fragender07
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Re: Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

Beitrag von Fragender07 » 05.12.18, 16:48

Danke für die Antworten

Oktavia
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Re: Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

Beitrag von Oktavia » 05.12.18, 20:31

Muss man sich denn in so einem Fall nach Melderecht ummelden?
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winterspaziergang
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Re: Auszug aus Mietwohung wegen Schimmel

Beitrag von winterspaziergang » 05.12.18, 23:26

Oktavia hat geschrieben:Muss man sich denn in so einem Fall nach Melderecht ummelden?
Der vorübergehende Aufenthalt in einer Ersatzwohnung dürfte kaum als "Umzug" gelten.
Je nachdem wie man die Ortsabwesenheitsregelung auslegt ....würde schlimmstenfalls drohen, dass für die Zeit ab Auszug bis Meldung der Leistungsanspruch entfällt. Es ist nicht eindeutig so, dass einmal am Tag beim Briefkasten vorbeischauen bereits ausreichend (wenn auch notwendig) wäre.
Ortsabwesenheit bedeutet Ortsabwesenheit. Der Bezug von ALG-II ist kein Hausarrest.
Was natürlich nicht gestattet ist, dass der Leistungsträger eine Unterkunft bezahlt, während der Empfänger dauerhaft woanders wohnt. Davon ist hier aber keine Rede. Die aktuelle Wohnung ist vorübergehend nicht bewohnbar.

Und wenn die Leistungsempfänger aufgrund von Sanierungsarbeiten vorübergehend eine vom Vermieter gestellte Ersatzunterkunft haben, die vermutlich nicht x km weit weg und in einem anderen Ort ist, sind sie weder ortsabwesend, noch "umgezogen".

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