Notarkosten geplatzter Verkauf

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webmaster76
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Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von webmaster76 » 08.11.19, 12:14

Hallo an euch,

folgender fiktiver Fall. Verkäufer V möchte einen Stellplatz für 10.000€ verkaufen. Hierzu schaltet V einen Makler M ein. Einen formalen Maklervertrag gibt es nicht. M findet einen Kaufinteressenten K. Der V weist den M im Vorfeld mündlich an, dass der Kaufvertragsentwurf nur durch K beauftragt werden soll.
K fordert die relevanten Unterlagen von V über M an und teilt dem M mit, dass er den Stellplatz gerne für 10.000€ kaufen möchte. M beauftragt daraufhin den Kaufvertragsentwurf und vereinbart auch einen Termin. Drei Tage vor dem Termin teilt der K mit, dass er nun doch nicht mehr an dem Kauf interessiert ist.

Wer zahlt nun die Notarkosten?

ktown
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von ktown » 08.11.19, 12:23

Der, der den Notar beauftragt hat.
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lottchen
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von lottchen » 08.11.19, 12:24

webmaster76 hat geschrieben:
08.11.19, 12:14
M beauftragt daraufhin den Kaufvertragsentwurf
M. Er hat den Notar ja beauftragt. Ob er sich das Geld von V oder K zurückholen kann kommt darauf an, was er mit wem (nachweislich) vereinbart hat.
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webmaster76
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von webmaster76 » 08.11.19, 12:30

Wie hoch wären denn in so einem Fall die Notargebühren?

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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von khmlev » 08.11.19, 13:41

Ein Makler ist grundsätzlich nicht Auftraggeber für den Entwurf eines konkreten Grundstückskaufvertrags, sondern nur der Verkäufer und/oder der Käufer. Der Makler handelt immer – auch ohne ausdrückliche Behauptung – als Vertreter eines Beteiligten, meist seines Auftraggebers.

Demzufolge hat der Auftraggeber des Maklers die Kosten für den Entwurf zu zahlen. A scheint dies nicht zu sein, da er den Makler nicht mit der Einholung des Entwurfes beauftragt hat.

Kosten für den Entwurf EUR 150 zzgl. Kopier- und Portokosten sowie Mehrwertsteuer.
Gruß
khmlev
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von webmaster76 » 08.11.19, 14:17

khmlev hat geschrieben:
08.11.19, 13:41
A scheint dies nicht zu sein, da er den Makler nicht mit der Einholung des Entwurfes beauftragt hat.
A? Ist das K oder V?

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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von ktown » 08.11.19, 17:10

Wo kommt jetzt A her?
khmlev hat geschrieben:
08.11.19, 13:41
Der Makler handelt immer – auch ohne ausdrückliche Behauptung – als Vertreter eines Beteiligten, meist seines Auftraggebers.
Dann ist das wohl V.
webmaster76 hat geschrieben:
08.11.19, 12:14
Verkäufer V möchte einen Stellplatz für 10.000€ verkaufen. Hierzu schaltet V einen Makler M ein.
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von khmlev » 08.11.19, 19:05

Sorry....
A ist V(erkäufer)
Gruß
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von ktown » 08.11.19, 22:01

khmlev hat geschrieben:
08.11.19, 13:41
. A scheint dies nicht zu sein, da er den Makler nicht mit der Einholung des Entwurfes beauftragt hat.
und wie kommt man zu dieser Erkenntnis?
webmaster76 hat geschrieben:
08.11.19, 12:14
K fordert die relevanten Unterlagen von V über M an
Da K keinen Vertrag mit M hatte, kann M meines Erachtens nur für seinen Kunden tätig geworden sein.
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von khmlev » 09.11.19, 05:45

ktown hat geschrieben:
08.11.19, 22:01
khmlev hat geschrieben:
08.11.19, 13:41
. A scheint dies nicht zu sein, da er den Makler nicht mit der Einholung des Entwurfes beauftragt hat.
und wie kommt man zu dieser Erkenntnis?
webmaster76 hat geschrieben:
08.11.19, 12:14
Der V weist den M im Vorfeld mündlich an, dass der Kaufvertragsentwurf nur durch K beauftragt werden soll.
Der Auftrag des Verkäufers an den Makler schloss die Beauftragung eines Notars zur Erstellung eines Kaufvertrages anscheinend nicht ein.

Ob der Makler den Auftrag vom Käufer hatte, gibt der Sachverhalt zwar nicht eindeutig her, es ist aber wahrscheinlich, dass der Auftrag in diesem Zusammengang erteilt wurde:
webmaster76 hat geschrieben:
08.11.19, 12:14
K ... teilt dem M mit, dass er den Stellplatz gerne für 10.000€ kaufen möchte. M beauftragt daraufhin den Kaufvertragsentwurf ...
Sollte auch der Käufer nicht Auftraggeber sein, wird eine Haftung des Maklers nur in den seltensten Fällen in Frage kommen. Der Notar wird dann in die Röhre schauen, da er sich von dem Auftragsverhältnis des Makler vor dem Erstellen des Entwurfes nicht überzeugt hat.
Gruß
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von ktown » 09.11.19, 09:32

Mich würde die Sicht des Käufers hier mal interessieren. :wink:
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von lottchen » 09.11.19, 10:52

Mich würde eher interessieren an wen der Notar seine Rechnung schreibt. Der schaut in den Vertrag und schreibt dem Verkäufer die Rechnung? Obwohl er mit diesem noch nie was zu tun hatte?
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von khmlev » 09.11.19, 10:59

Da es noch keinen Vertrag, sondern nur einen Entwurf gibt, erhält der Auftraggeber die Rechnung und dieser wird dem Notar vom Makler mitgeteilt.
Gruß
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Re: Notarkosten geplatzter Verkauf

Beitrag von webmaster76 » 09.11.19, 19:00

khmlev hat geschrieben:
09.11.19, 05:45
Der Auftrag des Verkäufers an den Makler schloss die Beauftragung eines Notars zur Erstellung eines Kaufvertrages anscheinend nicht ein.
Genauso sieht es aus. Der V hat den M mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Der M hatte keine Vollmacht einen Notar zu beauftragen. Er hatte dagegen sogar die (mündliche) Anweisung keinen Makler im Auftrag des V zu beauftragen, da dem V das Problem bewusst war auf den Kosten sitzen zu bleiben, wenn K abspringt. Der M hat eine E-Mail von K, in der dieser ihm mitteilt, dass er die Notarkosten übernehmen will. Wobei dem V der genaue Wortlaut nicht bekannt ist.

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